Wie geht es dir im Winter mit der Lauferei?

In Gegenden, in denen im Winter Schnee liegt, kann dieser nachts helfen sich zurechtzufinden. Bei uns hier in Südhessen liegt aber sehr selten Schnee. Trotzdem habe ich bisher nie Probleme gehabt und bin auch oft im Dunkeln los. Die Stirnlampe, die natürlich immer dabei war, habe ich aber nur in seltenen Fällen einschalten müssen, weil mir schon leichteste Kontrastunterschiede genügen. Unsere Waldwege, hier im vorderen Odenwald, sind recht breit angelegt und dadurch ist schon geringes Restlicht meist ausreichend. Bei unserem großen Darmstädter Lauftreff ist es ebenfalls üblich ohne Stirnlampe zu laufen. Aus der Erfahrung heraus wissen wir, dass sich das Auge sehr gut an die Dunkelheit gewöhnt und das Lampenlicht sich eher störend auswirkt. Sicherlich läuft der Verantwortliche, der die Gruppe führt, nicht die kleinsten Wege und weiß, was er seiner Gruppe zumuten kann. Verallgemeinert werden kann das aber nicht.

In tieferen Wäldern, aber auch bei ungünstiger Wetterlage, ist es eher ratsam die Stirnlampe gleich einzuschalten. Lauftreffs, die z. B. im tieferen Odenwald unterwegs sind, praktizieren es eher umgekehrt. Da wird die Stirnlampe immer eingeschaltet und man wundert sich, dass es für uns ausreichend ist, ohne Lampenlicht zu laufen.

Andererseits gibt es genügend Läuferinnen und Läufer, die im Winter überhaupt nicht gerne laufen. Das ist dann auch nicht auf ein Geschlecht, oder eine Altersgruppe zu beschränken. Ich kenne „quer Beet“ Läufer, die im Winter pausieren, oder nur laufen, wenn sie im Hellen unterwegs sein können. Meist sind es die Unebenheiten, die kleinen Wurzeln, oder Stolperfallen,

     DSC_0102   DSC_0103

die sie fürchten und davor abhalten unserem geliebten Sport im Winter nachzugehen.

Wie gehst du damit um?
Läufst du nur im Hellen, pausierst du, oder läufst du einfach nur langsamer?

2 thoughts on “Laufen in der dunklen Jahreszeit”

  1. Lieber Manfred,

    pausieren ? Was ist das denn, ich laufe fast immer, das Einzige, was mich abhält, ist Blitz und Donner, ansonsten immer

    Heute habe ich das Glück, immer im Hellen laufen zu können, früher lief ich auch immer abends, ohne Stirnlampe – geht alles, wie du sagst, das Auge gewöhnt sich rasch an die Dunkelheit. Als Frau allerdings bin ich dann doch lieber in männlicher Begleitung gelaufen, aber auch das war kein Problem ! 😉

    1. Liebe Margitta,
      ja schlimmste Wetterverhältnisse, oder auch schon mal Verletzungen können mich vom Laufen abhalten. Wobei mich nur äußerst selten Verletzungen ereilt haben … und gelaufen bin ich schon bei -19 Grad und Eisregen!

      Ich würde dich auch begleiten, damit du nicht alleine unterwegs sein musst! 😎
      LG Manfred

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schau dir das auch an

Faszinosum Baum

25. Februar 2016 2 Comments

Momentan bin ich eher dabei mein ruhiges Spaziertempo bewusst zu gestalten und die ganz anderen Eindrücke aufzunehmen und wieder neu zu entdecken. Bei einem noch vorsichtigen Tempo kann ich ganz anders sinnieren. …

es gibt noch Schnee …

17. Januar 2016 5 Comments

  Als ich heute morgen aus dem Fenster guckte, traute ich kaum meinen Augen. Mir bot sich ein für Südhessen seltenes Bild. Da lächelten mich leicht überzuckerte Büsche, Bäume und Häuser an. „Man“

Herrlich!

2. Dezember 2016 6 Comments

Warum erzählt mir denn keiner, wie toll ein Lauf zu dieser Jahreszeit, allein im Wald, sein kann? 😆 Mittwoch abend war ich endlich mal wieder draußen. Fast eine Woche lag da zwischen meinen