Zuletzt bin ich nicht mehr ausschließlich meine Burgrunde marschiert, sondern war auch im nahen Ostwald unterwegs. Die Anzahl der Höhenmeter pro Woche ist geringfügig zurückgegangen, profiliert waren die Runden dennoch!

Letzten Freitag ging’s dann wieder zur Burg.

Allerdings war der direkte Weg noch gesperrt. Leider sieht es immer noch nicht danach aus, dass dort gearbeitet und weggeräumt wurde! Zum Glück weiß ich um eine Alternative! 😆

Nach dem Umweg von 1 km, sollte ich am Ort der Aufnahme (rückblickend fotografiert), bei ~ 5 km, meine Aufwärmphase (fast) abgeschlossen haben, denn jetzt ging es bergan! 😉

hier geht’s drunter durch, der Weg ist nicht gesperrt

Über einen Buckel kommend geht’s in eine leichte Senke. Der kleinere Weg mündet dann in einen breiteren Wanderweg, der direkt zur Burg führt. – Kurz vor der Einmündung sah ich einen Läufer, ruhig laufend. Noch auf dem Buckel schätzte ich seinen Vorsprung auf ~ 50 m!

Auf dem Forstweg, der ein Teil des Burgensteigs ist, merkte ich, dass der Läufer seinen Vorsprung nicht vergrößern konnte! – Mein Ziel war jetzt: >Dran bleiben<!

Während meiner Verfolgungsjagd, ich war etwas näher gekommen, konnte aber den Abstand nicht entscheidend verkürzen, zog ich das Handy aus der Tasche. Mir gelang sogar ein scharfes Bild! 😆 Dann versuchte ich mich festzubeißen! Ganz langsam schien ich näher zu kommen!

Ich schielte zur Uhr und sah, dass mein Tempo bei guten 7:42 Min. (7,8 km/h) lag und tw. sogar runter ging bis 7:16 Min., also hoch bis 8,25 km/h! Ehrgeiz und Jagdinstinkt waren geweckt! 😛

Noch ein paar hundert Meter konnte ich meine zähe Verfolgungsjagd fortsetzen. Nur langsam kam ich näher. Dann hielt er abrupt an, um an einem Pfahl Dehnübungen zu machen!

Hatte er gemerkt, dass ich näher komme und wollte so dem Treiben ein Ende setzen? 😉

Ph, dann bieg ich halt ab und dreh noch ne Runde um die Burg, um von Süden in den Burghof zu kommen. Ich orderte nen Café Crema und ließ ihn mir mit 2 Butterkeksen schmecken!

Spaß hat’s gemacht und die Kekse gaben zusätzlich gute Laune, da mit Liebe hingestellt!

Wie sagte schon Theodor Fontane: „Immer die kleinen Freuden aufpicken, bis das große Glück kommt. Und wenn es nicht kommt, dann hat man wenigstens die kleinen Glücke gehabt.“

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