Nach 3 Tagen Pladderregen schien heute morgen die Sonne, das Thermometer kletterte auf 9° und mich zog’s aus mehrfachem Grund raus zu einem Marsch zur Burg!

Ich schmiss mich in Schale, 😛 also, ich zog das an, was ich zum Marschieren so brauche und da ich bei deutlichen Plusgraden nicht sooo viel benötige, ging’s auch schnell! 😆

Den ‚Gipfelsturm‘ auf den Langenberg zur Burg Frankenstein konnte ich zügig absolvieren. Dort trank ich erst etwas Wasser und da der Kiosk geöffnet war, ließ ich mir von Simone noch einen

Café Crema zubereiten. Einen verpackten und 2 schokolierte Kekse gab’s gratis dazu! 😉

Ich hielt mich nicht lange auf, trat bald wieder den Rückweg an, da ich mich auf’s Essen freute!

Bergan war ich schon gut unterwegs (8:13 Min./km), auf der Tal-‚Fahrt‘ konnte ich den Schnitt dann auf 7:52 verbessern. Es ist immer wieder faszinierend, was gut 300 hm ausmachen! 😆

Auf dem letzten km, kurz vor zuhause, bog eine Radfahrerin in die Straße ein und bremste urplötzlich ab. „Darf ich Sie mal was fragen?“, rief sie mir zu. Ich unterbrach meinen Marsch!
„Ist das ein neuer Trend? – Ich sehe so viele Radfahrer und Läufer in kurzen Hosen!“

Im kurzen Gespräch ewähnte ich, dass ich schon als Jugendlicher nicht so verfroren war und meine Mutter oft sagte: „Junge, wenn ich dich sehe, frier ich!“ – „Außerdem tut Kälte meinen arthrotischen Gelenken gut!“, ergänzte ich! – Sie hätte auch Arthrose, aber Kälte sei nichts für sie!

Dann wollte sie auf >Nummer Sicher< gehen und fragte nochmal: „Es ist also kein Trend?“ – Ich versicherte: „Nein, ist es nicht!“ und setzte drauf, „Ich bin eh kein Typ für Trends!“

So wird man beobachtet und dann muss man sich auch noch für die Kleiderwahl erklären! 😛 😆

12 thoughts on “neuer Trend?”

  1. Die Antwort, lieber Manfred, hätte auch lauten können:

    “Klar ein neuer Trend. Jedenfalls bald denn ich bin der personifizierte Trendsetter” 😉

    Den Trend gehe ich übrigens mit und war die letzten beiden Wochen auch grundsätzlich in kurz bzw. oberschenkelmittekurz joggen. Wäre doch schade um die in Fuerteventura abbekommene dunklere Hautschattierung 😆
    Um bei halblang zu bleiben brauche ich aber nichtmal deutliche Plusgrade. Bis 0°C bleiben die Beine zumindest auf unterer Hälfte fast immer naggisch. Sogar mit Mütze und Schaflederhandschuhen.

    1. Liebe Lizzy,

      da habe ich wohl eine Chance vertan! 😛

      Schön zu hören, hab ich doch selten von Damen gehört, dass sie ‚untenrum‘ lange keine langen Klamotten brauchen! – Ich bin jetzt, wenn ich nur marschierend unterwegs bin, etwas ‚vorsichtiger‘! Da ich ja nicht so schnell marschieren kann, wie ich laufen konnte, entwickel ich auch nicht mehr ganz so viel Wärme. Zudem bin ich im Dauerregen und bei den langen Kanten ebenfalls etwas vorsichtiger. Das heißt, ich marschiere bei Minusgraden und unbeständigem Wetter auch bei leichten Plusgraden lieber mal mit langen Hosen!

      Auf dem Kopf brauch und mag ich bis vielleicht -10° keine Bedeckung, aber an den Händen eher richtig dicke Handschuhe. Da friere ich am schnellsten, nämlich schon bei +6° bis +7°!!

