Am 11. März bin ich am Vormittag auf meine Runde gestartet. Nach 14  sonnendurchfluteten Tagen, war es mal wieder bewölkt!

Gedankenverloren marschierte ich die ersten Kilometer Richtung Ostwald.

Fast aus dem Nichts setzte leichter Regen ein. Warum auch nicht, die Natur braucht es wieder einmal! Und doch war ich verwöhnt und dachte zuerst „2 Stunden im Regen, darauf haste eigentlich keine Lust!“ – Dann beruhigte ich mich selbst, „Es ist doch mit 10° nicht so kalt wie beim MegaMarsch München, auch nicht so windig und 100 km willste auch nicht marschieren!“

Es wurde gar nicht schlimm, 😉 im Gegenteil, es war nur ein kurzer leichter Regenschauer, als mir ein Lied von BJ Thomas (1969) durch den Kopf ging:

und prompt setzte es sich als Ohrwurm fest! 😆

Danach sah ich manche Pflanzen bewusster,

ob es die weißen Blüten am Wegesrand,

die kleinen grünen Triebe am Boden auf dem Ostweg nahe der Burg,

oder die Baumblüten in der Siedlung waren! Allesamt schöne Pflanzen, die ohne die Feuchtigkeit nicht gedeihen würden. Gönn es ihnen!

Munter marschierte ich die Runde um Borden- und Lindenberg: 15 km (215 hm), die ich schon wieder im 7:52er Schnitt absolvierte! – Ob die Eisenkur mit Folsäure-Zusatz schon anschlägt?

8 thoughts on “Raindrops”

  1. Regen, was macht schon Regen ??? Im Gegenteil: gerade im Frühjahr empfinde ich den Regen nicht als störend ! Natur im Frühling, was gibt es Schöneres, so viel zu sehen, hören, riechen !! Ich kann das sehr gut nachempfinden !

    Eisenkur mit Folsäure – hattest du Beschwerden – wie äußern sich diese ???

    Genieße die Natur, die beste Kombination: Natur und Bewegung – Ruhe………… ich liebe es sehr !

    Viel Spaß bei weiteren Touren !

    1. Liebe Margitta,

      grundsätzlich laufe ich gerne im Frühling und ich mag auch wie die Natur ‚zurückkommt‘, wie sie erwacht. Das 1. Gefühl, das den Regen erst nicht wollte, war nicht mehr als nur ein kurzer Gedanke. Ich wäre ja auch fröhlich weitergelaufen und hätte mich schnell mit den nassen Klamotten arrangiert! 😉

      Eine starke Müdigkeit, gepaart mit ungewöhnlich müden Oberschenkeln weisen bei mir genauso auf niedrige Eisenwerte hin, wie eine gewisse Kurzatmigkeit z. B. beim schnellen Treppensteigen. Manches lässt sich durch meine Allergie erklären, aber nicht alles. Im Januar konnte ich dem durch ne Eisenkur recht gut begegnen.

      Ich genieße das alles, danke!
      Liebe Grüße Manfred

  2. Lieber Manfred,
    ewige Sonne schafft Wüste! So freue ich mich auch über jeden Regenguss, auch wenn er mich mal „unvorbereitet“ trifft, wenn ich gerade raus will oder schon unterwegs bin.
    Die Natur freut sich über jeden Regentropfen und gerade jetzt im Frühling ist es einfach nur bewundernswert, wie viel sich in kürzester Zeit verändert, wo neue Triebe sprießen, plötzlich Farben auftauchen. 😀
    Toll – du bist wie immer sehr fleißig und flott unterwegs! Aber klar, mit so einem netten Ohrwurm geht es gleich noch leichter. Ich hatte mal eine ganze Liste an „Regenliedern“, die ich bei Regenläufen angehört habe.

    1. Liebe Doris,

      no rain, no flowers! 😉 Wäre nicht ein immer gleiches Wetter langweilig? Der Natur zuliebe sollten wir uns auch jeweils über Regen freuen!

      Manchmal kommt mir im Winter der Gedanke, es ist doch kaum vorstellbar, dass diese ‚toten‘ Triebe wieder zum Leben erwachen. … und dann geschehen immer wieder diese kleinen und großen Wunder!

      Ich kenne schon noch andere Lieder vom Regen, hab aber trotzdem noch nicht im Regen gesungen, oder getanzt! 😆 Eine Liste von Regenliedern hab ich auch nicht, du kannst dann auch diesbezüglich für Abwechslung sorgen! 😉

      Liebe Grüße Manfred

  3. Lieber Manfred

    15 km mit 215 hm im 7:52er Schnitt klingen nach einer richtig runden Einheit! Und nach 14 Tagen Sonne darf ein bisschen Regen auch mal wieder sein. Man merkt ja oft erst dann, wie gut die Natur das Wasser gebrauchen kann.

    Das mit dem Ohrwurm kenne ich. Kaum taucht so ein Lied einmal im Kopf auf, läuft es die nächsten Kilometer einfach mit. 😄

    Liebe Grüsse aus dem heissen Cape Town – Regen klingt gut! 🌞

    1. Liebe Catrina,

      jeder km-Schnitt unter 8 ist für mich gut bis sehr gut, je nach Profil und Streckenlänge! Momentan versuche ich durch eine Kur wieder meine Eisenwerte auf ‚Vordermann‘ zu bringen! Dann läuft es hoffentlich noch besser, bzw. etwas lockerer! 😉

      Ja, der Natur soll es auch vergönnt sein! Momentan nutzt die Natur bei uns das bisschen Wasser, das von oben kommt, um richtig aufzublühen! Schön zu sehen, was momentan draußen passiert!

      Sehr oft habe ich keinen Ohrwurm, hin und wieder geht es mir aber auch so, dass mich einer eine Weile begleitet!

      Aus dem bewölkt-kühlen Darmstadt
      liebe Grüße Manfred

  4. Lieber Manfred,
    wenn die Natur gedeihen soll, braucht es Regen. Mit deinem Ohrwurm hast du dir den ja aber richtiggehend versüßt! Es hätte ja noch „Purple Rain“ oder „Am Tag als der Regen kam“, aber die sind eher nicht Marschtempo-tauglich 😉
    Ist es nicht immer herrlich, gerade jetzt um die Jahreszeit draußen zu sein und zu beobachten, wie die Natur täglich mehr auflebt?
    Gute Pace hattest du. Ich wünsche dir, dass deine Kur anschlägt!
    Liebe Grüße, Elke

    1. Liebe Elke,

      ja klar, war auch nur ein kurzer Gedanke! Ansonsten genieße ich die Natur aus vollem Herzen, egal bei welchem Tempo!

      Danke! Ich setze drauf, hatte schon da und dort Erfolg. Scheint ja wohl ne Schwachstelle von mir zu sein. 🤷🏻‍♂️

      Liebe Grüße Manfred

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