abwegig

Von in 2019, mal was anderes 14 Kommentare , ,

… für viele seriöse Mitmenschen, erst recht für Läufer nicht vorstellbar!? 😛

Ich war in Köln! – Na ja, das alleine ist ja nicht schlimm, wohnen da doch bestimmt viele und sehr nette Leute! 😉 … aber ich war halt in Müngersdorf! 😳

Für diejenigen, die mit dem Namen nichts anfangen können: der „Sportpark Müngersdorf“ war die größte deutsche Sportanlage bis zum Bau des Berliner Olympiastadions im Jahre 1936.

… und heute steht da das Rheinenergiestadion.

Ich war noch nie dort, aber jetzt habe ich es mir gegönnt! 😉

Ja, ich weiß, für viele ist es nicht ganz nachvollziehbar. Aber für mich kam es so: es gibt in Darmstadt eine FuFa, eine Fan- und Förderabteilung der Lilien (SV Darmstadt 98). Diese organisiert Busfahrten zu den Auswärtsspielen der Lilien ganz ohne Rauch und Alkohol, also kinder- und familienfreundlich. Und da ich mir immer mal Sport auf höherer und höchster Ebene angucke, hab ich eine Fahrt mit Fußballspiel in Köln gebucht.

Habe ich mir doch vorher schon in sehr vielen Sportarten Top-Ereignisse gegönnt, warum nicht wiedermal Fußball in einem großen Stadion.

Zur eigenen Reflexion mal 10 von solchen Top-Ereignissen:

  1. Basketball der NBA (Detroit und Orlando – USA)
  2. Baseball der MLB (Atlanta – USA)
  3. Fußball WM 1974 (gg. Chile – Olympiastadion Berlin)
  4. Volleyball 1. Liga BR Volleys (Berlin)
  5. Handball 1. Liga (Großwallstadt)
  6. Eishockey 1. Liga (Mannheim)
  7. Tischtennis Länderspiel: 1. Sieg einer Deutschen Nationalmannschaft gegen Japan (Sömmeringhalle – Berlin)
  8. Leichtathletik: ISTAF Berlin (Olympiastadion)
  9. Radrennen: 6-Tage-Rennen mit Dietrich Thurau (Deutschland-Halle Berlin)
  10. Motorsport: Tourenwagenmeisterschaft Hockenheim-Ring, oder Formel III Avus Berlin

… oder, oder, oder

Freitags mache ich eigentlich immer eine Laufpause. Jetzt habe ich halt mal wieder etwas länger gesessen … und es hat sich gelohnt! Unsere Lilien haben beim Tabellenführer der 2. Liga gewonnen! Das Team hat dadurch den Klassenerhalt vorzeitig gesichert und sich von der „riesigen Bude“ nicht verunsichern lassen.

14 Kommentare

  1. Christian |

    Lieber Manfred,

    halt mal was anderes, aber auch nicht schlecht, wenn man die Menschenmassen tolerieren kann…
    Angenehmen Schulbeginn wünsche ich Dir

    Salut

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    • Manfred |

      Lieber Christian,
      etwas größere Mengen bin ich im Gegensatz zu dir wahrscheinlich gewöhnt. Aber ich genieße immer wieder meine Ruhe in Feld, Wald und Flur. Jetzt waren es mal wieder richtige viele Menschen auf einen Haufen! Das kann ich dann aber ganz gut tolerieren, wenn ich mich darauf vorbereiten kann! 😉
      Danke für die guten Schulanfangswünsche! – Gibt ja bald wieder einen freien Tag! 😆

      Salut

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  2. Volker |

    Lieber Manfred,

    ich hab`s zwar so gar nicht mit Fußball, aber die Atmosphäre in einem ausverkauften Station bei irgendeinem Top-Spiel würde mich auch einmal reizen. Inbesondere wenn man sich bei An- und Abreise nicht mit gröllenden und alkoholisierten Fanhorden auseinandersetzen muß.

    Coole Sache also, erstrecht wenn das Ergebnis auch noch stimmt 😀

    LG Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,
      ja, es hat sich rund herum gelohnt, zumal ich auch noch einige nette Leute getroffen habe. Ein ehemaliger Schüler hat die Fahrten mitorganisiert. Im Bus saß ich dann zufällig neben seiner Mutter. In Köln im Stadion traf ich einen Läufer aus Darmstadt, der mit seiner Tochter da war, um danach weiterzufahren zum Hamburg-Marathon. Na und dann hatte ich Ausschau nach unserem Schwiegersohn gehalten, der im Stehplatzbereich war. Prompt habe ich ihn entdeckt, weil ich über seinem Bereich meinen Sitzplatz hatte. – Nach dem Spiel wurde ich sehr herzlich von einem ehemaligen Schüler und seiner Frau begrüßt. Auch sie war Schülerin bei uns. Komisch schön 😉 ist es schon, da ich auch damals an der alten Försterei (Nov. 2017) einige ehemalige Schüler getroffen hatte!
      … und die Atmosphäre ist wahnsinnig bei 50.000 Zuschauern, wenn man sich darauf einlassen kann! 😆
      Vielleicht können wir ja mal was gemeinsam machen … in Berlin?
      LG Manfred