      Aber klar, die Halbschattierung musst du zeigen!
      Liebe Grüße Manfred

      1. Du marschierst schneller als ich jogge 😜

        Tatsächlich werde ich unterwegs auch relativ häufig auf meine textilfreie Beinhälfte angesprochen. Aber da friere ich wirklich nicht. Wohingegen unter das Halbhöschen bei Temperaturen unter ca. 5°C oder bei kaltem Wind noch ein dünnes Thermo-Unterwäschestück gepackt wird. So dass alles luftiger aussieht, als es eigentlich ist. Die Gründe für die Luftigkeit sind bei mir, dass ich die Anzieherei bei langen Hosen schlicht murksig finde im Gegensatz zu den Kurzen und Halblangen. Außerdem denke ich mir, dass es für die Vitamin-D-Versorgung sicher gut ist, der Sonne und dem Licht Haut zu präsentieren. Und komme mir keiner mit dem Argument, dass um diese Jahreszeit in Deutschland ohnehin keins gebildet wird …. denn: irgendwann wurde es bei einem Blutbild mitbestimmt und zum Erstaunen der Ärzte sind meine Werte ziemlich gut auch ohne Substitution. Ich denke schon, dass das auch an der luftigen Kleiderwahl auch im Winter liegt.

        Was den Kopf angeht, war ich über Jahrzehnte sehr unempfindlich und das Maximum waren leichte Stirnbänder oder mal Earpads bei wirklicher Kälte oder kaltem Wind. Das hat sich kurioserweise seit letztem Jahr geändert und ich trage hier und da Mützen und mag’s wärmer um die Ohren. Also: vergleichsweise … so dick eingemummelt wie viele andere Gestalten um mich herum bin ich eigentlich nie.

        1. Liebe Lizzy,

          bin ich definitiv schneller, oder scheint es nur so? 😳 😉

          Das Anpumpeln im Winter, wie ich es nenne, nervt mich auch, aber beim Marschieren entwickel ich nicht ganz so viel Wärme, deswegen fange ich mit dieser murksigen Geschichte ein klein früher an, als noch vor 2 – 3 Jahren, da ich noch laufen konnte! 😥

          Bzgl. der Vitamin-D-Sache will ich dir deine Meinung nicht nehmen, nur war eine Doktorin (nicht Medizinerin, sondern Wissenschaftlerin) diesbezüglich anderer Meinung. Sie hatte eine Meta-Studie über 15.000 Untersuchungen gemacht. – Vielleicht hast du einfach ein anderes ‚Talent‘, anderes Erbgut, oder sowieso andere Blutwerte??? – Ich hatte schon mal einen Vitmin-D-Wert, der deutlich unter Minimum lag, deswegen substituiere ich von Dezember bis März! – Aber das Thema hatten wir schon. Vielleicht liegt es auch daran, dass München recht weit im Süden der Republik liegt und auch ~ 400 hm mehr hat, als wir hier in Darmstadt! – KA

          Bzgl. der Ohren und des Kopfes hat sich bei mir noch nichts getan! Da brauche ich noch keine Bedeckung, … noch habe ich Haare dort oben, die mir darin wahrscheinlich helfen! 😆

          Liebe Grüße Manfred

  2. Lieber Manfred,

    was für eine lustige Frage. Was Leuten so durch den Kopf geht ist doch immer wieder faszinierend. Wo hat denn die gute Frau in den letzten 10?, 20? länger? Wintern hingeschaut? Aber warum nicht? Wenn sie das so beschäftigt, ist es sicher besser einen „Betroffenen“ zu befragen, als sich selbst krude Erklärungen auszudenken. 😀
    Wobei Lizzys Antwort auch super ist – also wenn du das nächste Mal gefragt wirst, weißt du, was du sagen musst!

    1. Liebe Doris,

      ich werde mir wohl Lizzys Antwort einprägen müssen, damit ich sie schnell parat habe, sollte es nochmal wichtig werden! 😉 Aber es ist definitiv faszinierend, was anderen durch den Kopf geht!

      Vielleicht war die gute Frau in vorhergehenden Wintern nicht so viel auf dem Rad unterwegs, oder sie hat nicht so darauf geachtet. Manchmal reicht ja ein neuer ‚Input‘ und plötzlich achtet man auf Dinge, die vorher nicht bewusst, obwohl existent waren, siehe meine ’neue‘ Betrachtung der Wuchsform von Bäumen mit Zwieseln, Baumküssen und Elfenaugen. Die waren ja auch schon existent, mir aber nicht bewusst! 🤷🏻‍♂️

      Liebe Grüße Manfred

  3. Lieber Manfred,
    und wenn du geantwortet hättest „Ja, das ist das MUSS der Saison!“ – hätte die Radlerin dann auch sofort auf „Halbnackt“ umgestellt? Oder meinte sie die Frage eher schelmisch…?
    Ich würde mal sagen, es war schon immer Trend, sich so anzuziehen, dass einem selber damit wohl ist!
    Auf zu weiteren erfolgreichen Gipfelstürmen!
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke,

      vielleicht war ich einfach zu bieder unterwegs, oder ich wollte nur noch nach Hause, nach dann fast 32 km? 😆 Wäre spannend gewesen, hätte ich es als MUSS dargestellt! Nur, wenn sie es schon als zu kalt für ihre Kniegelenke bezeichnet, glaube ich nicht, dass sie dem Trend gefolgt wäre! 😉

      Dieser Trend, sich so anzuziehen, dass einem selber damit wohl ist, dieser Trend ist auch der einzige vernünftige, oder?!

