Belastungen auf die (Lang)-Distanz, oder die Länge der Zeit bezogen, fordern mich nicht übermäßig stark! Der lockere Gesichtsausdruck (Foto) und der erhobene Daumen sind Symbole dafür. Immerhin stammt das Bild von der 6. Etappe des TransAlpinRuns!

Herausfordernd sind Höhenmeter, vor allem, wenn längere Steigungen von mind. 12 % – 15 % dabei sind! Spätestens dann komme ich ins Schnaufen und sehe es an den Durchschnittszeiten!

Zuletzt hatte ich angefangen, mich bzgl. der hm in Form zu bringen. Aber, wie in der Antwort auf Elkes Kommentar vom 12.02.2026 geschrieben, wollt ich erstmal die Strecken verlängern.

Sonntag war dann mein 1. Langer 2026 geplant, wobei lang ab 30 km beginnt! 😛 Auf der Runde meines UltraMarsches vom August ’25 sammelte ich 17 km mit 300 hm im sanften Profil, bevor es zur Burg hoch ging. 1,8 % Steigung im Schnitt bis dahin sind sehr moderat!

Auf der langen Geraden vor km 9, lag ein Baum an einer Stelle, wo ich nicht unbedingt mit Windwurf gerechnet hätte. Ein Hindernis war er nicht, er ließ sich locker übersteigen,

aber traurig stimmt mich sowas schon. Mein Herz weint dann, wie das von Idefix! 😥

Später, ich hatte auf einer Anhöhe den Bordenberg und den Lindenberg, sowie auf dem Ludwigsweg die Waltersteiche passiert und marschierte in Richtung Ludwigsbrunnen,

als mir dieses ‚Baumkuscheln‘ 😉 rechts des Weges auffiel.

Wie oft bin ich da vorbei gekommen, kenne den Ludwigsweg bestimmt gut 40 Jahre? – Es ist einfach erstaunlich, was es zu entdecken gibt, wenn man ‚die Blickrichtung‘ ändert!

Und dann, kurze Zeit später,

da staunte ich nicht schlecht über dieses schöne Elfenauge, links des Wegs!

Nur 10 m davon entfernt unterhielten sich 2 Wanderer, verunsichert wie sie weitergehen sollten und fragten mich nach Rat. Natürlich 😛 konnte ich ihnen helfen, entließ die beiden aber nicht, ohne auf’s Elfenauge hinzuweisen. Ich hatte Interesse geweckt, es wurde gleich fotografiert.

Bei der Kaisermühle stieg ich in die eigentlichen Bergaufpassagen ein. Bis dahin hatte ich ein gutes Tempo vorgelegt, aber diese Steigungen zogen rein! Dennoch erreichte ich den Burghof mit nem 7:50er-Schnitt und etwas mehr als einen Halbmarathon mit gut 500 hm auf der Uhr!

Nach einem Kaffee mit Gel und 3 Keksen ging’s weiter auf meine 4-km-Runde auf dem Buckel des Langenbergs! Danach passierte ich die Burg im Osten und marschierte talwärts, um den Marsch nach 32 km (623 hm) im 7:41er-Schnitt zu vollenden. Während dieses 1. Langen 2026 hab ich die nächste Quadratzahl (346²) überschritten und bin natürlich den 120.000 km, sowie der Vollendung meiner 3. Weltumrundung näher gekommen. 😆

Neben einem leichten Ziehen in der linken Wade, das sich im Laufe des folgenden Tages verzog, hatten sich keine weiteren Nachwehen eingestellt. Im Gegenteil, diese Distanz hatte ich recht locker wegstecken können! Das sind doch gute Aussichten für eine weitere Aufbauphase!

8 thoughts on “LD-Belastungen”

  1. Lieber Manfred

    So eine Kombi aus vielen Kilometern und Höhenmetern lässt sich einfach super trainieren! Man kann die Grenzen ausloten, ohne in den roten Bereicht zu gehen – vorausgesetzt, die Basics sitzen, und die hast du ja.

    Super, wie du die 32 km mit über 600 hm so locker weggemacht hast! Kaffee plus Gel mit Keksen am Burghof – perfektes Belohnungsritual! Trainierst du eigentlich auf etwas Bestimmtes hin?

    Ach, noch was: Dein Titelfoto ist bei mir leider nur halb sichtbar. Man kann es auch ohne Probleme so lassen, aber wenn du willst, dass es ganz sichtbar ist, müsstest du noch etwas rumschräubeln.

    Liebe Grüsse aus dem sonnigen Cape Town!

    1. Liebe Catrina,

      beim Ausloten bin ich gerade, wobei ich beides Höhenmeter und Kilometer langsam erweitern will. Zu allererst mache ich das für mich, da ich ja mitbekomme, dass mein Knie auch längere (Marsch)Belastungen aushält. Du weißt doch, ich komme aus dem Ultrabereich und mich reizen schon über Jahre die richtig langen Kanten! 😆 Dort will ich (wieder) hin und das mit mehr Höhenmetern als bisher bei meinen Märschen!

