Da hat doch der unverbesserliche Optimist in mir Recht behalten! 😉

Es kommen wieder bessere Tage!
Oder, was auf Gebirgsläufe so schön anzuwenden ist:
Nach jedem Tief, kommt auch wieder ein Hoch!

Die Sonne ist zurück und hat mich doch während meines gestrigen Laufes von Anfang bis Ende begleitet! – Ob es am Wochentag lag, weiß ich nicht. Auf jeden Fall war ein Sonnenuntergang Auslöser für meinen Beitrag „Feuerball“ genau vor zwei Wochen, an einem Dienstag! 😆

… und gestern?

Nach den Workshops unseres Pädagogischen Tages und dem anschließenden Abi-Prüfungsausschuss konnten wir uns etwas früher als erwartet auf die Socken machen. – Vorher hatte ich schon die Befürchtung, dass es mir in den gewählten Klamotten viel zu warm sein würde. Zum Glück war das nicht der Fall und es hat wettertechnisch „tierisch Spaß“ gemacht!

Nach der Runde mit meiner Frau, zog ich in Richtung Burg los. Nach gut 2 km kam ich an die schön bemalte Bank! Sonne pur im Hintergrund lässt die Sonne auf der Bank erblassen, also nochmal in den Schatten treten!

   

Knapp 2 km später musste ich einfach wieder pausieren. Im lichten Baumbestand kam das Sonnenlicht so schön zur Geltung, dass ich 4 Motive fotografierte!

        

Oben angekommen schaute ich von einem Ausguck westlich der Burg in die Rheinebene, träumte mich in die Ferne und genoss das Farbenspiel der tiefstehenden Sonne:

Nach diesen schönen Momenten lief ich in den Burghof und hatte die Idee für das Eingangsbild. Ich werde es als Sinnbild nehmen, der Sonne meine Herzenstür zu öffnen. Es gibt zu viele schöne Dinge, als dass wir Trübsal blasen sollten! 😉

Zurück im Tal entstand dann noch ein Bild der tiefstehenden Sonne, diesmal hinter Bäumen. Fast hatte sie schon wieder die Farben eines Feuerballs angenommen.

Unterwegs konnte ich viel Licht und Sonne tanken, auch wenn es mir irgendwie schwerer fiel, als so manches Mal vorher zur Burg hinauf! – Der müde Kerl erholt sich wieder, aber er nimmt tolle Eindrücke von Farb- und Lichtspielen mit, die die Seele erhellten!

Die 12 km mit gut 200 hm bin ich in 80 Min, also einem 6:40er-Schnitt gelaufen! – Ich kann also auch langsam und lerne mich unterwegs auch zu gedulden! 😛

16 thoughts on “Seelentröster”

  1. “ Es gibt zu viele schöne Dinge, als dass wir Trübsal blasen sollten! ? “

    Lieber Manfred, Danke für diesen Satz, er entspricht genau meinem Denken, durchs Laufen werden wir oft genug daran erinnert, zum Glück.

    Darum stürze ich mich jetzt mit großer Freude in die -4,5 Grad mit Sonne pur, um genau das zu erleben, bleibe sehr gerne auch zum Fotografieren stehen, so wie du, um die schönen Momente einzufangen.

    6:40 langsam – ich laufe meist in diesem Tempo und noch langsamer, mal sehen, ob sich das bei dir irgendwann auch ändern wird…………..der Zahn der Zeit ….und so………………egal, Hauptsache DASS – raus ………………….:cool:

    1. Liebe Margitta,
      das mit dem Tempo wird sich sicherlich noch ändern, aber erstmal hoffe ich, dass es noch „room for improvement“ für eine Tempoerhöhung gibt. Später will ich dann noch mehr Geduld lernen! – Ich hoffe dann den Schwenk zu schaffen! 😉

      Für heute hoffe ich für dich, dass es wieder „tierisch Spaß“ gemacht hat! Vielleicht hast du auch schöne Bilder mitgebracht?! – Ich werde mal bei dir vorbeischauen! 😆
      Machs gut und
      LG Manfred

  2. Hihi, lieber Manfred, ich war gestern auf 12,6 km im 6:42iger Schnitt unterwegs, ich kann also noch langsamer und das ganz ohne Höhenmeter 😆

    Der Ausblick von der Burg gefällt mir. Alleine dafür würde ich da immer wieder hochlaufen. Ich brauche halt meinen Weitblick 🙂 Aber der sonnendurchflutete Wald hat auch was.

    Ein schönes Eingangsbild! Schade, dass sich diese Bilder nie durch Anklicken vergrößern lassen.

    LG Volker

    1. Lieber Volker,
      eigentlich wollte ich gar keinen Wettkampf ausrufen! 😉 … aber, okay, du hast gewonnen! 😛

      Tja, da oben im Norden bei euch wird man nicht durch Berge begrenzt. Bei den „Schluchtis“ muss man immer erst ganz hoch laufen, bevor man dann aber ganz weit gucken kann! 😆 Bei schönem Wetter kann man in die Rheinebene dann schon mal 40km bis evtl. auch 70 km weit schauen!

      Das Eingangsbild muss ich halt noch mal so in einen Text integrieren. Dann lässt es sich auch vergrößern! Mal gucken, wie ich es demnächst mal verwenden kann!

