Trainingslager

Von in 2017 8 Kommentare ,

hätte ich meinen letzten Beitrag auch überschreiben können. Dann hätte mir allerdings keiner mehr geglaubt, dass ich mich ausreichend genug um meine Schüler gekümmert habe.

Aber eine Studienfahrt hat insofern auch Vorteile, als man zumeist mit volljährigen Schülern auf Fahrt ist. Sie dürfen unter bestimmten Bedingungen in Kleingruppen unterwegs sein. In dieser Zeit muss man als Lehrer erreichbar sein … im Handyzeitalter kein Problem … und man kann in näherer Umgebung auch als Lehrer „für sich sein“. – Es bot sich z. B. ein schickes Abendessen in einem der drei Restaurants des weitläufigen Campusgrundes an. – Wir haben den Sport vorgezogen. Das Abendessen ließ sich auch gut im Bungalow zubereiten.

Da BiVillage direkt am Strand liegt, liefen wir eine schöne Runde gemeinsam, bevor ich mich für eine größere Strecke „verabschiedete“! – Meist konnte ich meine Runde an den späten Nachmittags-, oder frühen Abendstunden drehen.

    

In nördlicher Richtung ist die Uferpromenade inzwischen 7 km lang sehr gut ausgebaut. Da kommt man beim Pendeln schon auf eine schöne Streckenlänge. Meist bin ich auf der Promenade geblieben, da ich die Trails des „Hinterlandes“ nicht kenne und dort vor Jahren sehr aggressiven Hunden begegnet bin.

Es sind nur ungefähr 1½ km zum nächsten Ort. Er nennt sich Fazana und ist ein niedlicher kleiner Hafenort, der sehr idyllisch „daliegt“ und sehr gepflegt ist. Ein Wahrzeichen ist die kleine Kirche, deren Glockenturm fast isoliert daneben steht.

    

Allerdings ist es kein zweiter „Turm von Pisa“, auch war ich nicht angetrunken, aber im Vorbeilaufen … ??? – Es hat sich dann durchaus mal gelohnt, dass wir die Kirche bei einem Spaziergang auch mal betreten haben.

    

Auf dem Rückweg habe ich meistens ein Schlenker durch die Gassen des kleinen Ortes gemacht. Manche Plätze im Ortskern sehen aus, als seien sie gerade für eine Theaterszene hergerichtet worden.

Alles in allem habe ich immerhin 50 km in 4 Einheiten „erlaufen“ können.
Momentan schaffe ich das kaum hier zuhause.

8 Kommentare

  1. Helge Orlt |

    Lieber Manfred,
    ich liebe es im Urlaub am Meer entlang zu laufen. Die Geräuche des Meeres, die Luft, einfach eben so anders als zu Hause.
    Und allemal besser als von Hunden angefallen zu werden 😯
    Du hast deine „Freizeit“ gut genutzt 🙂
    Aber sag mal, der Turm ist doch wirklich schief, oder?
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Manfred |

      Liebe Helge,
      die Freizeit konnte ich definitiv gut nutzen! 🙂 Zuhause bin ich allerdings dankbar, dass ich nicht alles auf Asphalt, oder entsprechend hartem Untergrund laufen muss … und meinen Wald habe! 😉
      … also im nüchternen Zustand sieht er wirklich schief aus! :mrgreen:
      Im Ernst: der steht schon gerade; ich glaube, dass das eine perspektivische Verzerrung ist!
      LG Manfred

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  2. ultraistgut |

    Lieber Manfred, Trainingslager in Istrien, warum kommt mir das so bekannt vor ? Weil ich dort vor vielen Jahren immer zu Ostern ein Trainingslager mit Lauffreunden verbrachte. Schöne Gegend, allerdings, ohne Schüler, betreuen zu müssen, aber du konntest dich ja freimachen, wie man lesen kann – und Laufen war auch drin – das mit den Hunden kommt mir ebenfalls bekannt vor, aber damals war ich immer von vielen lauffreudigen Männern (be)geschützt !

    Willkommen zurück ! 😎

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,
      danke, bin froh, dass die langen Busfahrten hinter mir liegen! – Das war das Anstrengendste an der ganzen Tour! 😳
      Durch die Bike-Tour habe ich dann doch ein paar Trails kennen gelernt. Wetterbedingt konnten wir diese Tour aber leider erst am letzten Tag machen. Ich hoffe, dass ich mich an ein paar dieser Abschnitte noch erinnern kann, wenn wir nochmal dorthin fahren! 😉
      LG Manfred

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  3. Gerd |

    Schön das Du auch mal Zeit nebenher hast. Ich beneide Dich nicht um deinen Job. Ich kenne das ganze Drumherum zu genüge und bewundere immer wieder die Nerven der Pädagogen. Für mich wäre das nix. Reicht wenn einer in der Familie den Weg gewählt hat. 😏
    Für mich ist es immer wieder ein Erlebnis auf Reisen die Gegend „laufend“ zu erkunden. Am allerliebsten ganz früh am Morgen. Da kann man alles so richtig genießen. Wenn nur nicht immer die Heimreise anstehen würde!
    Gruß Gerd

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    • Manfred |

      Lieber Gerd,
      danke für die anerkennenden Worte! 🙂
      Wir sind beide in dem „Job“ … und haben es der Tochter „so schlecht“ vorgelebt, dass sie jetzt ebenfalls „drin steckt“! 😆
      Laufend etwas zu erkunden macht immer wieder Spaß, allerdings schaffe ich es nur selten morgens!
      Heimreise: 15 Stunden in einem Reisebus braucht auch keiner! :mrgreen:
      LG Manfred

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  4. Volker |

    Lieber Manfred,

    nun bin ich der, der hinterher liest 🙂

    Sehr schönes mediterranes Ambiente durftest Du da auch laufend genießen.

    Gut dass der Turm in Wirklichkeit nicht schief ist, dann wäre das gelbe Haus rechts im Hintergrund ja so schief, dass ich nicht darin wohnen möchte 😆

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,
      kein Problem, aber schön, dass du hinterher liest! 😉
      Schiefe Häuser mögen nur Fans von Hundertwasser-Häusern! 😆
      LG Manfred

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