Rennsteig

Von in 2018 24 Kommentare , ,

Seit ich „ein bisschen in die Jahre“ gekommen bin 😛 laufe ich in den letzten 2 Wochen vor einem „Wettkampf“ (deutlich) weniger. Vorletzte Woche hatte ich die Bundesjugendspiele „an der Hacke“, unser Schulmail-Server streikte und vieles ließ sich nicht flüssig organisieren. Das hieß 2 – 3 Tage Stress pur und nur 2 Läufe. – Letzte Woche war ich dann durch eine Erkältung für 2 Tage außer Gefecht gesetzt. Ich kam nur 1x zum Laufen. Das gesamte Pensum beider Wochen: 24 km! 😳

Letzten Donnerstag sagte ich Sebastian dennoch zu, frei nach dem Motto:

Statt im Nachhinein zu bereuen, was wir nicht gewagt haben:
Einfach mal machen! Es könnte uns das Glück bescheren!

Wir hatten uns beide für den Marathon auf dem Rennsteig gemeldet!

Gut vorbereitet war ich nicht, das sieht anders aus! 🙁 Mehrere oder regelmäßige lange Läufe waren nach meiner Knie-OP noch nicht drin. Mein längster Lauf ging über 27 km. Den ersten „ü20er“ war ich erst im Mai 2017 gelaufen und insgesamt hatte ich seither nur 14 „ü20er“ innerhalb eines Jahres geschafft!

Unsicher wie nie stieg ich Freitag am frühen Abend ins Auto. Wenigstens war die Fahrt nach Schmiedefeld kurzweilig, da uns der Gesprächsstoff nicht ausging! 🙂 Es lenkte ab vom bevorstehenden Abenteuer. – Nach einigen organisatorischen Dingen vor Ort, schliefen wir in Sebastians Bus. Die Nacht war kurz, aber gut und gegen 5.30 Uhr zuende.

Schon 6.15 Uhr erwischten wir den „Zubringer“ nach Neuhaus am Rennweg, den Startort. Startnummern holen und die letzten Dinge richten gingen schnell von der Hand, so dass wir viel Zeit zum Quatschen und sonnen hatten. – Der Ansager auf der Bühne war verliebt in sein Handy-„Thermometer“ und informierte uns regelmäßig von den stetig steigenden Temperaturen. Kein Wölkchen am Himmel und kurz vor dem Start waren es schon fast 40 Grad … in der Sonne! 😎

Im Startbereich auf dem Sportplatz war Schunkeln nach dem Schneewalzer und anderen tollen Liedern angesagt. Wie ich sowas liebe! 🙄 5 Min. vorm Start wurde das Rennsteiglied angestimmt und der Ministerpräsident Bodo Ramelow durfte auch noch ein paar Worte sagen.

– – – – – – –

Dann fällt eeendlich der Startschuss! Über 3300 Läufer wollen los. Ich lasse mich mitziehen, auch die erste Rampe im Ort hoch. Danach rolle ich mich ein, aber es dauert wie üblich ca. 7 km bevor ich drin bin. Vorher schon, bei 5,8 km, war die erste „Tränke“. Die erste „Vollverpflegung“ kommt bei 10,6 km. Hier im Bild:

     

Ich nutze alle Möglichkeiten unterwegs um Flüssigkeit aufzunehmen … bei den Temperaturen! Ein Überblick zeigt an, dass es zum Glück genügend Gelegenheiten für „vernünftige“ Stopps gibt:

Streckendetails mit Profil!

Bis Masserberg (18,3 km) läuft es auch richtig gut: 1:48:24 Std.

Trotz zweier kleiner Pausen ein 5:56er-Schnitt. Hätte ich hier nicht schon stutzig werden müssen? – Im Vorfeld hatte ich mir nur einen 6:30er-Schnitt zugetraut … und wie sich das Profil auswirkt weiß man ja vorher nicht!

