So unterschiedlich, wie wir sind, so verarbeiten wir auch unsere Trauer unterschiedlich.
Persönlich sehr betroffen sind wir sicherlich, wenn ein sehr nahe stehender Mensch nicht mehr da ist. Und wenn es die eigene Mutter ist, die man sehr geschätzt und auch geliebt hat, geht es einem noch mal näher.

Letztes Wochenende ist nun meine liebe Mutter im Alter von 88 Jahren gestorben.

So, wie sie früher viel Zeit für mich hatte, würde ich am liebsten noch einmal mit ihr spazieren gehen, mich tief im Wald auf eine Bank …

901402171519000~2~2

… setzen und ihr noch ein letztes Mal stundenlang zuhören, wenn sie aus ihrem Leben von früher erzählt und seien es auch noch einmal ihre Kriegserlebnisse, die sie z. T. auch ein wenig durch ihre Schilderungen „nachverarbeitet“ hat.

So bleibt mir nur, dies als weiteren Nachruf in stillem Gedenken zu schreiben.

Ich werde wohl auch dann noch, wenn ich wieder laufen kann, genau dieses Bild im Kopf haben und mir vielleicht eine Bank in einem entlegenen Waldstück „rausgucken“, die zur virtuellen Begegnungsstätte mit meiner Mutter wird.

82651455041740679~2

Joh. 3. 16

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schau dir das auch an

auf dem virtuellen Trail

Geht dir es manchmal auch so? Da sitze ich nach getaner Arbeit noch am Schreibtisch und schmeiße am PC einen „Media Player“ an. Bei der Überlegung, welche Musik ich jetzt hören möchte, fällt

erste Spaziergänge

Gestern habe ich mir dann endlich einen „Schubs“ gegeben und bin mit meiner Frau draußen gewesen. Wir haben einen 30minütigen Spaziergang gewagt … und es ging wider Erwarten gut! Am Anfang bin ich

same procedure …

Schon letztes Jahr habe ich in einem Beitrag über >Hundstage< beschrieben, wie es mir an heißen Tagen geht: „Ich – auf jeden Fall – leide unter der enormen Hitze. Jedes Jahr sage ich