Am 28.08. bin ich zum vorletzten Mal los, eine Burgrunde mit Bergsprint zu absolvieren. In der Nacht zuvor war’s stürmisch gewesen, ich hatte aber wenig mitbekommen.

Dennoch war ich vorgewarnt, es wurde ja überall und nirgends darauf hingewiesen! 😛

Kurz hinter der Brücke über die B 426 (nach 3 km), dort wo der etwas dichtere Wald beginnt, wollte mich ein Stamm ausbremsen, etwas dicker zwar, aber problemlos zu übersteigen.

Kaum 1 km später, beim Einstieg in meinen Wurzelpfad mit den Riesen-Mikadostäben (à la Lizzy 😉 ), hing dieses Markierungsband. – Nee, oder?! – Kein Bäumeknacken und keine Maschinengeräusche zu hören, da reizte es das hochhängende Band zu unterlaufen!

Zuerst lag dieses Hindernis im Weg,

welches ich aber auf einem Pfad umgehen konnte.
Von oben gesehen, links zu erahnen!

Danach lag dieser Klotz, den ich aber gut überqueren konnte.

Die letzte vermeintliche Behinderung hielt mich auch nicht auf, musste ich mich hier nur bücken!

Diesmal hing auch am Ende der Passage ein Flatterband (rückblickend fotografiert)! Es war ebenfalls so hoch angebracht, dass ich gut drunter durchgehen konnte. Dementsprechend wirkte es auf mich etwas halbherzig aufgehängt, als wollte der Forst nur eine Bitte äußern! 😛

Nur 100 m später und wie zur Bestätigung meines Eindrucks hängt dieser Stamm seit vielen Monaten quer über dem Forstweg im Geäst gegenüberliegender Bäume. Hier wird nichts gesperrt, obwohl auch er beim nächsten Sturm, oder den Nachwehen, ganz kippen könnte!

Die Maßnahme kann ich von daher nicht verstehen, da im Wurzelpfad alles liegt und jeder fitte Wanderer irgendwie vorbeikäme, während dieser ’schräge‘ Stamm nicht ganz ungefährlich ist! 😳

Egal weiter ging’s zum Kohlen-Meiler und dann runter nach Nieder-Beerbach!

Aber auch hier lag ein Baum quer, fast an der gleichen Stelle wie zuletzt! Den Kleinkram und einen kleineren, langen Stamm (∅ 30 cm, aber schwer genug 😆 ) konnte ich wegräumen.

Von der anderen Seite sieht man, nur noch der dicke Stamm war zu überwinden!
Ein Durchschreiten in der Mitte war leider nicht möglich! 😉

Der Bergsprint gelang mir trotz des Hindernisses recht ordentlich und

oben im Burgkiosk erhielt ich sogar einen Kaffee!

Simone war zum Aufräumen dort, wollte nur noch etwas zusammenfegen (BIld) und dann wieder Schluss machen. Bei solchem Wetter kommt kaum jemand im Burghof vorbei und lange Öffnungszeiten lohnen sich nicht, zumal sie sowieso viele Überstunden angesammelt hat!

Am 31.08. machte ich meine Sammlung an Bergsprints voll, marschiersprintete zum 25. Mal hoch und dürfte die Wertung „Multiclimber“ des 6. Frankenstein Triple Bergsprints deutlich anführen!

Damit wäre mein angedeuteter Coup (Berge sprinten? – Beitragsende) gelungen. – Zudem hat der rüstige Rentner 😉 , der gerne Berge hochmarschiert, neben seiner AK M 70 auch die Gesamtwertung der Walker gewonnen! 😛 (Es haben nur nicht viele Walker teilgenommen.) 

Was mich Zahlenfreak aber noch viel mehr erfreut, mit meinem besten Bergsprint (12:29 Min.) ist mir die absolut schnellste Zeit gelungen, die ein Walker seit 2021 gesprintet ist! Weiterhin konnte ich die absolut schnellste Triplezeit seit 2021 aufstellen! 😆

Hier noch eine Auflistung meiner 25 Einsätze:

 

Eine Erkenntnis bleibt: 😛

Alter schützt vor Leistung nicht!

 

 

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