Um Abwechslung ins Fitness-Training zu bekommen, wollt ich mal anders drangehen!
Wie wäre es mal damit, zur Burg zu marschieren und dort Höhenmeter zu sammeln?
Erst war ne Idee da, dann hab ich’s konkretisiert. Ich marschier in die Nähe der Burg, auf leicht verändertem Weg, um dort ein paar Mal die Himmelsleiter zu erklimmen und hm zu sammeln!
Wieviel das sind und was zusammenkommt, war im Vorfeld nicht einzuschätzen!
Unterwegs, im 1. längeren Abschnitt konnte ich mich 3 Bikern nähern. Recht früh wollten sie Platz machen. „So schnell bin ich doch nicht!“, rief ich von hinten. Kurz drauf meinte der letzte Biker „Jetzt aber!“ Ich schloss auf und lobte „Ihr habt wenigstens Bio-Bikes!“ Der 2. Biker überzeugt „Ja, klar!“, der 3. aber relativierte „Bio darf man nur sagen, wenn sie auf Bäumen wachsen!“ 😆
Nach ca. 5,7 km war ich bei der Baumuhr, gucke auf die Uhr und
starte meine 1. Himmelsleiter-Tour.
Mitten drin sieht es so aus und am Ende
der Treppenpassage laufen die Stufen engerstehend aus.
Danach verläuft es kurz recht flach, um dann umso steiler anzusteigen. Dort kam ich so ins Schnaufen, dass ich bei keiner der Touren ein Foto machte. 😥 Dieses Stück Himmelsleiter war mir aber von den Triple Bergsprints bekannt, also einfach Geduld üben! 😆
Oben hatte ich nur 36 hm auf 250 m gesammelt, was einer durchschnittlichen Steigung von 14,4 % entspricht, nicht gerade alpin, oder?! 😛 Gemeckert wird nicht, sondern gesammelt!
Auf schmalem Trampelpfad, westlich der Himmelsleiter, ging’s runter. Hier war die fieseste Stelle zu meistern. Kurz vorm gekennzeichneten Baum (ich kam von oben) war es steil und extrem schlammig, sowie rutschig. Zum Glück hatte ich meine Schuhe mit dem besten Profil an.
Für die Runde bis zum Ausgangspunkt zurück, kamen 650 m zusammen! – Warum hier nicht so ne Art Intervall-Training machen und die Strecke mehrmals absolvieren?
10 x bin ich sie marschiert, ging dann am oberen Punkt vorbei und erreichte über das östliche Tor den Burghof. Dort gönnte ich mir einen Kaffee und dachte dabei: „Gut 600 hm haste schon im Training im vorderen Odenwald geschafft, heut geht mehr!“
Durch’s Osttor raus, kurz runter und wieder hoch sind es 120 m mit 23 hm: 19,1 %
4 x wollte ich’s steigen. Mitten drin fragte ein Wanderer mit sonorem bayrischen Akzent: „Machst du Bergtraining?“ „Haste mich beobachtet?“, fragte ich. „Hab dich durchschaut!“, lächelte er zurück!
Angeregt durch nette Begegnungen konnte ich bergab wieder an meinem Schnitt drehen und ihn von einem 9:29er auf einen 8:51er drücken. Nach 19 km (732 hm) und 2:49 Std. war ich zurück. – Bei so vielen hm und recht steilen Bedingungen ist der Schnitt doch okay, oder?! 😆




