Letzte Woche konnte ich nicht viel laufen und dann das einladende Wetter heute morgen! Draußen schien die Sonne! – Zwei Gründe, die mich raus zogen! 🙂

Da ich vor knapp zwei Wochen schon eine etwas verlängerte Runde ohne Probleme absolviert hatte, nahm ich mir für heute meine Frankenstein-Runde vor. Ich war diese Runde schon lange nicht mehr gelaufen. Das letzte Mal (Mitte September) hatte ich dort ein kleines Mädchen „erlöst“. Ihre Fahrradkette war abgesprungen. – Nach ein paar Mailings und den Grüßen an zwei Geburtstagskinder, konnte ich heute schon am frühen Vormittag los.

Wieder musste ich leicht humpelnd beginnen, aber mit den Hoka konnte ich mich recht schnell einrollen. Viel Zeit zum „Einrollen“ habe ich auf der Runde auch nicht. Nach 2 km geht es in die ersten Steigungen. Passend zum Wetter lief ich nach ein paar hundert Metern an einer Bank mit Sonnenmotiv vorbei. Im mittleren Abschnitt, die Steigungen sind hier etwas moderater, zog es draußen etwas zu. Die Sonne versteckte sich für ein paar Momente, aber im Wald stört das nicht, im Gegenteil es fällt kaum auf, wenn man nicht darauf achtet.

             
                                                                                                    Guck mal da, lieber Volker, bei uns wird auch Holz gemacht. Hier ein kleiner Polter!

Dann ging es in die letzten Steigungen.
Ich nahm den etwas steileren Weg (li. Bild) und war doch recht schnell unmittelbar unterhalb der Burg.

             

Nach nur 39 Minuten, 5,7 km und 250 hm hatte ich mein Ziel erreicht. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es doch noch relativ gut geht, denn ich war nur zum Fotografieren stehen geblieben. Auf einem Trampelpfad direkt an der Burgmauer entlang umrundete ich einmal die Burg. Folgt man diesem Pfad, kommt man automatisch durch einen Kräuter-Riech-Garten. Pfiffige Einrichtung! 😉 Anschließend folgte ich einem anderen Weg bergab.

             

Kurze Zeit später noch ein kurzer Stop am Hörtrichter. Angeblich kann man mit ihm sogar das Gras wachsen hören! 😆

Nach einer langen Treppenpassage querte ich das erste Mal eine Landstraße. Dort schaute ich auf die Uhr und merkte, dass ich die gewählte Route nicht innerhalb von 90 Minuten zuende laufen kann, wollte ich im Wald bleiben. Da ich nicht übertreiben, sondern langsam aufbauen will, blieb ich von der Koppenmühle bis zur Kaisermühle auf der Landstraße. Auf diesem asphaltierten Stück, sowie auf den letzten beiden Kilometern im bewohnten Gebiet, konnte ich schon wieder einen 5:35er-Schnitt „hinlegen“!

Na, wer sagt es denn? – Da kann ich ohne Trainingsplan Fortschritte machen, wenn ich jetzt nur dran bleibe, regelmäßig laufe und die Strecken Schritt für Schritt erweitere.

8 thoughts on “Frankenstein reloaded”

    1. Lieber Daniel,
      wann wird es mal wiederholt?
      Wenn du schön langsam machst, also viel Geduld hast, können wir es ja mal gemeinsam machen!
      Hausstrecke ist gut. Ich habe nicht mal 1,5 km bis zum Schwimmbad.
      LG Manfred

  1. Lieber Manfred, das liest sich gut, dazu heute auch noch mit Beweisphotos bestückt – verlockend die Umgebung ! Auch wenn es manchmal noch “ wackelt „, wenn dabei ein gewünschter Kilometer-schnitt herauskommt, was will des Läufers ♥ mehr !

    Schöne Gegend – erinnert mich an die Palz ! 😉

    1. Liebe Margitta,
      ja, das fühlt sich auch gut an. 😉
      Jetzt muss ich nur aufpassen, immer die richtige Dosierung zu finden.
      Einer Schülerin (aktive Triathletin), die mich danach fragte, wann ich wieder einen Wettkampf mache, habe ich auch klar sagen müssen, dass erstmal noch nichts geht! – Bis mal wieder was geht, baue ich auf und genieße unsere tolle Natur, die Wälder und die Steigungen des vorderen Odenwaldes.
      … und animiere unseren Schulleiter (aktiver Läufer und 5 Jahre jünger) dran zu bleiben. Seine Wettkämpfe zu genießen, jetzt wo er schneller laufen kann als ich! 😆
      Viel Spaß auch dir weiterhin!
      LG Manfred

  2. Lieber Manfred,

    dass im Wald geholzt wird wundert mich nicht so sehr, da gibt es ja genügend Bäume 😉

    Mich wundert vielmehr Dein Schlußtempo. Aber eigentlich muß mich das auch nicht wundern, ich weiß ja, dass Du ein schneller Hirsch bist 🙂

    Schöne Bilder, ich finde es immer klasse andere Laufreviere zu sehen!

    Überhaupt liest sich alles, vom leicht humpelnden Beginns abgesehen, sehr gut.
    Ich freue mich sehr für Dich!

    LG Volker

    1. Lieber Volker,
      danke dafür, dass du dich mitfreust, da wird meine Freude gleich doppelt so groß! 😉
      Ja, es ist schön virtuell mit auf Reisen, bzw. mit in die Laufreviere genommen zu werden!
      Schlusstempo … vielleicht geht ja diese Saison noch was … 😛
      Heute abend ging es gleich gut los, ohne Humpelei und so. Die kurze 8-km-Runde knapp unterm 6er-Schnitt, aber anstrengend.
      peu à peu!
      Auf Helges Spaßfaktor-Skala gab es gestern ne 9, weil ich bergab noch aufpassen muss. Heute gab es ne 8, aber nur, weil ich noch nicht ganz zurück bin und der „Quälfaktor“ noch nicht wieder ganz so viel Spaß macht!
      LG Manfred

  3. Lieber Manfred,
    das liest sich doch mal gut. Und anscheinend hast du nach anfänglichem „Unrundlaufen“ auch richtig Spaß gehabt.
    Und Tempo macht er auch schon wieder 😯
    Die Bank mit der Sonne ist ja mal viel süß 🙂
    Liebe Grüße und lass es weiter so laufen
    Helge

    1. Liebe Helge,
      einer Landesfürstin muss ich doch Folge leisten! 😉
      Die langsam einsetzenden Frühlingsgefühle konnte ich heute abend gleich in einen zügigen Lauf umsetzen, der endlich mal wieder wenigstens 13 km lang war. Wobei das zügig für die momentanen, konditionellen Voraussetzungen steht.
      Ich habe noch eine schönere Bank entdeckt. Werde demnächst ein Bild präsentieren.
      … und zunehmend Spaß macht es auch! 😆
      LG Manfred

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