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        • Manfred |

          Lieber Volker,
          na, dann lass uns mal bei Gelegenheit auf Pirsch gehen!
          Allerdings ist es jetzt im Frühjahr und Frühsommer bald vorbei mit Spielsport. In der 1. und 2. Liga (Fußball) spielen sie nur noch drei Wochen, dann ist schon Sommerpause. Am 18. Mai sind die letzten Spiele der Saison 2018-19. Aber, du weißt ja … kommt Zeit … 😆
          Dir und euch fürs Erste alles Gute!
          LG Manfred

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  3. regenfrau |

    Lieber Manfred,

    für mich persönlich völlig abwegig, aber ich weiß, dass es viele, viele, viele Menschen gibt, die gerne in Stadien gehen und Sport anschauen. Vielleicht fehlt mir einfach das „Sportschau-Gen“ 😉 !
    Aber aus deinem Beitrag spricht so viel Begeisterung, dass es sich dabei wohl um einen angenehmen Zeitvertreib mit nicht zu unterschätzender sozialen Komponente handelt! 😀 Schön, dass du dir das gegönnt hast!

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    • Manfred |

      Liebe Doris,

      danke dass du mir das im Nachhinein auch ohne „Sportschau-Gen“ gönnst! 😉 Vielleicht hab ich ja dieses Gen. Ich kann mich erinnern, dass meine Mutter 1966 beim Endspiel der Fußball-WM vorm Radio gesessen hat und das Spiel zwischen England und Deutschland gehört hat! 🙂 … später war sie diejenige, die sich (fast als erste) bei Fußball-Länderspielen vor die Glotze gesetzt hat! 😉

      Bei der Köln-Fährt war die soziale Komponente wirklich nicht zu verachten und dann das Konzept ohne Rauch gehts auch und ohne Alkohol noch besser! 😆

      Übrigens guck ich mir fast alles im Sport an! (bis auf Synchron-Schwimmen 😉 ) … und dann will ich die Regeln wissen, um wirklich die jeweilige Sportart zu verstehen. Das kann ich dann wiederum in der Theorie (Sport-LK) super gut für Veranschaulichungen verwenden!

      LG Manfred

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  4. Helge Orlt |

    Lieber Manfred,
    also Fußball ist ja so gar nicht mein Ding, aber in so einem vollen Stadion war ich auch schon. Dann aber zum american football, was ungleich friedlicher zuging, zumindest in unseren Breitengraden. Das hatte immer was von Volksfest, die gegnerischen Fans wurden mit Konfetti beworfen und nicht mit bösen Worten, und schon gar nicht mit Gewalt 😆
    Aber es hört sich so an, das du Spaß hattest und es ist auch nie verkehrt, mal über den Tellerrand hinaus zu blicken und sich mal andere Dinge anzuschauen. 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Manfred |

      Liebe Doris,
      diesmal ist es sogar im deutschen Fußball sehr friedlich gewesen! 😉
      Die Kölner Fans haben eher etwas gegen ihr Team gehabt, zumindest wurden die „Geißböcke“ wahnsinnig ausgepfiffen, weil sie trotz totaler Überlegenheit verloren haben! 😥 Ich bin dann mit einer Kölnerin aus dem Stadion. Sie zuckte nur mit den Schultern und sagte: „Was sollen wir in der 1. Liga, wenn wir nur noch verlieren!“ (Der FC ist seit 4 Spielen ohne Sieg, aber trotzdem noch Erster mit 5 Punkten Vorsprung!) – Natürlich habe ich sie getröstet mit der „Zusicherung“, dass die 5 Punkte für den Aufstieg „reichen“!

      Diesbezüglich gucke ich öfters mal über den Tellerrand hinaus! 😆
      LG Manfred

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  5. Elke Grossenbacher |

    Lieber Manfred,
    auch als Nicht-Fußball-Fan kann ich mir gut vorstellen, dass einen die Atmosphäre in so einem Stadion mitreisst. Das ist ein ganz anderes Erlebnis als vor dem TV-Gerät. Schade, dass es mit einem Gegen-Treffen (nach Darmstadt) nicht geklappt hat, aber wir waren verhindert 😉 Nächstes Mal dann aber!
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Manfred |

      Liebe Elke,

      ja, wenn es irgendmöglich ist, muss nochmal ein Gegentreffen steigen! 😉

      Solch ein großes Stadion zu besuchen ist schon ein Erlebnis, auch wenn ich die Atmosphäre aus anderen Stadien kenne! Was ich als ziemlich krass erlebt habe, ist das Pfeiffkonzert gegen die eigenen Spieler und dann die Trainerentlassung, obwohl der FC ja noch 5 Punkte Vorsprung hat. Irrwitzig! 😥

      LG Manfred

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  6. Elke |

    Köln eben …
    Als vor vielen Jahren das gute alte Müngersdorfer Stadion dem jetzigen Bau weichen musste, war eines der Hauptargumente des Bürgermeisters: Durch die früher noch vorhandene Leichtathletikbahn wären die Fans zu weit von den Fußballern weg und könnten sie nicht genug anfeuern. Und was haben wir seither? Keine Leichtathletik mehr.
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Manfred |

      Liebe Elke,
      diese Problematik haben wir leider in vielen reinen Fußballstadien! 😥 – So wollen die Berliner auch aus dem Olympiastadion raus, statt einzusehen, dass die Hertha einfach nicht so viele Zuschauer zieht, oder die Hauptstädter zu viel Sport-Auswahl haben. Die Eisernen (Union Berlin) haben eine bessere Auslastung, allerdings auch keine Leichtathletik-Anlagen.
      Aber die Stimmung ist in einem großen vollen Stadion schon toll!
      LG Manfred

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Und, was denkst du?