Flat is boring! – Es muss ja nicht gleich solch eine Kraxelei sein!

Das Motto eines spanischen Schlauchtuchherstellers und der Name eines Blogs

… und mir gefällt der Spruch! 😆

Nach der 3. Etappe des TAR 2014 hatte ich es schon mal eingebracht:
„Für … Trailläufer sind solche flachen Passagen schon ermüdend …
– Flat is boring!“

Damals war ich traurig, dass wir die Etappe nicht so liefen, wie eigentlich geplant. Die Steigungen zur Birnlücke hätten es schon in sich gehabt, aber das hatte ja den Reiz des Transalpine-Run ausgemacht:

… und heute bin ich froh, wenn ich zur Burg Frankenstein einigermaßen kontinuierlich hochkomme … aber achtmal hintereinander? 🙁

 

Dienstag abend hatte es sich nach dem Regen nur unmerklich abgekühlt. Ich hatte immer noch keine Lust auf sehr profilierte Strecken und was Langes sollte auch nicht sein. Entgegen meinem sonstigen Motto blieb ich im flachen Eberstädter Wald und hielt es doppelt langweilig, indem ich hin und her pendelte. 3,5 km Richtung Griesheim hin und genauso wieder 3,5 km zurück. Je die ersten und letzten 500 m zum Ein- bzw. Auslaufen.

Tempo machte ich u. a. auf der eingezeichneten Strecke:

… wer mal in der Nähe ist und einen Verrückten da lang toben sieht …

Resümieren muss ich zu meinem Erstaunen 😛 dass flache Strecken doch zu etwas taugen. Es wurde nämlich mein erster wirklich schnellerer Lauf. 16 Min. für 3 km auf dem Hinweg und 15 Min. für die gleiche Strecke zurück. – Noch bin ich längst nicht da, wo ich noch vor 3 Jahren war und es ist auch fraglich, ob ich da wieder hin komme. Muss auch nicht, aber es geht deutlich voran, wenn ich nach zwei ermüdenden Etappen (vor allem wegen der Hitze) von 14 km und 12 km doch noch und wieder Tempo machen kann!

8 thoughts on “flat?”

  1. Lieber Manfred,

    langweilig wird es für mich, wenn ich nicht weit gucken kann.

    flat is boring? Ach was, alles über Deichhöhe ist überflüssig! 😀

    LG Volker

    1. Lieber Volker,
      aber die Deichhöhe ist ja auch entscheidend. Bei einer gewaltigen Sturmflut braucht es da schon „ein paar Meter“, oder auch mehr! 😆
      … und weit gucken kann man von einem Dreitausender auch! 😉
      Viel Spaß weiterhin bei deinen Deichläufen!
      LG Manfred

  2. Lieber Manfred, flat is not boring for me, sonst würde ich vor Langeweile dahin siechen mangels irgendwelcher Erhöhungen, geschweige denn Bergen. Du magst die Berge, ich das Meer, du die Höhen, ich ziehe das flache Land vor und trotzdem hat jeder von uns das, was er liebt – und genau das ist es – YES !!

    Nicht dass es den Eindruck vermittelt, ich möge keine Berge, doch, aber wenn ich die Wahl habe………… 😉

    1. Liebe Margitta,
      alles gut und kein Problem mit anderen Meinungen, Ansichten, oder Vorlieben. Ich hab ja meinen Blogbeitrag aus meiner Sicht geschrieben! 😉
      Die See hat ganz andere Reize und es ist schön, dass diese wahrgenommen und „geliebt“ werden. Es kann ja nicht jeder die Berge lieben und dort laufen. 😛
      LG Manfred

  3. Lieber Manfred,

    Flat is boring – ich gehöre zu den Läufern, die das unterschreiben, zumindest, wenn das zu einer dauerhaften Sache wird. Dafür sind die Radwege entlang der Mosel bei Trier einfach zu wenig interessant. Ich liebe Hügel und Berge zu sehr.

    Aber für Tempoeinheiten sind flache Strecken natürlich besser. 😉 Und dann macht das auch Spaß.

    Wer will schon so schnell werden wie vor drei Jahren? Ich hege dieses Ziel auch nicht mehr.

    Liebe Grüße
    Rainer 😎

    1. Lieber Rainer,
      ja, wie so die Vorlieben verteilt sind! 🙂
      Die Nordlichter können sich (zum Glück) mit ihrem flacheren Terrain gut arrangieren.
      Ich habe jahrelang die flacheren „Gefilde“ geliebt. Inzwischen bin ich aber sehr gerne im profilierten Gelände unterwegs.
      Ooch, so weit weg war ich vor drei Jahren gar nicht! (alles relativ 😉 )
      Vorausgesetzt ich bin wieder gut trainiert, könnte ich (hoffentlich) wieder zumindest meiner 10er-Zeit nahe kommen!
      Ich warte es einfach ab …
      LG Manfred

  4. Hab ich Glück, zumindest ansatzweise, beides zu haben? Wahrscheinlich schon. Hier gehts im Aaper Wald für mich zwar nur knappe 70 Meter hoch (120m.ü.NN), aber immerhin. Und wenn es flat sein soll, dann eben zum Rhein. So kann ich wunderbar nach Laune das eine oder oder das andere haben 🙂 Und ganz ehrlich: manchmal hab ich wirklich überhaupt kein bock auf eins von beiden und bin froh die Wahl zu haben.
    Schnelligkeit ist nicht alles, lass das die jungen Leuten machen 😉
    LG Oliver

    1. Lieber Oliver,
      in „eingeschränkter Weise“ habe ich ja auch beides. Wenn ich flach will, muss ich im westlichen Wald, oder in der Siedlung laufen. – Hügelig ist es in den nördlichen Ausläufern des Odenwaldes zur Genüge. Das kommt mir eher entgegen! 😉
      Natürlich ist Schnelligkeit nicht alles, aber nur so vor mich hinschlappen … das will ich mir für später aufheben … und mit den Schnelleren unter den „Jungspunden“ komme ich eh nicht mehr mit, das war einmal! 😆
      Lg Manfred

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