Heute morgen war eine Stillarbeit Teil meines Unterrichtes. Die Ergebnisse sollten Grundlage für den weiteren Unterrichtsverlauf sein. Während ich die Aufsicht führte, kam ich zum Sinnieren. Draußen war super Wetter, blendender Sonnenschein und kein Wölkchen am Himmel. Nicht nur, dass man bei solch einem tollen Wetter im Klassenzimmer gebunden ist, nein ich wusste ja, dass auch heute nachmittag nichts geht. Seit dem Brennballturnier vor drei Tagen zieht es am Innenband (rechtes Knie) wieder unangenehm stark.

 

Das ist doch ein Bilderbuchwetter, wie gemalt für lange ruhige Laufeinheiten. Früh morgens war es mit -2 Grad zwar noch ordentlich kalt, aber diese leichten Plusgrade am Vormittag, Sonne pur … ideal, nein traumhaft!

Oh man, wie es in solchen Momenten kribbelt. Ich träume mich ins Werdenfelser Land, möchte einen sanft profilierten Pfad laufen und das Bergpanorama genießen.

DSCF0749

Aber es geht noch nicht, so helfen nur Stillhalteparolen. Der Verstand muss über die Gefühle siegen, denn ich will ja erst einmal wieder gesund und belastbar werden … und das wird noch eine ganze Weile dauern.

Diejenigen, die ihr heute draußen wart, seid hoffentlich auch ein bisschen für mich gelaufen und habt euren tollen Frühlingsausflug genossen.

2 thoughts on “es kribbelt”

  1. Lieber Manfred, klar, ich laufe gerne für dich mit, auch wenn es für dich fremdes Terrain ist, aber ich kenne mich ja gut aus. Bleib‘ weiterhin geduldig, ich weiß, wovon ich spreche, erfreue dich indes an anderen schönen Dingen auf dieser Welt, um dann irgendwann, irgendwo……………………….

    Bei uns auch sehr kalt und wolkig, das soll auch in den nächsten Tagen so bleiben.

    1. Liebe Margitta,
      danke immer wieder für deinen positiven Zuspruch. Ich werde mich weiterhin in Geduld üben, auch wenn es manchmal schwer fällt, gerade jetzt im Frühjahr!
      Das fremde Terrain stört mich nicht. Ich habe die Berge für mich auch erst wieder entdecken müssen.
      LG Manfred

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