      Irgendwie kann ich auch die längeren Belastungen gut verarbeiten und vielleicht die langen Märsche noch deutlich besser, als früher die langen Läufe (trotz des zunehmenen Alters)! 😛

      Während der 4 Std. hatte ich neben Kaffee, Gel und Keksen nur noch gut 1 Liter Wasser. Mich selbst hat erstaunt, wie gut ich das ausgehalten hatte. Allerdings war ich etwa 1 Std. nach einer großen Schale Müsli (Frühstück) gestartet.

      Zum Titelfoto: schräubel ich daran herum, dann stimmt das Format für die Startseite und die Seite unter >Trail Away< nicht mehr. Dafür ist es eigentlich formatiert. Für die Seite des eigentlichen Blogbeitrags wird es immer nur halb und hinter dem Blogtitel dargestellt. Das >Theme< benutzt eine Formatierung für alle 3 Seiten, stellt es aber auf der Beitragsseite anders dar. Wenn du es also ganz sehen willst musst du auf die Startseite gehen. Dort kannst du es sogar großziehen (zoomen)! - Heute war es auch bei uns sonnig, aber nur bei ~ +7°! Liebe Grüße Manfred

  2. Also, lieber Manfred, ich finde es richtig gut, was du machst ! Suchst dir immer neue Herausforderungen – und dann jetzt noch die längeren !!

    Bin gespannt, was noch so alles kommen wird !! Du hast halt den Vorteil, dass du ein Mann bist und überall alleine unterwegs sein kannst – das würde ich mich als Frau nicht getrauen.

    Also, weitermachen, wir dürfen gespannt sein !!

    1. Liebe Margitta,

      vielen Dank dir! 🙂

      Wenn ich schon nicht mehr laufen kann, aber auch nicht zuhause versauern will, muss ich mir doch neue Herausforderungen suchen! 😆 Schade, dass du das so schreiben musst, obwohl ich dich absolut verstehe! Ich gehe halt immer und überall raus und muss nicht groß nachdenken, das ist schön und wird genutzt!

      Danke dir, ich werde weitermachen und immer wieder mal berichten!
      Liebe Grüße Manfred

  3. Lieber Manfred,

    ich bin beeindruckt, wie strategisch du deinen Konditionsaufbau vorantreibst!
    Denn der „erste Lange“ klingt sehr, danach, dass da heuer noch einige folgen sollen. 🙂
    Nur bei: Kaffee, Gel und Keksen dreht sich mir mein Magen um. 😉

    1. Liebe Doris,

      noch einige folgen, so wie heute! 😉

      Es wurden aber ’nur‘ 30 km. 😛 Beim Kaffee im Burghof hab ich beschlossen, die Runde nicht mit 32 km oder 33 km zu beenden. Leider war mir die Schuhwahl nicht so gelungen, die Sohle war zu glatt, bei sehr nassen, rutschigen Bedingungen. Dadurch war ich langsamer unterwegs als letzten Sonntag und hätte es ja dann fast nicht mehr zur Kaffeezeit nach Hause geschafft! 😉 Dann fing es auch noch an zu regnen und ein ordentlicher Wind ging da oben sowieso. Zu nass wollte ich nicht werden, da ich schon lange unterwegs war und auch noch ne Stunde nach Hause hatte.

      Dreh deinen Magen schnell wieder ‚zurück‘, sonst muss ich mir zu viele Sorgen um dich machen. Mit nem umgedrehten Magen kannst du ja nicht gut für Nachschub sorgen!

      Liebe Grüße Manfred

  4. Lieber Manfred,
    das sind ALLERBESTE Aussichten für weitere Steigerungen deiner Aktivitäten!
    Am schönsten finde ich, dass du in deinem bekannten Revier immer noch Neues (eigentlich ja lange Vorhandenes) entdecken kannst.. Genau, die Blickrichtung ändern eröffnet neue Perspektiven.
    Weiter so!
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke,

      danke dir! Ich hoffe auch, dass ich daran anknüpfen kann und noch einiges folgen lassen kann!

      Hält man die Augen auf, kann man mit einem neuen Fokus, mit neuer Blickrichtung, plötzlich etwas entdecken, was eigentlich immer da war, aber noch nicht bemerkt wurde!

      Gestern wurden es 30 km, ich bleibe dran! 😉
      Liebe Grüße Manfred

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… und jetzt doch?! 😆 Fast hätte ich gedacht, das weiße Nass von oben gibt es in Gänze nur ‚da oben‘, also im Norden oder in höheren Lagen! Allerdings steht ja der eigentliche Winter

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