Nach der Turmbaude bei Masserberg muss ich dann das 1. Mal sehr vorsichtig laufen, es geht sehr steil bergab. Prompt fängt der Innenbandbereich am re. Knie an zu zicken. Ob dadurch? – Bis dahin war ich eher mit ständigem Schnäuzen beschäftigt, da die Nase immer wieder „zu ging“ … Nachwehen der Erkältung! 😥

… und dann geht es erstaunlich schnell ans „Eingemachte“! Spätestens ab km 25 meldet sich das Innenband am Knie immer häufiger. – Trotzdem kann ich mir in einem sehr schmalen Hohlweg bergab nicht verkneifen, an vielen Läufern vorbei zu rennen. Es geht über Wurzeln und Unebenheiten! Ich habe den Eindruck, dass die anderen solche technischen Schwierigkeiten nicht gewohnt sind, mir machen sie einfach Spaß. Dass ich viel riskiere weiß ich. Nicht nur mein Innenband, sondern auch meine Reserven sind „in Gefahr“!

Unterwegs werden wir aber immer wieder von uns abgelenkt! 😆 Kapellen, kleinere Orchester und Musikgruppen versuchen uns aufzumuntern. Volks- und Schlagermusik habe ich bei einem Lauf auch noch nicht erlebt. Der Leistung tut das sicherlich keinen Abbruch, aber förderlich ist solche Musik für mich definitiv auch nicht! 😛 Dann ziehen Wolken auf! Das wirkt sich eher für mich positiv aus, da sie etwas vor weiterer Hitze schützen.

… und dann bemerke ich erstmals bei mir, dass ich immer häufiger an „die“ Tränke beim großen Dreiherrenstein (33,4 km) denke. Hier kann man seit letztem Jahr aussteigen, wird zum Ziel „gekarrt“ und doch gewertet. – „Ist es nicht besser für mein Innenband … und überhaupt … wenn ich dort aussteige?“ geht mir immer wieder durch den Kopf. Ich schleppe mich weiter, während mein Tempo auf einen 8:21er Schnitt sinkt.

Ein Mann mit Leierkasten sieht jetzt eher Wanderer, treibt sie aber unermüdlich an. Irgendwann habe ich es dann geschafft und bin am großen Dreiherrenstein. Süß, klein und liebevoll betreut. Ich setze mich hin. Ein weiterer Läufer setzt sich neben mich und erzählt mir, dass hier für ihn Schluss ist. Ich gucke mich um und denke: „Ist ja niedlich hier, aber Busse?“ – Mir geht durch den Kopf, dass ich hier vielleicht eine Stunde auf den nächsten Shuttle warten muss und stehe wieder auf. 9 km noch … das muss doch zu schaffen sein! Als mich dann noch ein 74jähriger, der dieses Jahr zum ersten Mal nicht teilnehmen kann, anspricht und aufmuntert, ist klar, dass ich weiterlaufe!

Dann schaue ich auf die Uhr und rechne hoch. „Vielleicht schaffe ich es noch unter 5 Std.!“, sporne ich mich an und plötzlich geht es wieder schneller. Ein kleiner Kaffeeshot hat nachgeholfen! 😆 Tendenziell geht es jetzt bergab, das hilft einen ordentlichen Schnitt zu laufen, aber Steigungen machen ihn immer wieder „kaputt“!

Dann endlich Schmiedefeld! Ich weiß, dass jetzt noch einmal eine kräftige Rampe kommt, beiße aber die Zähne zusammen. Immer häufiger lesen die Zuschauer unsere Namen auf den Startnummern und feuern uns an. Dann fällt mein Name. „Los Manfred, gleicht hast du es geschafft!“, ich drehe mich um und rufe nur: „Der Manfred hat Hunger!“ Das Gelächter hilft mir selbst weiter. Elend lange zieht es sich bis zum Zieleinlauf in einer großen Schleife um den ganzen Zielbereich herum.

Dann nach 5:02:36 Std. habe ich meinen längsten Marathon doch noch zuende gebracht. – Ich hatte zwischenzeitlich nicht mehr dran geglaubt. Vor nur gut 4 Jahren bin ich in Heidelberg fast 40 Minuten schneller gewesen, obwohl dort doppelt so viele Höhenmeter zu bewältigen waren. Glück (s. Spruch oben) hat mir der Lauf zwar nicht beschert, aber ich bin nicht traurig, oder enttäuscht, im Gegenteil: ich habe mir bewiesen, dass Marathon wieder und immer noch geht. … und ich bin unendlich dankbar, dass ich mir treu geblieben und durchgelaufen bin!

… dann aber geht es nur noch humpelnd weiter, das Knie meldet sich jetzt recht massiv. Ich brauche elend lange zur Dusche. Auf meinem Weg tanke ich viel Flüssigkeit und pausiere immer wieder.

