Zwei Tage nach der 1. starte ich auf meine 2. Tempelrunde.
Auf der ersten Runde existierten nur 6 der 8 angepeilten Hütten, jetzt bin ich gespannt, wieviele der für heute eingeplanten Tempel vorzufinden sind?! Sieben müssten noch existieren, oder doch mehr? (… von den Waldkindern; … auf dem Waldkunstpfad?) 😉
Ich plane eine 20-km-Runde und starte erneut Richtung Nordost den Steckenbornweg hoch! Ich marschiere diesmal aber auf dem Kühruhweg weiter, der deutlich schneller ansteigt. Kurz drauf biege ich nach rechts ab auf den Oberen Prinzenbergweg.
Nach 2,5 km erreiche ich die erste Hütte (Südwestseite), die gepflegt aussieht
und sich bescheiden Rudolf-Korell-Hütte nennt! 😉
Nach einer Halbrunde um die Kuppe des Prinzenberges, biege ich in den Kastanienweg und kurz danach in die Verlängerung des Kühruhweges ab. Etwas später steige ich nach rechts einen kleinen Pfad hoch, um auf dem Rücken der Wilbrandhöhe einem dornenüberwucherten Trampelpfad nach links zu folgen. Er führt mich nach insgesamt 3,1 km, wie ich vermutete,
zu einer Hütte mit Feuerstelle im Innenraum!
Die Waldkinder haben eine Genehmigung des Försters; es sei ihnen unter Aufsicht gestattet! 😆
Auf dornenreichem Weg geht’s nach Westen, dann nach rechts etwas bergab, über den Steckenbornweg, am Spielplatz der Waldkinder und einem
Gedenkstein vorbei wieder hoch.
Der Stein mit verschandelnder Aufschrift 😥 steht in einem Bombenkrater vom 2. Weltkrieg.
Nach 3,5 km hab ich
den Schembstempel erreicht.
Die Vorgängerhütte (Natursteinpavillon), die ich 1978 kennenlernte, hatte im unteren Drittel eine Mauer und war anders gebaut. Da heruntergekommen sollte sie dem Original entsprechend neu gebaut werden. Von Zeit zu Zeit wird für freie Sicht ins entfernte Rheintal gesorgt!
80 m nordöstlich davon deuten Sockel von steinernen Säulen den ehemaligen
Standort des Marientempels an, der so gebaut war, wie es heute der Schembstempel ist.
Oberhalb des Schulzentrums Marienhöhe geht’s in Richtung Ludwigshöhe. Ich biege aber rechts ab in die Alte Bogenschneise, bin neugierig, ob ein Pfad noch existiert. Erstaunt entdecke ich dort einen gut begehbaren Weg, dem ich hoch zur Sternwarte und weiter zur Ludwigshöhe folge.
Nach 4,6 km erreiche ich
diese gepflegte Schutzhütte, die sich
als Willi-Hamm-Tempel präsentiert!
Auf der Ludwigshöhe, dem Tempel gegenüber, steht ein Flachbau (Ausflugslokal), momentan im Umbau. – Ich marschiere nach Osten auf dem Heinemannweg bis zum Ludwigsweg. Im scharfen Linksbogen folge ich dem Ludwigsweg in Richtung Ludwigshöhviertel, biege dann aber ab, bleibe damit im Wald, bis ich nach 6,5 km zum Waldparkplatz östlich des Polizeipräsidiums
zu dieser Hütte komme, die sich
Kommissar-Runz-Hütte nennt und
die erste weniger gepflegte Hütte auf meiner 2. Tempelrunde ist!
Auf dem Herrgottsbrunnenweg setze ich meine Tour fort, biege rechts in den Ludwigshöhpfad ab und gucke nach etwa 7 km beim
Waldkunstdorf vorbei.
Obwohl es Installationen des Waldkunstpfades sind, zum Schutzsuchen reichen sie!
Aber, war da nicht noch was am Waldkunstpfad?
Zurück zum Herrgottsbrunnenweg und Richtung Goetheteich komme ich nach 7,3 km
zu einer Hütte, die zum Waldkunstpfad gehört, aber bei Unwetter
sicherlich auch etwas Schutz bieten könnte!
Forest House nach Joan Backes!
Weiter geht’s am Goetheteich vorbei hoch zum Nieder-Ramstädter Pfad. In südliche Richtung marschierend quere ich nach 8,1 km die Alte Bogenschneise mit dem Parkplatz Vier Buchen und ignoriere diesmal die verfallende Hütte (s. Tempelrunde 1).
