Kürzlich äußerte ich noch in einem Läuferkreis, welchen Reiz dieses NRftW-Spielchen auf mich ausübt. Dann habe ich die nächsten Wochen bis ins Frühjahr etwas konkreter durchdacht und hab die Gefühle außen vorgelassen.

Am NRftW hab ich bisher 3 x teilgenommen, es hat immer Spaß gemacht, nur lässt es keinen vernünftigen Rhythmus zu. Will ich z. B. gezielter an Streckenerweiterungen und an Steigerung der Höhenmeter gehen, dann passt es irgendwie nicht rein. Der Februar ist dann für mich kein Übergangsmonat, in dem ich einen Motivationsschub brauche. Mal abgesehen davon, dass ich das eh nicht (mehr) benötige, nachdem ich das Marschieren für mich angenommen hab!

Somit: NO NO REST FOR THE WICKED in 2026!

 

Freitag bin ich wieder zur Burg. Der Schnee war getaut (+5°), ich musste mich nicht so einpacken, ein dünnes ‚Langärmliges‘, eine kurze Hose und die normalen Fingerhandschuhe reichten! 😉

Nur stürmte es immer stärker, je höher ich kam!

Auf nem schmalen Pfad war ich froh: Die Bäume stehen noch und versperren nicht den Weg. Aber ein leichtes Reiben war zu hören, als ich drunter durchging! Da spitzt man die Ohren. 😳

Erst von unten und hier nochmal von oben fotografiert.

Weiter oben konnte ich nem ‚Gestürzten‘ gut ausweichen. Dann zog ich meine 4-km-Runde ‚um‘ die Galgenbuche, bei interessanten Windgeräuschen. Leider gab’s dann im Burghof keinen Kaffee, je nach Wetterlage bleibt der Kiosk zu. Ich hatte unterwegs nur 2 unentwegte Damen mit ihren Hunden gesehen, da lohnt sich kein Kioskbetrieb!

Nur einen Bauzaun hatte es umgerissen

und die Flagge ließ keine große Windkraft vermuten.

Im Osten der Burg fiel mir dann ein Zwei-Baum auf, den ich gefühlt schon 1.000 x passiert hatte. Nie vorher war mir aufgefallen, dass es 2 Bäume sind, die zusammengewachsen sind, um oben

wieder auseinanderzustreben und das Eigenleben fortzuführen!

Mit 18 km (382 hm – 2:20 Std.) komplettierte ich eine schöne Woche: 60 km (1.235 hm)

Und heute gab es fast umgekehrte Wetterverhältnisse:
Die Straßen waren überzuckert, die Sonne schien und bei -6° zog ich in wärmeren Klamotten los! Ab ~ 160 NHN nahm die Schneeauflage zu, aber die Schneedecke war noch nicht geschlossen.

Ab ~ 240 NHN lag mehr Schnee, der nicht nass oder pappig war, auch keine Glätte aufwies, aber als Pulverschnee auch keinen Halt gab. Es fiel schwerer bergauf einen guten Rhythmus zu halten, ich blieb aber bei meiner 18er-Runde, die ich nur anfangs variiert hatte!

Über dem Parkplatz bei der Burg hörte ich Motorengeräusche und guckte nach oben:

Ob das wirklich Spaß macht, bei der Kälte da oben seine Kreise zu ziehen?

Und dann kam ich in eine richtig verschneite Ecke:

Hier entlang zu stapfen, das machte Spaß!

Das bestätigten mir auch Spaziergänger, die mit ihren Hunden unterwegs waren!

… und bei der Galgenbuche blühen unsere Lilien (blauer Aufkleber) sogar im Winter! 😆

Kurz drauf kamen die MegaMärschler von München, Martin und Bettina, strahlend auf mich zu. Nach einer herzlichen Umarmung tauschten wir uns aus. Ihr beliebtes Ausflugsziel ist dermaßen überlaufen, dass sie lieber etwas länger in den Odenwald fahren, um hier zu wandern!

Im Burghof dann wird man zwar willkommen geheißen,

der Kiosk war aber auch heute geschlossen. Es wimmelte von Spaziergängern, Wanderern und Radfahrern! Chance vertan, heute hätte man gut Umsatz machen können!

Anschließend ging’s bergab zwar besser, aber durch die äußeren Bedingungen und etwas mehr Höhenmeter, brauchte ich heute etwas länger für die 18 km (401 hm): 2:23 Std. 

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