Wie genau wir auf einen Urlaub im Tessin gekommen sind lässt sich nicht mehr ganz zurückverfolgen. Meine Frau hatte auf jeden Fall Interesse an einem Urlaub in der Schweiz. So haben wir uns ein Hotel in Locarno rausgesucht und sind mit der Bahn hingetuckert. Der ICE fährt gut und schnell von Frankfurt nach Basel in 3 Std.! In der Schweiz fährt der IR in 4 Std. direkt bis nach Locarno. Er ist sauber und man sitzt bequem! 🙂

Das Hotel war schnell erreicht, da es nur etwa 500 m vom Bahnhof entfernt liegt, direkt an der schönen Promenade am Lago Maggiore, der zu ~ 20 % in der Schweiz und ~ 80 % in Italien liegt!

Am 1. Tag vor Ort haben wir eine kleine Spazierwanderung nach Ascona gemacht, das fußläufig und gut erreichbar ist! Dort haben wir uns erst ein wenig im Ort selbst umgeschaut und

bei dieser Fassadengestaltung fast Zahnschmerzen bekommen. Das Pink passte meiner Meinung nach überhaupt nicht zu den anderen Farben dieses Gebäudes!

Anschließend sind wir natürlich auch an den See spaziert,

haben uns an dieser Bahn erfreut

und architektonische Finessen begutachtet! 😆

Dann ging’s zum Monte Verità. Wir erhielten keine neue Wahrheit, aber Einblick ins Anwesen früherer Eigentümer. Der Name soll ausdrücken, dass sie sich bemühten wahrhaftig zu leben.

Eine Schautafel zeigt den Grundriss der gesamten Anlagen. 

Vom Lichtluftbad sind z.T. nur noch Grundmauern zu sehen,

während das Teehaus und

der Teegarten noch existieren!

Die Spazierwanderung umfasste 12 km (131 hm), was ich vorher nie so erwartet hätte!

2 Tage drauf fuhren wir mit dem Zug nach Lugano. – Vorweg Locarno hat uns besser gefallen!

Vom Bahnhof aus, beim Abstieg in die Stadt, bekommt man einen Einblick wie hier auch Bergrücken und Hänge für Siedlungen genutzt und erschlossen werden.

Es gibt auch hier schöne Häuser,

Plätze

und Aussichten!

Im großen Park stehen schöne und große Platanen und wenn man mit Kindern auf dem großen Spielplatz zu viel tobt, seine Grenzen beim Bummeln und Schauen nicht gut einschätzt, dann

kann es schnell so ausgehen, dass man nur noch müde in einen Sessel fällt! 😆

Wir nutzten den uns gechenkten Tag noch etwas aus,

schauten uns hier und da noch einiges in Lugano an

und kehrten zum Schluss, wie könnte es anders sein, in einem Café ein,

gönnten uns einen Brownie zum Cappuccino und

beherzigten den sinnvollen Spruch an der Wand.

Aus doppeltem Grund konnten wir auf einen Besuch dieses Landes nicht verzichten, allein schon wegen des schönen Wortspiels und des Bezuges zur Figur von Astrid Lindgren!

Die Streckenlänge war nicht der Rede wert, unsere Wanderungen schon. Ich werde berichten!

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