Bei Traisa geht der Nieder-Ramstädter Pfad in den Papiermüllerweg über. Von diesem biege ich dann in die Hüttenschneise ab. Es geht hoch zum Lindenberg! Nach 10,6 km erreiche ich
In der Hütte steht ein Mann, der mich etwas erstaunt ansieht. (Blaue Jacke im Bild.) Nie vorher habe ich den Herrn zu Gesicht bekommen, der dort oben sein Domizil aufgeschlagen hat!
Ich erkläre mich, mache Fotos und ziehe weiter Richtung Lindenbergweg, drehe auf ihm eine Halbrunde um den Lindenberg, biege nach links ab, folge erst einem breiten Forstweg, bevor ich auf Pfaden zu den Walthersteichen runtermarschiere.
Auf dem Ludwigsweg geht‘s weiter Richtung Ludwigsbrunnen. Zum nächsten Tempel nehme ich nur nicht den kürzesten Weg, da es gerade Spaß macht. Ich will auf 20 km kommen, deshalb geh ich bis zum Papiermüllerweg, mache einen scharfen Rechtsbogen und bin erst nach 14,1 km
am Mathildentempel (Schleifberg), der schon 1934 errichtet wurde, aber leider
haben Schmierfinken auch vor alten Einrichtungen keinen Respekt! 😥
Aus 3 km bis nach Hause, mache ich 6 km, um einen mir noch unbekannten Weg zu erkunden. Auf ihm geht’s runter zur Modau und von dort aus am Mühltalbad vorbei. Nach 20 km (331 hm) bin ich zurück! – Diesmal waren es 9 statt der anvisierten 7 Tempel. Auch wenn 2 Hütten auf dem Waldkunstpfad stehen, gegen ein Unwetter würden sie Schutz bieten!























Starke zweite Tempelrunde! Aus den geplanten sieben wurden am Ende sogar neun Tempel beziehungsweise schutzwürdige Hütten, da hat sich deine Spürnase wieder gelohnt.
Die Mischung aus kleinen Entdeckungen und den geschichtlichen Details unterwegs bringt doch etwas Unterhaltung in die Lauferei. Schön!
Die Szene im Waldpavillon Lindenberg war ja etwas schräg – ein Typ wohnt da? Da denke ich sofort an sanitäre Anlagen… Eigentlich war er dir eine Erklärung schuldig und nicht umgekehrt.
Was passiert mit solchen Leuten? Leben die einfach da und es stört niemanden? Oder meldest du diese den Behörden?
Auf alle Fälle, eine spannende Runde!
Liebe Catrina,
ja, die Spürnase war da ganz gut im Einsatz! 😉 Es liegt allerdings vieles in dem Revier, das ich schon 1978 langsam für mich zu entdecken begann!
Manches liegt in der Nähe der Schule, an der ich über 30 Jahre als Lehrer und Schulsportleiter gearbeitet hatte. Sie trägt den ‚Begriff‘ Marienhöhe im Namenszug, wie die damals weitläufig angelegte Parkanlage.
Ich hatte mal was von einem Herrn gelesen, der da oben kampiert. Ob es der gleiche ist und ob der Forst es duldet, weiß ich nicht, auch weiß ich nicht, ob ich was sagen soll. Ein aufmerksamer Revierförster sollte doch sowas wissen. Schade ist, dass der Pavillon damit blockiert ist, zumal er unter Denkmalschutz steht.
Ich hab mal per Mail an den Forst einen toten Fuchs gemeldet. Er lag ein paar Tage am Waldrand in der Nähe eines Fahrradweges. Es kam eine lapidare Antwort, die wenig Mut gemacht hat, wieder mal etwas zu melden. ???
Liebe Grüße Manfred
Lieber Manfred,
diese Tempel-Schutzhütten in deiner Gegend begeistern mich immer mehr. Eine hat – bei allen und gerade wegen der individuellen Unterschiede und Besonderheiten – mehr Charme als die andere.
Sprach etwas gegen den Umstand, dass jemand in einer der Hütten sein Domizil aufgebaut hat? Es wird sicher nicht für dauerhaft gewesen sein. Ein WeitWanderer? Ein Landstreicher? Letztere gab es früher in meiner mittelhessischen Geburtsgegend sehr häufig und sie logierten meistens in den Scheunen und Unterständen der weitläufigen Wald- und Feldgegend. Solange sie niemandem etwas tun, ist das meiner Ansicht nach völlig okay. Dafür sind die Schutzhütten doch gedacht, dass sie jedermensch Schutz bieten.
