Zum Geburtstag bekam meine Frau Tickets für ein Musical mit Übernachtung für 2 geschenkt. Warum nicht in der Adventszeit nach München fahren und im Deutschen Theater >Pretty Woman< genießen? … und sich dort auch ein bisschen umschauen!

Über die Bahn nur so viel, die Umstiege haben geklappt, wir waren früh in München!

Nach Ankunft hieß es Zeit bis zum Einchecken zu vertreiben. Übern Stachus

ging’s durchs Karlstor in Richtung Marienplatz.

Die Frauenkirche liegt auf dem Weg.

Da wir uns in der Adventszeit befinden, mal nur ein Motiv aus der Frauenkirche.

Der Marienplatz (Weihnachtsmarkt) war schon proppenvoll, wir zogen die Stille in St. Peter vor.

Der alte Peter und ein Motiv aus einem Innenraum,

das mit viel Liebe zum Detail dargestelt wurde!

Draußen waren eher nette Schaufenstergestaltungen zeigenswert,

die natürlich Kinder anzogen! 😆

Danach schauten wir noch bei

St. Michael rein.

Erst nachmittags konnten wir einchecken. Im Hotel empfingen uns berühmte Damen und Herren … naja, das Hotel hatte eine Vorliebe für eine Wandgestaltung mit alten Filmgrößen.

Es grüßten u. a. Marlene Dietrich (Beitragsbild) oder Greta Garbo von den Wänden.

Wir checkten ein und machten danach noch eine Spazierwanderung zum

Schloss Nymphenburg.

Nur hatten wir keine Zeit uns das einzigartige Bauensemble und die weitläufige Parkanlage anzuschauen, da es dämmerte. Unser 7-km-‚Rundweg‘ führte uns über den Rotkreuzplatz am kleinen Neuhauser Weihnachtsmarkt vorbei, wo vor allem auch Kindern etwas geboten wurde.

Maria erzählte kindgerecht die Weihnachtsgeschichte,

Fahrgeschäfte konnten genutzt werden und über uns

eilte der Weihnachtsmann dahin!

Nach einem

tollen und kräftigen Frühstück spazierwanderten wir anderntags zum Olympiapark.

Sportlehrer müssen doch wenigstens gut 40 Jahre nach dem 1. Besuch wieder mal

den Olympiapark besuchen

die Dachkonstruktionen bewundern,

zum Turm hinaufblicken und

ins Olympia-Schwimmbad schauen, wenn es schon eine Besucherterrasse hat! 😉

Dann ging’s in die andere Richtung zum Englischen Garten.

Uups, Gemälde auf Glas?

Nee, nur eine Spiegelung auf einer riesigen Glasfassade!

… und unterwegs mal eine nette Abwechslung

ein Ampelkind, statt Ampelmann oder Ampelfrau!

Auf dem Eisbach faszinierten uns

die Surfer!

Ich sagte zu einer Surferin, die sich gerade ihren Neo zumachte: „Da friert’s mich ja beim Zuschauen!“ – Sie: „Mich auch!“ – Aber sie ließ sich nicht aufhalten! 😆

Nach einem Spaziergang zum

Chinesischen Turm

und entlang der Isar waren wir bald zurück in der Innenstadt und da München sehr viele Kirchen hat, besuchten wir noch 

am Odeonsplatz

die Theatinerkirche!

Danach gönnten wir uns

bei nettem Tischschmuck

Café und Kuchen!

… und am Abend ging es zum Hauptprogramm der Münchner Zeit.

Wir waren sehr früh im Theater, gönnten uns noch etwas zu Trinken und konnten uns dann sogar etwas zentraler setzen, da nicht alle Plätze ausverkauft waren!

Das Stück selbst wich bei fetziger Musik natürlich etwas vom Film ab und hatte auch einige komödiantische Szenen, aber es gefiel uns sehr gut!

München war damit in mehrfacher Hinsicht eine Reise wert, obwohl’s nur ne Stippvisite war! 😉

12 thoughts on “Edward trifft Vivian”

  1. Nakuck! Die Eisbachwelle läuft wieder?!

    Lieber Manfred,

    da erzählst du, der München-Sightseeing-Tourist der in München ansässigen (oder sollte ich schreiben: „München-Insassin“?) was ganz neues! Für meinen Wissensstand ist die Surferwelle am Eisbach schon seit längerem kaputt und alle Versuche, sie wieder zum vernünftigen Lauf zu bringen, wären bisher gescheitert. Habe ich das HappyEnd verpasst und du lieferst es mir nach?! (Werde gleich mal recherchieren).

