… gab es oben bei der Burg! 😉

Hier unten ist inzwischen alles weggetaut, naja, bis auf kleine Reste, meist dort, wo der Schnee zusammengeschoben wurde, oder wo es am Boden recht kalt geblieben war!

Am Anfang der Woche sah es in einer Seitenstraße noch so aus und

heute war nichts mehr von der weißen Pracht zu sehen, zumindest hier unten nicht!

Gestern hatte ich eine recht schnelle Einheit in ‚Nahost‘ absolviert. Da gelangen mir 13 km (176 hm) in 95 Min. (7:18 Min./km), obwohl es um den Lindenberg herum auch nicht einfach zu marschieren war, bei Schneematsch und teilweise eisglatten Wegen!

Heute ging’s wieder zur Burg. Bald war klar, ich kann da oben Schneewege erwarten.

SpĂ€testens ab 300 hm sah es dann so schön aus! 😉

Links und rechts des Weges ĂŒberzuckerte BĂ€ume und

die Burg war im Schneenebel kaum auszumachen!

Im direkten Blick hoch konnte man etwas erahnen!

Leider gab’s keinen Kaffee im Burghof, gebraucht hĂ€tte ich ihn nicht, ne nette Abwechslung wĂ€r’s gewesen. Allerdings hatte ich es erwartet … bei dem Wetter fĂ€hrt Simone nicht extra hoch! 🙂

Nach der gestrigen, schnellen Einheit fiel es mir heute bergauf merklich schwerer, dafĂŒr lief es bergab natĂŒrlich wieder deutlich besser! Da  kann ich dann immer am Schnitt drehen! 😛

Weiter unten nutzte ich eine Art Hohlweg (s. auch Bild oben), der mich an den Spruch vom ‚ollen Willem‘ erinnerte ! (Nicht abwertend, eher mit berlinischem Mundwerk gesprochen! 😉 )

Dort fielen mir diese verwinkelt gewachsenen BÀume auf. Als ich nÀher kam, bemerkte ich, dass es nur ein Baum ist, der sich schon weit unten vergabelt hat und in seiner Wuchsform

ein richtig schönes Elfenauge aufweisen kann!

Wenn ich das nĂ€chste Mal hier vorbeikomme und es nicht regnet, mĂŒsste ich doch glatt mal untersuchen, ob da ein schmaler und/oder kleiner Mensch durchpassen wĂŒrde. Dann könnte man ja sogar von einem Tor oder Portal sprechen! 😆

Der Marsch von 15 km (359 hm) in 2:02 Std. hat den sportlichen Teil vom Januar beendet, in dem ich mal 4.390 hm sammeln konnte … fĂŒr uns Flachland-Tiroler ganz ordentlich! 😉

12 thoughts on “Schneenebel”

  1. Lieber Manfred,

    Bei dem Elfenauge unten sehe ich eher ein kleineres Wesen, das sich – vielleicht ein wenig Ă€ngstlich oder in der Furcht, nicht gewollt zu sein? – an das eine grĂ¶ĂŸere Wesen klammert. Ein Kind, das nicht aus dem Nest geworfen werden möchte?

    Wenn man mal drauf achtet, findet man in BĂ€umen tatsĂ€chlich fast so viele Gebilde wie in Wolkenbildern 🙂

    Bin mal gespannt, wie oft der weiß-nichtmehrweiß-wiederweiß-Wechsel in diesem Winter noch stattfindet.

    1. Liebe Lizzy,

      das könnte man durchaus darin sehen, 😉 eine schöne Interpretation!

      Es ist definitiv richtig abwechslungsreich, man kann sooo viel darin entdecken. Leider ist unterwegs nicht immer so viel Zeit, bzw. man sollte durchaus den Blick auf den Weg nicht vernachlÀssigen, auch wenn bei einem Marschtempo eher was zu entdecken ist, als beim schnelleren Lauftempo.

      Der Winter hat vielleicht noch einige Überraschungseier parat!? 😆

      Liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  2. Lieber Manfred,
    dich hĂ€lt nichts auf – Schneematsch, EisesglĂ€tte, einmal winterliche Bedingungen, dann wieder Herbst! Und schnell bist du auch noch unterwegs – wirklich unermĂŒdlich! 😀
    Bist du denn bei deiner Entscheidung, den „restless february“ betreffend geblieben?

