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Da ließ es sich gestern dummerweise nicht anders einrichten, ich musste abends laufen.

 

Zu meinem Nachmittags-Unterricht bin ich mit Rucksack zu Fuß aufgebrochen, damit ich meinen Rückweg laufend bewältigen kann. Zur Schule war ich gemütlich gehend unterwegs, aber das 1. Mal richtig schweißnass, als ich ankam. Die brütende Hitze und ein Weg mit wenig schattenspendenden Passagen waren mächtig scheißtreibend. – So ist es momentan auch nicht ratsam den Sportunterricht auf den „Außenanlagen“ direkt in der brütenden Hitze durchzuführen. Wir blieben in der Sporthalle, wo es etwas „angenehmer“ war. Erstaunlicherweise hat meine Oberstufengruppe gut mitgemacht und bei der abschließenden Spieleinheit sogar richtig getobt!

17.45 Uhr: ich konnte abschließen und mich aufmachen. Da ich nicht nur die 3 km nach Hause bergab traben wollte, bin ich in die Gegenrichtung gestartet. Gleich hinter der Sporthalle geht es bergan und schon dort hatte ich mein erstes Frusterlebnis. Es gelang kein Laufschritt, weil die Arthrose unter dem li. Innenband ordentliche Schmerzen verursachte. So blieb mir nichts anderes übrig, als bergan zu gehen. Die Steigung ist nicht lang, aber auch oben ging es nur humpelnd weiter. Diesmal war die Einlaufphase nicht 2, sondern ganze 4 km lang, aber dann konnte ich endlich flüssig laufen. Fast hatte ich die Hoffnung auf „ein rundes Laufen“ während dieser Einheit schon aufgegeben.

Vom schmerzenden Knie nicht mehr abgelenkt und zügiger laufend unterwegs, schlugen die tropischen Bedingungen zu. Innerhalb kürzester Zeit war ich triefend nass, obwohl es „nicht mal mehr“ 30 Grad waren! 😉 Diesmal bewegte ich mich im Wald, aber der Schatten half wenig, da die Luft gestanden hat; nicht das kleinste Lüftchen wehte.

„Ich glaub ich bin in einem Tropenhaus“, schoss es mir durch den Kopf und ich erinnerte mich an unseren Besuch im Leiziger Zoo und dem Gondwana-Land.


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Gemütlich bummelnd dort durchzugehen ist ein Erlebnis für sich, aber im 5:50er-Schnitt dort zu laufen, stelle ich mir ebenso schweißtreibend vor! … und dann hörte auch noch der Wald auf und ich musste einen Feldweg nutzen, aber irgendwie wollte ich ja nach Hause kommen. So quälte ich mich die letzten 3 km in der brütenden Hitze nach Hause. Zum Glück ging es bergab, denn das Tempo, das ich im Wald gelaufen war, konnte ich nicht mehr aufrecht erhalten.

Ich sag es ja immer wieder: es sind einfach nicht meine Bedingungena, aber gestern hatte die Luftfeuchtigkeit wieder einmal den „Deckel drauf gesetzt“!

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