Tag der Gegensätze

Von in 2018 14 Kommentare , ,

Sonntag: ein guter Tag, um zur Burg zu laufen! 😆

Allerdings war der Tag weitestgehend verplant! 😳

Ein Lauf war nur noch in den frühen Morgenstunden zu verankern! 🙄

Eigentlich bin ich als Nachteule nicht gerade begeistert frühmorgens vor dem Frühstück schon das Haus zu verlassen! Nicht, dass ich jede Nacht zum Tag mache und deshalb morgens nicht raus komme. Allerdings ist es verd…. schwer meinen Kreislauf so früh am Morgen anzukurbeln! Ich brauche dann nicht nur 5 bis 7 km um auf Touren zu kommen. Da kann es gut und gerne doppelt so lange dauern, bis ich „im Lauf“ bin! 😥

Es ist auch nicht nur ein gern gepflegtes Motto, weil es auf einer meiner Müslischälchen steht! Ehrlich nicht! 😆

Aber am vergangenen Sonntag war ich bereit! – Das ist wiederum ein Zeichen, dass ich mich doch schon recht gut trainiert fühle. In Zeiten besserer Fitness komme ich morgens auch besser aus den Federn!

Draußen waren die Wiesen in den Vorgärten leicht weiß überzuckert. Wir hatten -1 Grad, aber von richtigem Schnee immer noch keine Spur. In alter Manier zog ich wie immer bei diesen Temperaturen in ¾-Hosen mit nackten Waden und einem leicht aufgerauten langärmligen Longshirt los! – Ich freute mich sogar auf den Lauf und meine neue M400 sollte das erste Mal so richtig Höhenmeter messen.

Oben an der Burg war es aber richtig weiß geworden:

   

Ein Blick in die Ferne ließ nicht viel erkennen. Die Rheinebene konnte ich nur vermuten. Beim Blick in die Nähe konnte man sich in winterliche Details verlieren. Schnee ist nicht nur eine einheitliche Masse, sondern in seiner Struktur, selbst Farbe und Form sehr unterschiedlich! 🙂

Die Burg selber auch schön „geweißt“:

   

Östlich der Burg lag zwar noch nicht so viel Schnee, dass er auf dem Pfad den Matsch „neutralisierte“, aber es war schon angenehmer zu laufen.

Zurück im Tal erwischte mich ein eiskalter Wind von vorne, der Schneeregen mit sich brachte. Hier unten war es wohl für Schnee noch zu warm, aber in dem eisigen Wind unangenehm zu laufen. Da merkte ich, dass ich in diesem Lauf immer noch nicht wirklich „angekommen“ war, sonst wären mir hier unten, trotz des Gegenwindes, die letzten km leichter gefallen! Froh wieder zuhause zu sein, guckte ich aus dem Fenster, aber ich sah keinen Schneeregen mehr. Da tanzten dickste, fluffige Schneeflocken vom Himmel. Im Nu war es auch in den Vorgärten in der Siedlung weiß geworden (s. Eingangsbild) und der Himmel war fast neblig verhangen. – Am Nachmittag aber kam dann – erstaunlicherweise – die Sonne durch. Für einige Minuten brauchte ich unterwegs sogar die Sonnenbrille! 😎

Aprilwetter?! – Irgendwie alles verrückt momentan! – Mal sehen, was uns da noch so alles blüht! 😳

Für den Lauf von 13 km und 290 hm brauchte ich diesmal 82 Min. – Höhenmeter, eisiger Wind und Schneeregen können mich auf ein ganz schön niedriges Tempo drücken! 😆

14 Kommentare

  1. ultraistgut |

    Lieber Manfred, ach ja, ist doch schön, wenn wir immer neue Herausforderungen vorfinden !

    Reich mir die Hand, bin genauso schwer morgens in Gang zu setzen wie du, wird wohl bei uns beiden der niedrige Blutdruck dafür verantwortlich sein, da kenne ich noch jemanden in unseren Kreisen, der die gleichen “ Probleme “ hat. Irgendwann aber laufen wir dann zur Hochform auf, und wenn es am Nachmittag ist !! 😉

    Schöne Puderzuckerlandschaft – bei uns heute -8 Grad – so kalt war es schon lange nicht mehr !

    Wir haben erst Anfang Februar, da kann noch was kommen ………….

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,
      wir hatten es ja schon mal. Da hatte ich zugestanden, dass ich nie meinen Blutdruck damit verbunden habe. Vielleicht auch, weil meine Frau ebenfalls einen sehr niedrigen Blutdruck hat, sie aber in dieser Beziehung das krasse Gegenteil von mir ist: eine echte Lerche, sprich Früh-Aufsteherin. Zur Hochform kann ich abends noch auflaufen. Allerdings fällt es mir dann danach, in meinem „fortgeschrittenen“ Alter 😆 schwerer wieder runterzukommen. Wenn ich dann später ins Bett gehe, komme ich ja morgens noch schlechter raus! :mrgreen:

      Dass „wettertechnisch“ noch was kommen kann, ist mir sehr wohl bewusst. Ich hoffe aber, dass es im Februar abgehakt wird, da bei uns die Frühlingszeit im März immer so schön ist, mit Mandelblüte und so! 🙂
      Heute morgen waren es -2 Grad. Ich glaube, dass wir es im neuen Jahr morgens auch noch nicht unter Null hatten. Da sich jetzt aber die Sonne öfters zeigt, machen die niedrigen Temperaturen eher Spaß. Teilweise kann ich knackige Kälte bei Sonnenschein richtig genießen.

