… nein, das geht gar nicht, wenn man auch wieder nach Hause kommen will. 😉

Als ich am späteren Abend endlich zum Laufen gekommen bin, lief ich aber in südliche Richtung los. Leider kann man abends nicht mehr viel in der Natur „anstellen“ und immer die gleiche Strecke auf einem großen Waldweg hin und zurück zu laufen, ist selbst im Dunkeln irgendwann langweilig. So zick-zackte ich in der Siedlung zum Waldrand und konnte das erste Mal ein schönes Stück des Sternenhimmels erhaschen.

Es dauerte nicht lange, dann musste ich eine große Ausfallstraße überqueren, die in Richtung Autobahn führt. Ich geduldete mich nicht nur an der Ampel, sondern auch auf dem Parkweg, bis ich kurz danach unsere Eberstädter Moldau – ähem Modau natürlich – überqueren konnte. Auf den folgenden dunklen Parkwegen hatte ich dann wieder einen guten Blick zum Sternenhimmel. Dort kann man dieser Tage den Orion sehr gut erkennen und in die Weite träumen.

Aber auch dieser Blick in den nächtlichen Himmel war mir nicht lange vergönnt, da dort nicht viele Parkwege im Dunkeln liegen. … und dann war die „Reise“ nach Süden auch wieder zuende. Momentan laufe ich noch recht kurze Strecken. So hatte ich bald das Sternbild des Orion im Rücken und keine dunklen Wege mehr vor mir.

Die kleine abendliche Runde konnte ich trotzdem genießen, da um diese Zeit in unserem beschaulichen Eberstadt nicht mehr viele Autos unterwegs sind. Meine neuralgische Stelle unter dem Innenband am linken Knie hat mich auch nicht genervt!

… und hinter unserem Haus war es so dunkel, dass ich sogar noch einmal einen schönen Blick auf den „himmlischen“ Orion werfen konnte! 😆

6 thoughts on “immer Richtung Süden …”

  1. Lieber Manfred,
    na mit so einem Blick auf die Sterne kann man sogar dem „Im Dunkeln“ laufen etwas gutes abgewinnen 🙂
    Ich finde die Länge der Strecke ist gar nicht ausschlaggebend, Hauptsache draußen, Hauptsache laufen und Hauptsache, das Innenband am linken Knie hält Ruhe. Sicher werden die Strecken auch wieder länger und außerdem wird es bald wieder länger heller und wärmer.
    Dann kannste auch wieder mehr in der Natur anstellen 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

    1. Liebe Helge,
      hast schon Recht. – Manchmal kostet es nur etwas mehr Kraft und Geduld, aber generell bin ich dankbar, dass ich wieder draußen sein kann. Der Rest kommt (hoffentlich) mit der Zeit! 🙂 Jetzt ist erstmal wichtig die Gräten wieder an die regelmäßige
      Bewegung zu gewöhnen und dann erst in Umfang und Intensität aufzubauen. Bleib du auch dran und gesund!
      LG Manfred

  2. Lieber Manfred,

    bei Laufen im Dunkeln gucke ich lieber vor meine Füße statt in den Sternenhimmel. Die Gefahr im schlimmsten Fall nur noch Sterne zu sehen ist mir ansonsten zu groß :mrgreen:

    Vor der Haustür sieht die Sache schon etwas anders aus. Aber ich erkenne von den Sternbildern immer nur den großen Wagen :-/

    Prima, dass Deine neutralgische Stelle ruhig geblieben ist. Ich hoffe das bleibt so!

    Liebe Grüße
    Volker

    1. Lieber Volker,
      na ja, da ich kein >Hansguckindieluft< bin, hab ich schon auf "meene Beene jeachtet"! 😉 … und so ewig viel war da auch nicht zu sehen, da die Lichtglocke über unseren Städten so viel Sicht ja auch nicht zulässt!
      Ansonsten haste natürlich Recht, dass man darauf achten sollte, wo man hintritt!
      In dem Sinne auf stolperfreie Läufe und
      LG Manfred

  3. Lieber Manfred, immer an der Moldau entlang, äh Modau, auch nicht das Schlechteste, der Orion ist mein Lieblingssternbild, schon seit Schulzeiten, frag‘ mich nicht, warum. Ob lang, ob kurz, Hauptsache, du kannst schaden frei deine Runden drehen, und bis zum Sommer, wenn du dann alles wieder sehen kannst, werden auch die Runden länger und länger und länger – bis dahin………..weißt ja, wie schnell die Zeit vergeht ! 😎

    1. Liebe Margitta,
      als Ausdauersportler, vor allem als Ultra-Erprobte, sollten wir ja eigentlich sehr geduldig sein können. Grundsätzlich schaffe ich das, es gibt nur solche Tage, an denen man dann doch etwas ungeduldig werden möchte. An solchen Tagen muss dann einfach der Verstand die Oberhand gewinnen! 😉
      Ich mag den Orion komischerweise auch sehr gerne. – Die Kassiopeia (Himmels-W) muss ich ja noch wegen meines Nachnamens mögen, aber sie gibt als Sternbild nicht so viel her. Als Himmels-M gibt sie auch was für dich her! 😆
      Gestern 7 km, heute 9 km und sogar ein bisschen schneller. Da hilft vielleicht sogar die Kälte! – Etwa 30 km in der Woche und das bin Ende Februar als Gewöhnungsphase. Dann sehen wir weiter!
      In der Zwischenzeit sammelst du auch für mich ein paar Kilometer! 🙂
      LG Manfred

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