So unterschiedlich, wie wir sind, so verarbeiten wir auch unsere Trauer unterschiedlich.
Persönlich sehr betroffen sind wir sicherlich, wenn ein sehr nahe stehender Mensch nicht mehr da ist. Und wenn es die eigene Mutter ist, die man sehr geschätzt und auch geliebt hat, geht es einem noch mal näher.

Letztes Wochenende ist nun meine liebe Mutter im Alter von 88 Jahren gestorben.

So, wie sie früher viel Zeit für mich hatte, würde ich am liebsten noch einmal mit ihr spazieren gehen, mich tief im Wald auf eine Bank …

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… setzen und ihr noch ein letztes Mal stundenlang zuhören, wenn sie aus ihrem Leben von früher erzählt und seien es auch noch einmal ihre Kriegserlebnisse, die sie z. T. auch ein wenig durch ihre Schilderungen „nachverarbeitet“ hat.

So bleibt mir nur, dies als weiteren Nachruf in stillem Gedenken zu schreiben.

Ich werde wohl auch dann noch, wenn ich wieder laufen kann, genau dieses Bild im Kopf haben und mir vielleicht eine Bank in einem entlegenen Waldstück „rausgucken“, die zur virtuellen Begegnungsstätte mit meiner Mutter wird.

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Joh. 3. 16

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