      LG Manfred

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    • Manfred |

      Lieber Markus,
      Recht hast du! Vor allem bleibt er im April noch weniger lange liegen und dann hätten wir ja nochmal länger diesen Schneematsch!
      Nein danke! :mrgreen:
      LG Manfred

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  2. Volker |

    Lieber Manfred,

    hier wurde der Matsch inzwischen zwar vom Schnee neutralisiert, aber vom Frost. Nach zwei Nächten mit strengem Frost wird der Boden so langsam hart und die Matschlöcher (scharf-)kantig , habe ich bei meinem kurzen Barfußlauf heute schon ganz gut gemerkt.

    Aber egal, die strahlende Sonne und der knatschblaue Himmel machen das alles wieder wett.

    Ich bin übrigens auch kein Morgenmensch. Ich genieße es deshalb in der Regel morgens alleine aufzustehen und keinen Sport treiben zu müssen 😎

    LG Volker

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      • Manfred |

        Lieber Volker,
        alles klar, hab zwischen den Zeilen gelesen und mir das so gedacht! 😉
        LG Manfred

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    • Manfred |

      Lieber Volker,
      bei uns ist der Frost nicht zu stark, von daher hält sich das mit dem Neutralisieren durch Frost noch in Grenzen. Matschlöcher sind aber ganz gut belaufbar, bzw. befahrbar (Fahrrad)!
      Morgens in Ruhe aufstehen ist sehr schön, allerdings ist es mir eigentlich schon zu früh, wenn ich in der Schule zur 1. Stunde aufschlagen muss. (~ 6 Uhr aufstehen) Man arrangiert sich halt! 🙄
      Solange ich noch arbeiten muss, wird es einfach gemacht … und fertig! 😉
      LG Manfred

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  3. Christian |

    Lieber Manfred,
    auch wenn der Lauf von Dir als nicht ganz so gelungen eingestuft wird (?), hat es sich doch alleine wegen der Natureindrücke gelohnt so früh loszuziehen…ich mag ja die Morgenstunden, allerdings weniger zum Laufen, Radfahren geht, aber ein Lauf eher am Abend 😉
    Was das Wetter noch bringen wird, wissen wir nicht, aber die kalte und klare Luft hat doch schon was von Winter und wegen mir darf es auch noch so bleiben ❄️

    Salut

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    • Manfred |

      Lieber Christian,
      ich war froh, nein eigentlich happy, den Lauf so gemacht zu haben! – Aber irgendwie kam ich nicht so rein, wie ich es mir erwünsche! – Aber und irgendwie auch zum Glück, geht es nicht immer nach unserem Gusto! 😉
      Die Natureindrücke waren genial, auch dass wir uns immer wieder damit erden lassen müssen, dass wir all das nicht in der Hand haben!
      Gegen die kalte klare Luft habe ich auch nix, im Gegenteil, echte Wintereindrüche erspüren ist toll!!!

      Salut

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  4. regenfrau |

    Lieber Manfred,
    ja wenn du in „die Berge“ läufst, musst du auch mit Schnee rechnen! 😉
    Respekt, dass du dich zu einem sonntäglichen Frühlauf durchgerungen hast. Das schaffe ich nur in den allerseltenstenFällen. 😀

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    • Manfred |

      Liebe Doris,
      hast du da wirklich Berge geschrieben? 😉
      Ich foppe ja meine „Leute“ hier immer damit, dass es hier höchstens Auffaltungen gibt! 😆
      Aber weiter oben muss man schon mit Schnee rechnen, da reichen auch 350 – 400 hm! 🙂
      LG Manfred

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  5. Anna |

    Lieber Manfred,
    das Laufen vor dem Frühstück ist für mich gar nichts – dann sinkt der Blutzucker so tief in den Keller und ich erhole mich nur ganz schlecht. Frühstück muss vor dem Laufen auf jeden Fall sein und dann ein wenig verdauen. Nachdem ich die Kinder zum Schulbus gebracht habe, dann geht es, da habe ich ja aufstehen müssen 😉 aber sonst ist mir der Schlaf im Moment wichtiger und so stehe ich am Wochenende nicht früher auf um laufen zu gehen… 😉
    Bei Dir hat es sich aber gelohnt aufzustehen – ein schöner Lauf auch wenn Du nicht das Gefühl hattest im Lauf „angekommen“ zu sein.
    Liebe Grüße Anna

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    • Manfred |

      Liebe Anna,
      wie gut kann ich dich verstehen! – Ich könnte salopp sagen, dass Unterzuckerung ein Vorname von mir ist! 😳
      Bei mir ist es sogar so: wenn ich um 7 Uhr frühstücke, habe ich um 10 Uhr Hunger. – Erstaunlicherweise bekomme ich frühmorgens einen Lauf ohne Frühstück hin, wenn ich ihn denn mal mache, muss aber ein bisschen schummeln, indem ich was schnell Verwertbares und leicht Verdauliches reinschiebe. Hauptsache ist, dass ich weg bin, bevor ich lange über das Hungergefühl nachdenke!
      Schlaf ist aber wichtig, deswegen mache ich solche Läufe nicht zuuuu oft! 😉
      Rückblickend war ich auch froh, dass ich den Lauf gemacht habe!
      LG Manfred

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