Kraft mit in den Alltag nehmen:

Beim checken meiner Mails „stolperte“ ich heute über eine alte Mail. Ein Freund hatte mir einen Link zu einem Artikel aus DER ZEIT vom 3. Mai 2014 geschickt: >Es läuft gut mit Gott<:

http://www.zeit.de/2014/19/hamburg-marathon-spirituelles-laufen

In diesem Artikel geht es um den ehemaligen Chefredakteur der Runner`s World Frank Hofmann. Er gestaltete vor dem Hamburg-Marathon einen Abend über die „Einführung ins spirituelle Laufen“. Was spirituelles Laufen ist, weiß ich nicht und könnte eine Frage danach auch nicht beantworten. Aber ich weiß, dass Läufe zu spirituellen Erlebnissen werden können. Das habe ich schon erlebt und ich hoffe auch wieder auf solche spirituellen Momente im Gebirge. Wenn es uns gelingt „Dinge innerlich loszulassen, Probleme zu vergessen“, wie es Frank Hofmann ausdrückt, kann „der Läufer neue Perspektiven, neue Erkenntnisse und Lösungen“ gewinnen. Und wenn dann ein Abtauchen in die Natur dazu kommt, der Anblick der majestätischen Bergwelt mich inspiriert, dann begegne ich in solchen Momenten meinem persönlichen Gott und es kann ein höchst spirituelles Erlebnis werden.

Aber ich werde dabei nicht zum Träumer, denn Gebirgsläufe sind schwere Läufe und fordern höchste Konzentration. So fahre ich nicht ins Gebirge, um in erster Linie solche Begegnungen zu haben. Vielleicht bin da zu egoistisch, will auch mich und meinen Körper erfahren und will vielleicht auch das Abenteuer erleben. Laufe ich dann aber mal in einem oben beschriebenen Flow und bin meinem Gott sehr nahe, dann nehme ich solche Momente dankbar mit. Solche Momente helfen mir aus diesen Läufen Kraft mit in den Alltag zu nehmen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schau dir das auch an

TAR 2014 – 5. Etappe

Bergsprint zum Speikboden – 6,7 km – 1074 Höhenmeter: Wie sagte Dirk, Berliner Läufer aus unserem Quartier: „Der Nachteil einer Sprintetappe ist, dass man nicht viel erzählen kann.“ – Stimmt nich ganz. Am

TAR 2014 – Ostsee-Zeitung vom 16.09.2014

Ostsee-Zeitung vom 16.09.2014: „Ulrich Faust meistert Transalpine-Run Korswandt / Sexten – Der Insulaner Ulrich Faust ist ein Extrem-Sportler. Er hat schon mehrere ultra-lange Laufstrecken hinter sich. Vor Kurzem war er mit dem Darmstädter

Auf dem Weg

Auf dem Weg nach Ruhpolding: Letzte Nacht habe ich wenig geschlafen. Nicht, dass ich so früh raus musste wie Ulrich (5.00 Uhr), aber die Nervosität … Später im Zug nach Aschaffenburg hieß es,