    Ansonsten habt ihr ein strammes Programm absolviert – ganz die Ausdauer-Sportler und in so kurzer Zeit gleich ziemlich viele der „MustSees“ abmarschiert und sogar noch in Einzelheiten genossen 🙂

    Das „Ampelkind“ stellt das Wahrzeichen von München dar – das „Münchner Kindl“

    https://festring.de/muenchner-kindl/geschichte/

    München hat in der Tat einige sehenswerte Ecken und interessante Legenden zu bieten. Schön, dass ihr es hier schön hattet 🙂

    1. Und, liebe Lizzy,

      was ist bei deiner Recherche rausgekommen? – Mein Bruder fragte mich auch „… die Welle am Eisbach gibt’s wieder??“ – Er hatte sie vor geraumer Zeit ‚besucht‘ und wusste auch nicht, dass da wieder was geht. Allerdings hat er mir die Stelle, die sie besuchten anders beschrieben! – Könnte es eine andere Stelle sein, wo sie heute surfen?

      Das Programm wirkt durch meine geraffte Beschreibung strammer als es war. Ich hab’s nicht mit zu viel Text versehen, aber Bilder zeigen wollen! So ist halt dieser Beitrag dabei raus- und rumgekommen! 😆

      Danke, so habe auch ich was dazugelernt, das ‚Münchner Kindl‘ also. Danke für den Link!

      Vielleicht war’s ja eine Anregung München mal wieder zu besuchen?!?
      Liebe Grüße Manfred

      1. Guten Morgen lieber Manfred,
        auf deinem Foto sieht man – ich hätte es bei genauerem Blick gleich erkennen können – nicht die originale Welle sondern die „Übungswelle“ für Anfänger weiter hinten im Bachlauf. Die eigentliche „Eisbachwelle“, auf der die Surfergrößen der Welt als „must spot“ gesurft sind, ist nach wie vor kaputt. Sie befand sich direkt an der Straße am Ausgang des Eisbachs aus der „Unterwelt“.
        Es war so, dass vor … einem halben Jahr? .. eine junge Frau dort ums Leben kam. Daraufhin war sie lange geschlossen und es gab Untersuchungen, Sitzungen … dann wurde kurz geöffnet .. dann kam eine „Bachauskehr“. Angeblich, um das Bachbett zu säubern. Danach lief sie nie wieder an. Warum auch immer. Und ist bis jetzt weiterhin nicht mehr existent.

        1. Liebe Lizzy,

          vielen Dank für die Klärung! Mit der Info kann ich dann die Irritationen meines Bruders auch ‚auflösen‘!

          Aus der Ferne wirkt es dann so, als ob sie nicht mehr wollen, dass da was ‚läuft‘, vielleicht auch wegen möglicher juristischer Streitereien und Konsequenzen?!?

          Liebe Grüße Manfred

  2. Ach ja, München ! Immer wieder schön, diese Stadt ab und an zu besuchen, kenne alles, was du fotografisch von dir gegeben hast.

    Am meisten aber freut mich der Blick aufs Olympia-Stadion, dort, von wo aus ich meinen aller-, allerersten Marathon mit Erfolg gestartet bin. Ganz nebenbei: München-Marathon war nicht so doll, die Menschen an der Peripherie fehlten, nichts los – das war schade !! Die Strecke war auch nicht der Burner, aber : dabei sein ist alles !!

    Tja, wer eine Reise tut……………………

    Kühle Grüße von ganz oben……….

    1. Liebe Margitta,

      ja, es waren in der Hauptsache die Anziehungspunkte in der Münchner Innenstadt.

      Einen ‚ähnlichen‘ Kommentar habe ich nach dem Berlin-Marathon 2022 von einer Ingolstädterin erhalten:
      Ich fragte sie damals: „Wenn du aus Ingolstadt kommst, warum biste nicht München gelaufen?“ Sie: „Weil ich einen richtigen Marathon laufen will, entweder New York, oder Berlin! … Aber Berlin hat ne tolle Stimmung und den kann ich mir leisten!“

      Sie erzählte dann auch von ähnlichen Rückmeldungen!

      Auch hier ist es mit +4° recht kühle! Heute vormittag im Nebel hat es bei +2° aber sehr viel Spaß gemacht!
      In diesem Sinne liebe Grüße Manfred

  3. Lieber Manfred,
    wow, da habt ihr aber einiges „abgegrast“ in München! Und das mit erkennbar viel Freude. Ich war öfter beruflich dort und habe es immer wieder genossen und eure Punkte auf mehrere Reisen verteilen können.
    Ok, Eisbachwelle geklärt, sonst hätte ich hier auch nochmal nachgehakt.
    Den Marathon dort bin ich gelaufen und kann den Kommentar der Ingolstädterin nachvollziehen: https://18071960.blogspot.com/2015/10/munchen-marathon-2015.html Die Stimmung dort hat Luft nach oben. Der Zieleinlauf im Stadion hat natürlich was. Insofern habt ihr mit eurem persönlichen München-Marathon schon mehr erlebt!
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke,

      ja, wir haben einiges gesehen, aber durch meine komprimierte Darstellung wirkt es so, als hätten wir nur ein ‚paar Stunden‘ dafür gebraucht. Dem war nicht so und am Abreisetag war auch noch Zeit. Da der Zug erst später fuhr, haben wir das Gepäck am Bahnhof eingeschlossen und auch noch was ‚abgegrast‘! 😉 – Ich wollte einiges mehr an Bildern zeigen, als zu viel Text zu schreiben!