Später erfahre ich von Sebastian, dass er sogar schneller war als letztes Jahr und eine Super-Zeit hingelegt hat! 😎

Alle Achtung Sebastian und herzlichen Glückwunsch, auch für den tollen Platz der AK!

– – – – – – –

Gestern, am Tag danach, ging es mir muskulär schon wieder deutlich besser, nur das Knie ist dicker und steifer als normal. Mal sehen, wie lange es dauert? – Ich halte euch auf dem Laufenden! 🙂

24 Kommentare

  1. Volker |

    Zum Schnee… Schnee… Schneewalzer laufen wir *lalala*, lieber Manfred 🙂

    Mein aller herzlichsten Glückwunsch zum Finish dieses doch recht anspruchsvollen Marathons! Wenn interessieren da Zeiten? Zumal ich die Zeit für das Streckenprofil sehr respektabel finde!

    Unebenheiten und Wurzeln sind auch für mich ungewohnt und dann noch die Höhenmeter … 🙂

    Toll gemacht und nun drücke ich die Daumen, dass sich Dein Knie schnell wieder erholt!

    Gute Regeneration und liebe Grüße
    Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,
      vielen, vielen Dank!
      So nette Worte und das gleich 3x. Es ist nämlich nix verloren gegangen! 😉
      Im Grunde genommen hast du Recht und da ich nicht jünger werde, bin ich einfach nur froh ihn durchgezogen zu haben … und dankbar natürlich auch, dass das alles so ging! – Mein Knie wird täglich ein bisschen besser. Heute geht das „Treppe runter gehen“ auch schon deutlich besser!
      Aber Schneewalzer … ? – Vielleicht mal Highway to hell im nächsten Jahr? – Wahrscheinlich laufe ich deswegen im Gebirge so gerne, da wird bei PlanB der Song immer gespielt! 😆
      Also, vielen Dank und
      LG Manfred

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  2. Christian |

    Lieber Manfred,

    eine dicke Gratulation kann ich da nur aussprechen, obwohl auch etwas Unvernunft im Spiel war 😉 Aber Du wirst wissen, was Dein Körper leisten kann und was ihm nicht schadet. Danke für den Rennbericht und auch, dass Du die nicht so schönen Quälereien auch erwähnt hast.
    Ich wünsche Dir eine schnelle Regeneration und hoffentlich geht das Innenband wieder schlafen

    Salut

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    • Manfred |

      Lieber Christian,
      wohl wahr, aber ist Marathon laufen vernünftig? 😛
      Vielen, vielen Dank für die Gratulation und auch die Rückmeldung, dass mein Bericht und auch die ehrlichen Worte gerne gelesen werden! Ich dachte, dass das dazu gehört. Auch wenn wir unseren Sport lieben, gibt es doch immer wieder einmal auch solche Phasen und Erlebnisse!
      Meine Regeneration geht voran und das Treppen runter laufen geht heute schon fast ohne Geländer! 😉
      Ich baue drauf, dass das Innenband bald schlafen geht! 😆

      Salut

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  3. regenfrau |

    Lieber Manfred,

    herzliche Gratulation!!! Du hast dich durchgekämpft und gefinisht das ist ganz große Klasse! 😀
    Ich hoffe nur, dein Knie ist nicht nachhaltig beleidigt und erholt sich gleich schnell, wie du auch. 🙂

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    • Manfred |

      Lieber Doris,
      vielen, vielen Dank!
      Durchgekämpft, aber ins Ziel gekommen! 😉 Komischerweise liefen die letzten 9 km wieder deutlich besser! Was der Kopf so alles mit uns macht! 😛
      Also, melden darf sich das Knie, aber zum Beleidigtsein hat es kein Recht, basta! 😆
      Der Kerl an sich fühlt sich recht wohl, ist nur irgendwie noch nicht ausgeschlafen! 😉
      LG Manfred

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  4. Oliver |

    Lieber Manfred, herzlichen Glückwunsch zum Finish, zum Durchbeissen, zum überhaupt starten unter den nicht optimalen Voraussetzungen. Ich hoffen Deinem Knie gehts mittlerweile wieder besser, pass nur auf dass Du nicht was dauerhaft ruinierst. Aber mal ehrlich, hättest Du vor einem Jahr gedacht dieses Jahr den Rennsteig laufen zu können? 🙂 Respekt!
    Die oft schlimme Musik bei Wettkämpfen an der Strecke hilft mir übrigens dabei schneller zu laufen, um da schnell wegzukommen 😀
    Erhol Dich gut! LG Oliver

