Während unseres Urlaubs im Tessin haben wir natürlich nicht nur Städte besichtigt. Wir wandern gerne, sind auch zuhause oft mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs!

So haben wir uns etwas herausgesucht, was gut erreichbar ist! Die reizvollen Ziele liegen in 2 Tälern, die sich nördlich von Locarno befinden, sind aber mind. 13 km entfernt. Für den Weg ins Tal und zurück haben wir dann doch lieber den Bus genommen. Da das Hotel uns das Ticino-Ticket (in Kurtaxe incl.) gleich ausgestellt hatte, konnten wir alle öffentliche Verkehrsmittel im ganzen Tessin kostenlos nutzen. Da lohnte sich die Benutzung des Busses gleich doppelt! 😆

Von Maggia aus ging’s zu den Wasserfällen >Cascata del Salto< (oben in der Schlucht).

Der Weg war gut ausgeschildert und

im Grunde genommen auch gut zu begehen!

Bald hatten wir freie Sicht auf die Wasserfälle.

Dann haben wir in unmittelbarar Nähe unterhalb der Fälle gestanden und sie bestaunen können. Auch wenn wir schon mächtigere Wasserfälle gesehen haben, ist es doch immer wieder toll solche majestätisch wirkenden Naturschauspiele bewundern zu können!

… und dann solch kristallklares Wasser!

Das sollte aber nur der Anfang sein, wollten wir doch einen Rundwanderweg erkunden. Wir wussten, dass viele Steinstufen und auch viele Höhenmeter auf uns warten würden.

Hier sieht der Hang, in den es hineinführen sollte, noch ganz harmlos aus, oder?! 😆

Wir hatten den Einstieg nicht sofort gefunden, aber die ersten Stufen warteten nicht lange!

Unsere ständigen Begleiter, diese Reptilien, hatten keine Probleme mit Steigungen!

Ab und zu wurde es unwegsamer,

aber der Weg war eigentlich nie zu verfehlen,

da es recht gut ausgeschildert war!

So war entweder eine umfangreiche Beschilderung zu finden,

das Bildchen eines Wanderers, oder die Aufschrift ‚Sentiero‘ auf gelbem Grund!

Manchmal wurden wir freundlich begrüßt. Danach lag meist

ein kleines Anwesen mit Häusern aus Stein direkt am Weg, oft in den Hang gebaut.

Reptilien immer in der Nähe (Suchbild 😆 )

Auch hier kuschelten junge Bäume,

oder die alten weckten, ob ihr Wuchsform, das Interesse,

versehen mit einem echten Elfenportal, da sie unten und oben verwachsen waren!

Ich wollte es nicht ausprobieren, um meine Frau nicht alleine zu lassen! 😆

Kurz danach sahen wir diesen alten, knorzigen Baum, der Elfenportale zu bieten hatte.

Trittsicher musste man sein, da es oft schmal und sehr uneben zuging,

denn nicht alle Trails waren abgesichert, oder mit Handläufen versehen!

Steile und lange, sehr steile Abschnitte waren dabei, oder

führten so hoch hinaus, dass man durch die Bäume das Ende nicht mehr sah!

Bei diesen Anblicken wurde ich demütig und bescheiden und finde jetzt, dass der Begriff Himmelsleiter für unseren Weg zur Burg Frankenstein nicht ganz angemessen ist!

Zurück in Maggia sahen wir diesen Brunnen, den sie liebevoll Bar Fontana nennen!

An der Bushaltestelle sahen wir nochmal zum ‚Hang‘. In der Bildmitte sieht man links neben der Laterne eine Kapelle, bei der wir vom letzten steileren Abstieg herauskamen!

Nach der 12 km langen Wanderung über 3:55 Std., bei der wir immerhin 685 hm erklimmen mussten, gönnten wir uns den obligatorischen Cappuccino, diesmal ohne Kuchen! 😉

– – – – – – – – – –

Nach 3 Tagen, die wir anders füllten, ging’s ein 2. Mal ins Maggiatal. Diesmal fuhren wir etwas weiter ins Tal hinein und nutzten den Bus bis Someo. Es sollte nicht hoch hinaus führen, wir wollten in der Nähe des Flussbettes bleiben, das leider sehr traurig wirkte, weil wasserleer!

Nur in den Randbereichen und in manchen Rinnen floss Wasser. Allerdings wissen wir nicht wie groß der Unterschied zu ’normalen‘ Sommern ist! Uns erschien es auffällig zu sein!

Wir fanden nicht sofort den richtigen Weg … man muss halt Schilder lesen können! 😛

Der Einstieg führte dann über diese fast ewig lange Brücke!

Sie überspannt nicht nur das Flussbett, sondern hängt weit hinein ins gegenüberligende Ufer, ist 380 m lang und hat eine max. Spannweite von 107 m; eine beeindruckende Hängebrücke!

Tja, und dort war es dann einfach den großen Schildern zu folgen! 😉

Hier gab es auch Steinstufen, längst nicht so viele und auch das Profil war harmlos!

Weitere, meist bescheidenere Brücken, kann man für kleinere Rundwanderungen nutzen.

Wir wollten bis Maggia und kamen erst im Laufe der Wanderung durch Orte,

Siedlungen, immer mit Häuser aus ‚Natur-Steinen‘ gebaut und

 Anwesen, deren Anblick die Wanderung noch lohnenswerter machten!

Bei Maggia machte ich dieses Foto, das einen Blick auf die Schlucht mit den Wasserfällen zulässt,

bevor es über diese Brücke wieder rüber auf die andere Seite ging!

Sie ist nur 120 m lang, durch die Krümmung und den 18 m hohen Pylon doch etwas Besonderes!

Nach der Wanderung über 2:45 Std., die ebenfalls 12 km, aber nur 177 hm, umfasste, gönnten wir uns einen Cappuccino mit solch tollen Anblicken!

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