      Auf zu weiteren Gipfelstürmen!
      Liebe Grüße Manfred

  4. Wenn ich deine nackten Beine und kurzen Hosen sehe, kann ich es kaum glauben, dazu noch die 9 Grad plus !! Wo wir hier gefühlte 9 Grad minus haben !! Sei froh, dass du nicht so verfroren bist, ist doch angenehm, wenn Mann nicht soviel tragen muss ! Allerdings für mich wäre das auch nichts bei 9 Grad !!

    Ein neuer Trend ? Witzige Frage !

    Dass man beobachtet wird, ist auch mir nicht fremd, aber das ist einfach so, wenn man Dinge tut, die andere nicht machen, wir sind eben dann anders, und darüber wundert man sich – kann uns egal sein !!

    So ein Kaffee unterwegs ist auch nicht schlecht, würde mir auch manchmal gut tun, aber dann trinke ich ihn in aller Ruhe gemütlich zu Hause, sozusagen als Belohnung !

    Eisige Grüße von ganz oben

    1. Liebe Margitta,

      natürlich bin ich froh, dass ich nicht so viel tragen muss. Diese ewig dicken Kleiderschichten und das Einpacken vorher und Auspacken nachher, das wäre nichts für mich. Von daher bin ich sogar dankbar … aber in unseren Regionen braucht man ja noch mal weniger, als bei euch!

      Mir war das natürlich schnurz, was sie denkt, aber höflich sein wollte ich auch! 😉

      Der Kaffee unterwegs … ich könnt mich dran gewöhnen! 😆 Dafür marschiere ich sogar doppelt gerne zur Burg! Allerdings hat der Kiosk nur donnerstags bis sonntags offen. Bei ‚unwirtlichen‘ Wetterlagen kann dann auch an solchen Tagen der Kiosk geschlossen bleiben! – … und zuhause genieße ich dann einen weiteren, dann als Cappuccino!

      Liebe Grüße Manfred

  5. Lieber Manfred

    Herrlich, wie du nach dem Regen direkt rausgestürmt bist! 😆 Dein Marsch zur Burg klingt nach perfektem Sonnenschein-Workout, 300 hm machen echt einen Unterschied, das sieht man am Tempo.

    Ja, kurze Hosen im Plusgrad-Wetter sind definitiv kein Trend, sondern einfach Erfahrung und Robustheit!

    Und gratis Kaffee plus Schokokekse am Gipfel sind natürlich das Sahnehäubchen. So ein Marsch macht nicht nur fit, sondern auch gute Laune! Wunderbar, wie es bei dir gut klappt!

    1. Liebe Catrina,

      ja, 300 hm im relativ flachen Wald wirken sich nicht so stark aus, als wenn man sie auf kurzer Strecke steigen muss!

      Gratis waren nur die Kekse, aber für den Kaffee hab ich Geld dabei und sooo teuer ist er nicht! – Gute Laune machen Läufe, Märsche und überhaupt Aktvitäten an der frischen Luft! – Die Fitness verbessert sich auch, wenn man sich entsprechend vernünftig belastet, also keine Überlastungen eingeht, aber überschwellige Reize setzt! Jupp! 😆

      Liebe Grüße Manfred

Antworte auf den Kommentar von regenfrau Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schau dir das auch an

Genuss pur

Letzten Freitag der 3. Marsch unter wolkenfreiem Himmel! 😆 Auch beim Marsch zuvor waren nur sehr wenige Wolken am Himmel und Sonntag setzte es sich fort! 🙂 Grundsätzlich bin ich nicht vom Wetter

25er Resümee

Rückblick auf 2025, nicht ungerne und nichts und niemandem hinterher geschaut! Zuerst ein paar Stichpunkte, auf meinen ’neuen Sport‘ 😆 bezogen: Januar:           ohne Ahnung wohin’s sportlich geht Februar:   

vertical K

Gemeint ist damit, während einer Belastung einen Kilometer an Höhe zu erklimmen; also in einer Trainingseinheit 1.000 hm zu klettern. Im eigenen Revier, hier im niedrigen, vorderen Odenwald, hatte ich es schon lange