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    • Manfred |

      Lieber Oliver,
      ganz lieben Dank für deine Rückmeldung! 🙂
      Natürlich hätte ich mir vor einem Jahr nicht denken können schon wieder Marathon zu laufen. Jetzt bin ich dankbar, dass es geht! – Ob es vernünftig war zu starten (s. Kommentar von Christian) weiß ich nicht, aber es hat mich so wahnsinnig gereizt! Und als die Erkältung überwunden war, konnte ich nicht widerstehen! 😉
      Früher wäre ich auch schnell „rausgelaufen“ aus solchen „Beschallungszonen“ … dazu muss man aber fit genug sein! 😎
      Heute muss ich mich „wohl oder übel“ mit dem Backen kleinerer Brötchen zufrieden geben! 😆
      LG Manfred

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  5. Daniel |

    Ja Glückwunsch Manni!!
    Ach deshalb warst du mittwochs länger nicht zu sehen!!

    Hätte ich ja nicht gedacht, dass Du n Marathon läufst!

    Respekt, Respekt!!!

    Gruß
    Daniel

    Antworten
    • Manfred |

      Lieber Daniel,
      ich hatte es mir eigentlich anders vorgestellt, aber quasi unvorbereitet rangehen war auch ne neue Erfahrung! 😆
      Durchgebissen und angekommen, das zählt! 😉
      LG Manfred

      Antworten
  6. Daniel |

    Hallo Manni,
    ja Glückwunsch!! Respekt, Respekt!!!
    Und ich habe mich schon gewundert wo Du steckst….warst ja mittwochs länger nicht da!

    Sport fängt da an Spass zu machen, wenn er nicht mehr gesund ist…….
    Darüber denke ich manchmal nach, ob diese Langstrecken auf Dauer noch gesund sind? Spass macht es sicher, aber mit 99 will man ja auch noch gehen können und nicht rollen….

    VG
    Daniel

    Antworten
    • Manfred |

      Lieber Daniel,
      ach weißt du, das mit der Vernunft! 😆
      Man muss auch mal nach „Gefühl und Wellenschlag“ handeln! 😎
      LG Manfred

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  7. Anna |

    Lieber Manfred,
    herzlichen Glükwunsch zum Finish! 👍🏆 und vielen Dank für eine sehr spannende Marathonbericht! Ich hoffe sehr, dass sich Dein Knie wieder gut erholt und keinen weiteren Schaden davon getragen hat! Erhol Dich gut!
    Liebe Grüße Anna

    Antworten
    • Manfred |

      Liebe Anna,
      danke und schön, dass dir der Bericht gefallen hat! 🙂
      Das Innenband hält sich inzwischen „sehr bedeckt“. Es ist aber noch ein „höherer Druck“ auf der Außenseite.
      Vom Gefühl her scheint es sich wieder zu erholen, es dauert halt ein paar Tage, mal sehen! 😉
      LG Manfred

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  8. ultraistgut |

    Lieber Manfred, erst einmal – kennst ja meine Meinung – gut, dass du durchgehalten hast ! Weniger gut, dass dein Knie (wieder mal ) nicht mitmachen wollte. Was sagt uns das ? Sei froh, dass du nicht am Start der 72 km gewesen bist !

    …………..das mit den : “ Vor nur gut 4 Jahren bin ich in Heidelberg fast 40 Minuten schneller gewesen, obwohl dort doppelt so viele Höhenmeter zu bewältigen waren „, vergiss es, das wird nicht besser, aber ich kann gut damit leben, wir werden eben alle nicht jünger ! Sei tapfer !!

    Gute Besserung für dein Knie, rede mal ordentlich Taches !

    Antworten
    • Manfred |

      Liebe Margitta,
      ich habe halt ganz ehrlich geschrieben, aber es scheint sich erholen zu können. Hatte ja viel gezweifelt, ob ich es machen soll, aber der Reiz … Natürlich bin ich froh, dass es kein Ultra war. Das geht noch nicht! Sollte es auch nächstes Jahr noch nicht gehen … was soll es, ich lass mir jetzt erstmal Zeit, bzw. bin ja für den Berlin-Marathon gemeldet … aber ist ja noch viel Zeit! 😎
      Tacheles brauche ich wohl nicht zu reden, es bessert sich „fast“ stündlich! Deshalb bin ich tapfer! 😉
      Machs gut und
      LG Manfred

      Antworten
  9. Daniel |

    Moin Manni, sorry für 2 Posts. Dachte der erste wäre nicht durch und wurde mir nicht angezeigt.