Bei der „no war“-Aufschrift auf dem Gefallenen-Gedenkstein sehe ich das etwas anders als du. Klar: Schriftbild und Farbe weichen stark vom Untergrund ab. Aber ich bin mir nicht sicher, ob die meist noch als halbe Kinder Gefallenen dem – wenn sie es noch könnten – nicht stärker und klarer zugestimmt hätten als dem Umstand, dass die Kriegsbetreiber ihnen als Tote dann ein Schildchen aufhängen – sie aber nicht weiterleben dürfen weil Mächtige meinen, Kriege führen zu müssen und junge Menschen da meist gegen ihren Willen zur Schlachtbank zwingen. Kurz: inhaltlich stimme ich den Überkritzler vollumfänglich zu. Störe mich auch nicht am Farb- und Schriftstil.
Liebe Lizzy,
ich finde es sehr schön und bereichernd, dass wir hier solche Hütten, Tempel oder Pavillons haben.
Da bin ich gleich beim Lindenberg-Pavillon: dieser, von mir aus, Landstreicher, ist ein Dauerbewohner und hat sein Hab und Gut schon über Wochen dort zu lagern. Ein Wanderer, der dort vorbeikommt wird so beäugt, als würde er in seinen Wohnraum eindringen. Das ist gerade für Frauen, die alleine wandern sehr unangenehm. Hab ich schon so formuliert gehört. Zudem sind die Hütten für alle Schutzsuchenden gedacht! – Natürlich ist zuerst wichtig, dass sie nichts kaputt machen, oder auch nicht auf andere ‚losgehen‘, das Gefühl bleibt bei alleine wandernden Frauen, die dort auch keinen Schutz bei einem Unwetter fänden. Weiterhin habe ich damit nichts über Landstreicher, Clocharde, oder Obdachlose gesagt. Ich habe selbst Kontakt zu einer Obdachlosen, mit der ich mich oft unterhalte, ihr etwas zu Essen oder zu Trinken bringe, oder ihr regelmäßig Geld in ihren Becher tue!!!
Auch bei meinem Wort ‚verschandeln‘ finde ich schade, dass du gleich auf ‚Contra‘ gehst. Ein echter Sprayer war das nicht, da sie einen Ethos haben und der war hier nicht gewahrt. Ich hab mich auch hier schon mit Leuten aus der Szene unterhalten, die sich selbst über sowas ärgern. Es geht doch nicht um die Äußerung gegen Krieg, die man deutlich kreativer äußern kann, ohne solche Gedenktafeln zu verschandeln, ob daneben, auf ein eingeflocktes Schild oder, oder, oder! Wir haben hier eine eigene Wall in Darmstadt, wo man sprayen lernen und seine Meinung auch kundtun kann. Zudem gibt es hier aktive Szenen, die immer wieder Gedenk- und Schweigemärsche durchführen, z. T. die Stolpersteine einbeziehend. Darmstadt hat leider eine sehr traurige Nazi-Vergangenheit und manche gut integrierten und geduldeten Facharbeiter werden leider heute noch gerade von Darmstadt aus abgeschoben! 😥 – Ich selbst war auch bei solchen Gedenkmärschen und -aktionen gegen Unrechtes und für Frieden schon dabei gewesen.
Da fühle ich mich bei deinen Zeilen sehr unwohl und völlig missverstanden, da ich mich selbst schon massiv gegen diese Kriegstreibergedanken, aber auch die Auswirkungen des Krieges geäußert habe, etc. Das hat nichts damit zu tun, ob ich inhaltlich der Meinung solcher Kritzler bin!!! Insgesamt gehört für mich auch ein gewisser Lebensstil dazu, den man aus solch kurzen Äußerungen in einem Blogbeitrag nicht ableiten kann. Genausowenig kann man meine Meinung z. B. zum neuen Wehrdienstgesetz oder über Herrn Pistorius daraus ableiten!
Aber das mit Besprayen, Zerkratzen oder Bemalen von Dingen, die wertvoll sind, Schutz bieten können, oder etwas mitteilen wollen, hat etwas mit Respekt zu tun, den auch die (echten) Sprayer wahren wollen, solchen Schmierfinken aber verloren gegangen ist. Sorry dafür, dass ich hier ganz klar und auch hart formuliere!
