treiben lassen

Von in 2017 12 Kommentare

Praktiziert ihr das auch?

Es liegt nix besonderes an!
Die letzte anstrengende, oder lange Einheit
habt ihr vor ein bis zwei Tagen gemacht
und ihr wollt einfach nur draußen sein!

.

Mir erging es am Dienstag so!

Nachdem ich eine kurze Runde mit meiner Frau gelaufen war, trabte ich los. Zu meiner Frau sagte ich nur noch, dass ich nach Osten laufe. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich selbst noch nicht mehr.

Da kommt man dann an einer alten Hütte vorbei, die wohl ihren Frieden gefunden hat und mit kaputtem Dach nur noch so vor sich hin dümpelt:

Ein paar Kilometer danach kann ich erst im reinen Nadelholzbestand vor mich hin träumen,

bevor sich dann kurze Zeit später schon wieder Laubbäume dazu gesellen.

Und dann entdecke ich mitten im Wald ein Geschenk,
das leider nicht für mich und auch schon ausgepackt ist:

 

Das kleine Schild an der Rücklehne der Bank verrät es: da hat jemand seiner Angebeteten ein Geschenk gemacht. Andere freuen sich über eine Rastmöglichkeit genau gegenüber einem kleinen Teich im Wald.

Auf dem Weg nach Hause lichte ich noch ein kleines Wesen ab, das wohl eine Verletzung gut überstanden hat.

12 Kommentare

  1. MidLAUFcrisis |

    Solch entspannte Läufe ohne festes Ziel und ohne Zeitdruck sind eine schöne Sache. Die mache ich auch wieder, wenn ich nicht mehr darauf achten muss, zu lange zu laufen.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

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    • Manfred |

      Lieber Rainer,
      aber nicht zu viele zu lange Läufe … und die Balance zwischen Belastung und Erholung nicht ganz aus den Augen verlieren! 😉
      Aber alles was Spaß macht und der Fitness dient ist gut! 😆
      LG manfred

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  2. Volker |

    Lieber Rainer,

    richtig bewußt praktizieren, nein. Aber oft kommt es bei mir ganz einfach unbewußt so. Das Ergebnis ist dann aber dasselbe 🙂

    Nur solche Schlangen oder Nattern oder was das sind, sind mir noch nie begegnet 😉

    LG Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,
      wer seinen Körper gut kennt und auf ihn hört, macht genau das Richtige! Von daher nehme ich an, dass du unbewusst immer genau im rechten Moment solche Läufe einbaust! 🙂
      Blindschleichen, lieber Volker, sind übrigens Echsen, nur mal so nebenbei. 😛
      Hier „stolpert“ man immer wieder einmal über solche Viecher, die teilweise wie tot auf dem Weg liegen. Allerdings habe ich sie auch eher auf Waldwegen gesichtet, als im „Freien“!
      LG Manfred

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  3. Anne |

    Lieber Manfred, dieses Sich-durch-einen-Lauf-treiben-lassen ist was Herrliches, ich genieße das auch sehr. Im Moment mache ich zu Regenerationszwecken allerdings eher Radtouren, um die orthopädische Belastungen im Rahmen zu halten, die ja auch brei langsamen Läufen da sind. Hauptsache aktiv! 🙂

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • Manfred |

      Liebe Anne,
      Hauptsache aktiv ist ein guter Grundsatz! 😉
      … und radfahren ist ja auch was Schönes.
      LG Manfred

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  4. ultraistgut |

    Ehrlich, solche Läufe mache ich ausschließlich, einfach loslaufen, sehen, was der Körper so hergibt und sich danach richten, ich brauche keinen Plan, keine ehrgeizigen Ziele, einfach nur laufen, laufe, laufen……………

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,
      das ist auch toll, einfach nur laufen, laufen und laufen …
      Als meine Lauferei eher noch einem „richtigem“ Training entsprach, habe ich dennoch nie einen echten Plan gehabt. Ich wollte einfach nur möglichst oft raus und so viel wie möglich rennen. Variiert habe ich Streckenlänge und Tempo, je nach zur Verfügung stehender Zeit. Spaß war immer dabei, nur weniger das Gefühl des >treiben-lassens<. Momentan entsteht nur ein bisschen "Druck", weil ich im Juli fit sein will. Daher nehme ich die durchaus wohltuenden langsamen Läufe so wie beschrieben wahr! LG Manfred

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  5. Oliver |

    Lieber Manfred, ich laufe eigentlich fast immer so. Es gibt zuhause vorher eine ungefähre Zeit (damit keine Sorgen aufkommen) und dann eine ungefähre Richtung. Die Zeit versuche ich einzuhalten, die Strecke ändert sich unterwegs gerne sponta komplett. So macht das Spaß, besonders die Läufe Richtung Wald ufern gerne in abstruse Strecken aus und zu entdecken gibts irgendwie immer wieder was.
    Bleib gesund, LG Oliver

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    • Manfred |

      Lieber Oliver,
      ja, zu entdecken gibt es immer etwas. 🙂
      Momentan bin ich auch nicht so schnell unterwegs als dass ich nicht auch bei meinen etwas schnelleren Läufen was entdecken könnte.
      Ich hab meistens ne Streckenlänge im Kopf. Von ihr und meinem Befinden abhängig geb ich dann ne Zeit zuhause an, zu der ich zurück sein will.
      Hintergedanke ist, dass ich Anfang Juli ne Streckenlänge im Gebirge schaffen will. Schnell ist das alles noch nicht und oft kommt es mir wie beschrieben vor! 😆
      LG Manfred

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  6. Helge Orlt |

    Lieber Manfred,
    einfach mal treiben lassen ist echt gut. Für mich bedeutet das meistens das Rad nehmen (MTB) und einfach mal Wege fahren, die ich nicht kenne. Ohne Ziel, ohne Zeit, einfach so.
    Ein total schöner Zustand.
    Ich muss dem Andi mal sagen, ich möchte auch eine Bank für mich im Wald 😆
    Mal sehen was er sagt
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Manfred |

      Liebe Helge,
      ja, es ist echt gut, sich einfach mal treiben zu lassen.
      Momentan muss ich nur aufpassen, dass das nicht zu oft vorkommt, sonst komme ich im Juli nie auf die Jochdohle hoch! 😉
      Erzähl mal, wie Andi auf dein Ansinnen reagiert hat! 😆
      LG Manfred

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