Zuletzt war ich doch etwas verunsichert bzgl. der draußen zu erwartenden Glätte. Nicht immer hilft auch ein Schuh mit gutem Profil. Egal, ein NB-Trailschuh sollte es richten!
Heikel waren die ungeräumten Gehweg-Passagen, die fast zu glatten Eisflächen wurden!
Im Wald war es am Mittwoch nicht mal so schlimm. Bei Glätte konnte ich meist auf den Wegrand ausweichen. Oft war der Schnee verharscht und bot mir zumindest etwas Halt!
Es wurde ein ausgebremster Marsch über 14 km (193 hm) im 7:34er-Schnitt! Ganz gut, oder! 😆
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Gestern bin ich in der Hoffnung los, dass das Tauwetter die Wege weiter ‚freigelegt‘ hat! Ich hatte nur die alten ON an, deren Profil ziemlich glatt geschubbert ist! Grundsätzlich kam ich zurecht, sogar auf vielen Passagen zur Burg hoch. In den höheren Lagen gab es zwar immer wieder noch Abschnitte mit Schnee, auf denen ich aber einfach nur aufpassen musste.
Nur ein schmaler Trampelpfad war schwer zu laufen. Dort ist es eigentlich immer feucht oder sogar nass. Diesmal war er von 10 bis 15 cm tiefem Matsch bedeckt.
Nach der Runde um die Galgenbuche marschierte ich in den Burghof. Normalerweise ist der Burg-Kiosk von Donnerstag bis Sonntag geöffnet, diesmal rechnete ich aber nicht mit einem Kaffee, wollte nur die Toilette nutzen, auch um etwas zu trinken!
Ich wurde zwar wie immer herzlich begrüßt, aber
der Aushang am Kioskverschlag weist ja ausdrücklich darauf hin!
Eine Wanderin fragte, wo das Problem sei, wir hätten doch gutes Wetter (bewölkt, +3°)! Sie lenkte aber ein, als ich sagte, dass es wenig Sinn macht, wenn kaum einer vorbeischaut! Daraufhin sagte sie noch: „Zum Glück hab ich ein Brötchen dabei und kann dann die Ruhe genießen!“ – Ich wünschte ihr viel Spaß dabei und ließ sie allein zurück! 😆
Von der Brücke über die B426 aus, wählte ich wieder den direkteren Weg ins Tal. Im anschließenden Hohlweg kam ich wieder an dem schönen alten Baum vorbei.
Diesmal kletterte ich den kurzen Abhang hinauf und näherte mich dem Elfenauge von hinten.
Ich kam so nahe heran, dass ich die Größe austesten konnte. Im oberen Abschnitt würde mein Kopf sogar durchpassen, nur wollte ich nichts riskieren, wollte ja auch nicht drin stecken bleiben. Da ich zudem kein Schlangenmensch bin, hätte ich mich nicht durchwinden können.
Vielleicht wäre ich sogar verloren gegangen und durchs Portal ins Reich der Elfen gelangt! 😛
So war ich nach 18 km (382 hm) im 7:58er-Schnitt wieder zurück
… und kann hiermit meinen 1.000sten Beitrag online schicken!