    Gruß
    Daniel

    Antworten
    • Manfred |

      Lieber Daniel,
      da war wohl mein Blog schneller als du, aber kein Problem, biste halt häufiger drauf! 😆
      LG Manfred

      Antworten
  10. Helge Orlt |

    Lieber Manfred,
    ich habe ne Weile nicht gelesen hier und freue mich jetzt einfach, das du es durchgezogen hast. Ich finde ja Zeiten ja eh völlig zweitrangig aber genau so finde ich den Rennsteig Marathon in 5 Stunden nicht wirklich langsam 😆
    Hauptsache, du hast nicht aufgegeben. Das hättest du dir selbst wohl nicht so leicht verziehen.
    Und jetzt haste wenigstens schon mal einen weiteren längeren Lauf vor dem Berlin Martahon 😆
    Sehr schöner Lauf, sehr schöner Bericht und sehr tapferer Manfred 🙂
    Glückwunsch!!!
    Liebe Grüße
    Helge

    Antworten
    • Manfred |

      Oh, liebe Helge,
      danke schön! – Danke für den Glückwunsch und auch dafür, dass dir mein Bericht gefällt!
      Ja, ein langer Lauf vor Berlin, das ist wohl wahr! 😆
      Ich weiß ja auch nicht, wie trainingsfleißig im Sommer bin, da ich auf die langen Einheiten bei Hitze keinen Bock mehr hatte. Das ist auch mit ein Grund, warum ich so gerne im Gebirge laufe. Auch bei Hitze gibt es mindestens in luftiger Höhe meist auch ordentlich Wind!!! 😉
      Ob ich es mir verziehen hätte … ? Ich weiß es nicht, da ich das Erlebnis noch nicht hatte! 🙂
      Sooo sehr viele Marathons (26) habe ich noch nicht, das war aber mein längster … is doch auch ein Highlight, oder? :mrgreen:
      LG Manfred

      Antworten
  11. Jörg |

    Jetzt sehe ich erst den Rennsteigbericht. Gut durchgekommen, trotz aller Hindernisse und aller Musik.
    Wo anders als dort oben im Wald, finde ich sie auch nur schrecklich, aber da gehört sie hin.

    Grüße
    Jörg

    Antworten
    • Manfred |

      Lieber Jörg,
      ja, letztlich gut durchgekommen, aber doch auch etwas „verkrampft“! 😉
      Ich hab das mit der „Mucke“ ja überlebt. An ihr lag es ja auch nicht, dass ich „nicht ganz so“ durchgekommen bin. Außerdem bin ich da Gast und weiß mich als solcher zu benehmen! 😛
      LG Manfred

      Antworten
  12. nido00 |

    Lieber Manfred,
    jetzt habe ich es endlich geschafft von deinem Mittelgebirgsabenteuer zu lesen. Alle Achtung und herzlichen Glückwunsch!
    9km vorm Ziel aufgeben – zum Glück war das nicht nötig. Die Zeit, ich finde sie beachtlich und du bist ja immer noch auf dem Weg zurück.
    Das mit dem Runter überholen kenne ich auch zu gut. Da gibt es auch im Hinterfeld immer Kandidaten, die sich jeden technischen Schritt scheinbar minutenlang durch den Kopf gehen lassen. Einfach runter da, ist ja schliesslich der einfache Teil. Schunkelmusik, naja…
    Liebe Grüße!

    Antworten
    • Manfred |

      Liebe Roni,
      wie jetzt, magst du Schunkelmusik? 😛
      Einfach runter da ist ja schon etwas riskant, zumal es eng war, aber das macht ja Spaß! 😉
      Mit besserer Vorbereitung wäre mehr drin gewesen, aber ich will auf gar keinen Fall granteln, im Gegenteil ich bin froh und dankbar durchgelaufen zu sein! Das Wetter war ja grenzwertig!
      LG Manfred

      Antworten

Und, was denkst du?