      Beim nächsten Lauf zur Burg nehme ich dich (virtuell) mit!
      LG Manfred

  3. Oh wie toll Manfred. Diese Bilder und das was du schreibst, das ist ja sowas von wahr. Ich hatte heute einen tollen Sonnenlauf und ich merkte nach einer Weile das ich das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht bekam.
    Es gibt wirklich viele schöne Dinge. Man muss nur mit offenen Augen durch die Gegend laufen. Ein Wunder nach dem anderen 🙂
    Das gefällt mir.
    Liebe Grüße
    Helge
    P.S. 6:40er Schnitt ist mein „Langer-langsamer-Lauf“ Schnitt. Tolles Tempo 🙂

    1. Liebe Helge,
      schön, dass auch du einen tollen Sonnenlauf hattest! 😆
      Bei mir war es heute schon der zweite nacheinander, eine Idee wärmer (von 3 auf 4 Grad 😉 ) und Sonne pur unterwegs. Da durfte ich ja gar nicht groß in den Wald, bin viel in der Siedlung rumgekurvt und habe Sonne getankt! 🙂
      … und ich war eine Idee schneller: ca. 5:55er-Schnitt über 10 km mit nur 70 hm!
      LG Manfred

  4. Lieber Manfred,
    herrliche Bilder – ich liebe solche Lichtspiele, die bei Sonnenschein im Wald entstehen. Leider schafft man es nur sehr selten die richtige Stimmung einzufangen. Ich kann mir bei Deinen 4 Motive aber sehr gut vorstellen, wie schön es sein gewesen muss mitten drin zu stehen ?
    Sonne, Natur und Bewegung – wahre Seelentröster! und wir können uns immer darauf verlassen – früher oder später kommen immer wieder bessere Tage! ?
    Liebe Grüße Anna

    1. Liebe Anna,
      inmitten des lichten Baumbestandes musste ich stehen bleiben, um es nicht nur einzufangen, sondern auch wirklich ein paar Momente genießen zu können! Diese Bergaufstrecke ist eigentlich über 3 km so ähnlich und gleichbleibend schön. – Momentan mein „Lieblingsrevier“!
      Und nach dem Trauerfall hat es doppelt gut getan! ?
      Alles Gute und
      LG Manfred

  5. Lieber Manfred,
    Danke für diese fast schon wildromantischen bildlichen Eindrücke aus dem sonnendurchfluteten Wald, ich mag diese natürlichen Stimmungen sehr und immer, wenn ich diese wahrnehme, halte ich an und genieße…so wie Du es auch getan hast.
    Da ich meist in meinem Wohlfühltempo unterwegs bin, muss ich mich schon bremsen für eine 6:40er Pace, aber ab und zu darf es auch etwas langsamer sein ?

    Salut

    1. Lieber Christian,
      gerne doch!
      Wenn mir solche Motive vor die Nase kommen und ich Aufnahmen machen kann, teile ich sie gerne auch mit anderen! 😉
      Es war doppelt schön, zumal es heute wieder geschneeregnet hatte. Teilweise ist es grauweiß, aber das bleibt auch bei uns nicht lange liegen, zumal es wieder etwas wärmer werden soll! 😳
      Da ich schon wieder an höheren Geschwindigkeiten „arbeite“, war es deutlich langsamer als Wohlfühltempo, hatte also doch was mit Geduld üben zu tun! 😆

      Machs gut!
      Salut

    1. Lieber Daniel,
      bitte gerne! – Aber du hast nicht genau gelesen! – Das ist vom Dienstag! 😉
      Gestern hatte es noch andere Gründe: Vorsicht mit meinem anderen Knie und Gang zum Friedhof! 😥
      Na ja, die Sonne war wenigstens mal 2 Tage da!
      LG Manfred

  6. Lieber Manfred,
    ach es gibt doch fast nichts schöneres, als durch einen Wald zu laufen, wenn die Sonnenstrahlen durch die Äste scheinen… 🙂
    Und gerade im Wald kann man so gut beobachten, wie aus abgefallenen Blättern und totem Holz wieder etwas wächst und sprießt und das Leben immer weiter geht. Der Kreislauf der Natur. 🙂

    1. Liebe Doris,
      ja unser Wald birgt Schätze in mehrfacher Hinsicht! 🙂
      Leider ist der Hessenforst momentan wieder richtig brutal in seinem Vorgehen gegen Bäume! … Forstwirschaft halt, die fast verhindert, dass der natürliche Kreislauf „weiterläuft“! 😥
      Bürgerinitiativen sind schon auf dem Plan, weil der Eindruck entsteht, dass alles Alte platt gemacht wird … und dann bekomme ich im Buchhandel ein Buch in die Hand, das aufruft aktiv zu werden, um wenigstens ein paar alte Bäume zu erhalten. Ein Buch mit tollen Aufnahmen der 50 größten Eichen Deutschlands! – Aufforstung (fast) Fehlanzeige! 👿
      Genießen wir die Wälder so lange wir sie noch so erleben können!
      LG Manfred

  7. Herrlich, lieber Manfred! Auch ich erlebe immer wieder, wie die bewusste Wahrnehmung der Natur mich erdet und Trübsal verblassen lässt. Das, was uns beschwert, ist letztlich doch so klein, wenn man es zum großen Kreislauf des Werdens und Vergehens um uns herum in Beziehung setzt.

    Liebe Grüße
    Anne

    1. Liebe Anne,
      es war schön da draußen! 😆
      Toll auch, wenn die Bilder anderen gefallen! – Um geeerdet zu werden, muss man die Bereitschaft mit raus nehmen. Aber die bewusste Wahrnehmung der Natur ist – wie du schreibst – HERRLICH! Yes!
      LG Manfred

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