      Bei der Eisbachwelle hat ja Lizzy zur Aufklärung beigetragen, bzw. nach ihrer Recherche dankenswerterweise aufgeklärt!

      Einen ganzen Marathon haben wir nicht geschafft, aber 37 km sind auch nicht ‚von schlechten Eltern‘, oder?! 😆

      Liebe Grüße Manfred

  4. Lieber Manfred,
    was für ein schöner Ausflug! Von dem Musical lese ich hier das erste Mal, kann mir aber gut vorstellen, dass es ein Publikumsmagnet ist. Ich war vor 2 Jahren im Dezember in München, damals allerdings wegen des Regenwetters fast nur im Deutschen Museum.
    Da war euer Programm weit abwechslungsreicher. Sehr toll! Das Olympiastadion kenne ich von meinem ersten WingsforLife-Run, das ist allerdings schon eine Weile her. (2016)

    1. Liebe Doris,

      es war ein schönes Musical, mit deutlich fetzigerer Musik als im Film! Uns hat es gefallen! – Jetzt sind sie wieder unterwegs. Die nächste Station ist vielleicht sogar Frankfurt! 😉 So haben wir nach langer Zeit wenigstens wieder mal München besucht!

      Mit dem Wetter hatten wir es gut erwischt. Von daher konnten wir auch locker so viel abspulen! 😆
      Seid ihr von dort gestartet, oder dort vorbeigelaufen? – Wir waren in den 80er-Jahren mal im Olympiapark gewesen!

      Liebe Grüße Manfred

  5. Lieber Manfred

    Das klingt nach einem richtig schönen Kurztrip! Zwischen Musical, Weihnachtsmarkt und den ganzen Spazierwanderungen durch München habt ihr wirklich das Beste aus der Zeit rausgeholt. Ich musste lange hirnen, wieso du den Titel „Edward trifft Vivian“ gewählt hast, aber dank Google hat sich auch das Rätsel gelöst – jetzt passt alles perfekt! 😆

    Besonders schön finde ich, dass ihr trotz der kurzen Stippvisite so viel gesehen habt: vom Marienplatz über Schloss Nymphenburg bis zum Olympiapark und Englischen Garten, und sogar die Surfer am Eisbach konntet ihr beobachten. Klingt nach einer perfekte Mischung aus Kultur, Sightseeing und Geniessen!

    Liebe Grüsse aus dem sonnigen Cape Town!

    1. Liebe Catrina,

      wie schon in anderen Kommentaren geschrieben, wirkt es komprimierter, als es war, aber wir haben sie schon gut gefüllt, unsere Stippvisite! 😉

      Ich hatte mit dem Titel etwas Grundwissen über die Geschichte der Pretty Woman vorausgesetzt, sorry. Du wusstest dir zu helfen, man findet ja (fast) alles im Netz.

      Unsere Sightseeing-Touren waren vielleicht auch sowas wie Teaser für einen weiteren Münchenbesuch.

      Gestern hatten wir auch blendenden Sonnenschein, allerdings bei etwa 7° – 8°. Heute isses kühler und bewölkt.

      Liebe Grüße Manfred

Schreibe einen Kommentar zu Catrina Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schau dir das auch an

modernes Märchen

Abseits der Lauferei: 😉 Es war einmal ein Opa, der hatte 2 Enkelinnen. Manchmal las er ihnen etwas vor, oder er erzählte frei erfundene Geschichten. Sie hingen an seinem Mund, hörten interessiert zu

Mauerweg VII (Ost)

Erstmalig sind wir auf einem gemeinsamen Stück Mauerweg im Uhrzeigersinn unterwegs gewesen. Den allererster Abschnitt bin ich zwar auch in diese ‚Richtung‘ gelaufen, aber ich war alleine und bin gelaufen. Danach haben wir alles

Sponsorenlauf 2025

… wenn auch nicht mehr laufend, sondern marschierend, war ich wieder dabei! Dabei hat es mich nicht gestört, dass der Sponsorenlauf 2024 mein letzter, ‚echter‘ Lauf gewesen ist! Eigentlich müsste es Läufe heißen,