    1. Liebe Doris,

      im Januar hat es ganz gut geklappt, mit dem Fitness-Training. Ich hoffe es beibehalten zu können, auch weiterhin wetterunabhÀngig!

      Bisher bin ich dabei geblieben und habe immer noch nicht vor das NRftW-Spielchen als Fitness-Booster zu brauchen, oder zu integrieren! 😀

      Liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  3. Lieber Manfred,
    da kommt man ja aus dem Staunen nicht mehr heraus zu deinen gesammelten hm, zum Tempo und den Distanzen! Klasse, fĂŒr den Schnitt laufen manche und du marschierst den!
    Und als Krönung noch so ein prÀchtiges Baum-Individuum!
    Aber auch wenn der Schnee malerisch aussieht, bitte schön vorsichtig bleiben, gelle, die ollen Knochen mögen da keine unsanften Bodenkontakte…
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Elke

    1. Liebe Elke,

      zwischendurch gelingt mir ein richtig guter Schnitt. Ich hab aber aufgezeigt, dass es nicht immer so schnell sein muss. Meist versuche ich mind. einen 8:30er Schnitt zu marschieren.

      Den letzten so toll gewachsenen Baum hab ich gar nicht mal so bewusst rausgesucht. In diesem Hohlweg konnte ich mir aber leisten hochzugucken, da der Untergrund recht eben und ohne Stolpergefahren war. Ansonsten beherzige ich deinen Tipp und achte verstÀrkt darauf Bodenkontakt zu vermeiden. Mit den ollen Knochen hast du ja sooo recht!

      Liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  4. Genauso ! Ich finde es gut, wenn man – so wie du – (im ĂŒbrigen mache ich es genauso !!) bei Wind und Wetter, Schnee und Eis unterwegs ist. Allerdings mit Vorsicht zu genießen !!

    Und immer schön aufpassen, gell ???

    1. Liebe Margitta,

      bei Wind und Wetter raus, klar, geht fast immer, nur nicht bei extremsten Wetterlagen! Direkt unterm Gewitter z. B. wĂŒrde ich vorziehen zu Hause zu bleiben! 😉

      Vorsicht ist geboten, ich passe auf, versprochen! Du aber auch!

      Liebe GrĂŒĂŸe Manfred

    1. Lieber Jörg,

      vielen Dank dir! 🙂
      Ihr habt es da besser bezĂŒglich eines weißen Winters! Genieße ihn!

      Liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  5. Lieber Manfred

    Erst unten alles weggetaut und oben dann plötzlich Winterwonderland, das hat was! 😊 Diese verschneiten Wege zur Burg und die BĂ€ume im Nebel sehen richtig stimmungsvoll aus.

    Und dann am zweiten Tag zĂŒgig unterwegs mit 15 km und ordentlich Höhenmetern, nach der schnellen Einheit vom Vortag, super!

    Schön ist auch, wie du unterwegs immer wieder solche Naturdetails entdeckst. So ein kleines „Suchprojekt“ macht einen Marsch gleich viel kurzweiliger und spannender. Man lĂ€uft nicht nur, man schaut und staunt! 🌳

    1. Liebe Catrina,

      es ist momentan sehr interessant, fast so eine Art Wetterscheide dort hoch zu erleben. Zumindest ist es hier unten meist viel lĂ€nger grĂŒn, oder frĂŒher wieder grĂŒn. Heute kam auch hier unten Schneeregen an, so dass hier sehr nasser Schneematsch liegt. Mal sehen, was morgen um den Lindenberg (nur 254 hm) herum liegt!?

      Ja, solche Suchprojekte wĂŒrzen manchen Marsch, aber ich muss vorsichtig bleiben und darf nicht zuuu lange hochgucken! Das muss ich mir immer wieder selbst sagen, um einfach nicht ĂŒbermĂŒtig zu werden, oder mich zu vergessen! Schauen und staunen!

      Liebe GrĂŒĂŸe Manfred

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