Dir einen gesegneten Sonntag wünschend 😉
liebe Grüße Manfred
Schon erstaunlich, was Menschen in vergangenen Zeiten alles mit Freude und Liebe erstellt haben. Was aber, wenn alle diese Hütten, wie man ja auch sieht, irgendwann nicht mehr da sind ? Kein Mensch wird neue bauen, zeitgemäße – oder ? Wer wandert denn noch schon ? Wer braucht das noch ?? Wird der Wald auch in Zukunft noch solche Hütten haben, wenn diese nicht mehr sind ?
Was die Schmiererei angeht, bin ich ganz bei dir, ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn dumme Hirne sprayen, verschmieren, wozu sie gerade Lust haben, da steigt auch bei mir die Wut hoch. Wir haben hier vor Ort leider auch genügend Schmierfinken, die man leider nicht bei ihrem Tun erwischt !
Schon erstaunlich, wie viele Hütten es im Wald gibt, aber ich erinnere mich schwach, dass wir das auch im Pfälzer Wald vorfanden.
Mach weiter, sammle deine Kilometer, Kilometer, Kilometer………….
Liebe Margitta,
das mit dem mit Liebe errichten ist auch so ein Thema. Ich finde alte Baukunst oft auch sehr schön, es ist aber auch Geschmackssache und leider sehr teuer. Heute werden ja auch private Wohnhäuser immer mehr nur als (fast) leblose Quader in Fertigbauweise hingestellt. Da wird z. B. mit optimaler Raumnutzung argumentiert. Flachdächer haben aber ihre eigene Problematik. etc.
Im Wald verfallen so manche Hütten, aber ich habe inzwischen auch einige neu erstellte, oder sehr gut erhaltene gesehen. Wahrscheinlich hängt die Erhaltung an privaten Initiativen, oder Ehrenamtlern in Vereinen, oder evtl. auch an Stiftungen. Die Kennzeichnung von Wanderwegen obliegt oft auch Wandervereinen, denen leider auch junge Leute fehlen, so die Aussage eines älteren Mannes, der dabei war manche Kennzeichnung im Wald zu erneuern, wie z. B. um unsere Burg, oder auf dem Burgensteig, auf dem die Streckenführung sehr gepflegt wirkt.
Übrigens scheint es gerade unter jungen Leuten wieder in Mode zu kommen zu wandern.
Schmierfinken, leidiges Thema!
Ich kann nur ein wenig über unsere unmittelbare Umgebung sagen. Hier hat es z. T. einen historischen Bezug und auch z. T. mit dem Adel zu tun. Es wurde ja dieser weitläufige Park Marienhöhe errichtet, der weit über Darmstadt hinaus in südliche Richtung installiert wurde. In dieser Zeit waren solch kleine Tempelchen auch Ausflugsziele der adligen jungen Leute. Man wollte wohl auch den Damen dieser ‚Häuser‘ Möglichkeiten geben sich in ‚geschützter‘ Umgebung an frischer Luft zu flanieren!
Danke dir, war gestern wieder sammeln!
Liebe Grüße Manfred
Lieber Manfred,
ah, das Tempelsammeln geht weiter …
Weißt du eigentlich, warum in euerer Gegend so viele Schutzhütten sind? Klar, sie sollen Schutz bieten, aber die Dichte wundert mich. Es ist ja nicht unbedingt ein extrem ausgesetztes, abgelegenes Gebiet? Aber was auch immer der Grund dafür sein mag, dir hat es jedenfalls wieder viel Stoff für eine abwechslungsreiche Runde geboten!
Tolle Runde und du hast wieder fleißig Höhenmeter gesammelt. 😀
Liebe Doris,
vielleicht hab ich ja durch deine Frage angeregt, bei meiner Antwort auf Margittas Kommentar schon weiter ausgeholt. Sorry dafür!
Also, für dich wiederhole ich es doch supergerne nochmal, kann aber nur etwas über unsere unmittelbare Umgebung sagen. Hier hat es z. T. einen historischen Bezug und auch mit dem Adel zu tun. Der weitläufige Park Marienhöhe wurde ja weit über Darmstadt hinaus in südliche Richtung installiert. In dieser Zeit waren die kleinen Tempelchen auch Ausflugsziele adliger junger Leute. Man wollte wohl auch den Damen dieser ‚Häuser‘ Möglichkeiten geben in ‚geschützter‘ Umgebung an frischer Luft zu flanieren! … auch wenn’s in unserem Sinne nicht sooo ausgesetzt ist und war!?!
Danke dir, ich sammel weiter, auch ausgiebig, wie gestern! 😉
Liebe Grüße Manfred
Lieber Manfred,
das wird einem ja ganz schwindelig von der Tempel-, Hütten- und Pavillonvielfalt! Sechseck-, Achteck-, Pfahl-, Rundbauten, offene ganz oder teilweise geschlossene, Alaskastyle oder expressionistisch, gut gepflegt bis Rest-Tempel. Kunst und Historie gemischt. Spannend, was du da alles auf deiner Runde anschauen konntest. Danke fürs Zeigen.
Der Herr, der einen Tempel „adoptiert“ hat, nun ja, einerseits kann man ihn verstehen, dass er auch ein Dach über’m Kopf haben möchte. Aber er muss da auch schon anderen Menschen dulden. Ich hoffe, er ist nicht aggressiv in seinem Territorialverhalten…
Wie weit liegen denn die Bauten auseinander? Ist doch sicher auch für „normale“ Wandersleut‘ nett, dort die Natur zu besuchen!
Liebe Grüße
Elke
Liebe Elke,
du führst in Worten die Vielfalt ja sehr gut aus. Aus dem Blickwinkel der Vielfalt hab ich es noch gar nicht so gesehen, weiß auch nicht, ob noch was dazu kommt. Eine 3. Runde will ich ja noch beschreiben. – Dann gibt’s auch wieder andere Themen! 😆
Diesseits, also westlich der erwähnten B 449 stehen erstaunlich viele solche Bauten. Nach Osten hin werden sie rarer. Aber auch weitläufiger Richtung Süden, z. B. auf dem Burgensteig stehen etliche solcher Hütten. Vielleicht liegt es an dem sehr rührigen Odenwaldclub, dem hoffentlich nicht der Nachwuchs ausgeht!
Westlich dieser B 449 hat man den Eindruck, dass in einem gewissen Raum fast alle 1 bis 2 km eine Hütte steht, ich hab’s aber nicht gemessen. Wäre fast ein eigenes Thema, auch woher und warum so viele???
Nicht nur für Wandersleut, sondern auch für Spaziergänger, die nur wenig gehen wollen, ist es sicherlich schön im Wald evtl. auch picknicken zu können und Kinder herumtoben und spielen zu lassen. Vielleicht zieht es den einen oder die andere auch eher raus in die Natur!
Liebe Grüße Manfred
Achduliebesbisschen! Was hab‘ ich da bei dir ausgelöst?
Lieber Manfred,
das tut mir leid, dass mein Kommentar solche Reaktionen auslöst. Dafür, dass der Adressierte sich damit unwohl fühlt, sind Kommentare wirklich nicht da.
Vielleicht löschst du ihn einfach – das wäre doch der schnellste Weg. Oder editierst ihn – das geht doch bei deiner Plattform, oder? Bei Blogspot geht‘s ja nicht – und lässt schlicht und einfach nur den ersten Satz stehen. Der reicht eigentlich auch 😉
Dann bitte ich nochmal um Verzeihung für das Auslösen unguter Gefühle und wünsche dir und deiner Familie einen harmonischen Restsonntag!
Liebe Lizzy,
vielen Dank dir. Natürlich nehme ich die Entschuldigung an, wenn ich das so sagen darf. So ausführlich wäre es aber nicht nötig gewesen, habe ich mir doch gedacht, vielleicht hast du überreagiert und warst zu empfindlich! Vielleicht hätte ich mich auch nicht so persönlich getroffen fühlen müssen. Thema: man nimmt sich manchmal zu wichtig! 😉
Ich finde es ja wieder schön, wenn man andere Meinungen hört und sich austauscht. Wenn dann so eine Reaktion kommt, wie die von mir, kann das ja sogar bewirken, dass das Gegenüber sich zurückzieht. Das will ich auf gar keinen Fall und schon gar nicht, dass ich so ein kantiger Knochen werde, mit dem man nicht mehr reden kann. Ich bin leider manchmal auch zu spontan und kann z. B. in Diskussionen auch härter formulieren. Was mir manchmal im Nachhinein leid tut. Zum Glück kommt es nicht immer schräg an, was mir zum Glück schon öfters bestätigt wurde.
Also, nix für ungut, bleib du dran und schreib drauf zu. Ich bin weder nachtragend noch irgendjemandem böse, kann ich glaube kaum auf Dauer durchhalten! 😉 … und wenn es nicht dein ausdrücklicher Wunsch ist, möchte ich den Kommentar stehen lassen und halte die Kontroverse gerne aus!
Herzliche Grüße Manfred
☮️ ✌️😉
👍 😉 🤗