Was musste ich da feststellen? 😳

Nee, fĂŒr mich ist nicht neu, dass ein Rhythmus gut ist, sondern wie ich rhythmisieren muss. Schon ewig bewusst ist mir, dass ich in meinem zart fortgeschrittenen Alter 😆 lĂ€ngere Erholungspausen brauche. Das ist auch kein Problem, denn ich baue seit lĂ€ngerem auch mal 3 bis 4 Tage pro Woche ein, an denen ich nicht laufe. Gerade dieses Jahr hatte ich mir aber lange Zeit keine Gedanken gemacht, wie ich meine LĂ€ufe in meinem Alter in der Woche verteile.

In meiner verrĂŒckten Zeit bin ich einfach 6 x pro Woche raus. Da habe ich nur nicht jeden Tag gleich schnell laufen können. SpĂ€ter hatte ich mir das Trainingsprinzip „Variation der Trainingsbelastungen“ zu eigen gemacht. Da ist dann automatisch auch eine vernĂŒnftige „Belastung und Erholung“ entstanden.

Und jetzt … als alter Kerl … bin ich beispielsweise am Sonntag und am Montag gelaufen, habe Dienstag Pause gemacht und bin am Mittwoch wieder draußen gewesen. Frei nach dem Motto: Da gehts lang und raus:

Manchmal folgten dann 3 Pausentage … und am darauffolgenden Sonntag … da habe ich mich gequĂ€lt! đŸ˜„

Warum nur, hatte ich mich manchmal gefragt. – Anfangs zog ich den falschen Schluss. Ich erhöhte den Wochenumfang, lief z. T. bis zu 60 km in drei Laufeinheiten, aber das blöde schlappe Sonntags-GefĂŒhl wurde ich nicht los … bis … ja bis ich gemerkt habe, dass auch in meinem Alter nicht nur Anpassungsleistungen möglich, sondern zuuu lange Pausen auch kontraproduktiv sind! 🙄

… ja und wenn ich endlich mal wieder einen Ultra laufen will, brauche ich ja genau diese Anpassung. Ich weiß ja, dass ich ein Dickkopf 😉 bin und damit weiß ich auch, dass ich eigentlich immer ankomme, aber ich will ja auch in einem fĂŒr mich noch angenehmen Tempo ĂŒber eine solche Strecke kommen. Auch möchte ich mich dabei nicht quĂ€len mĂŒssen! 😎

… und wenn ich meine Lieblingsstrecken (die mit dem L) 😆 mit ein paar Höhenmetern laufen will, dann mag ich dieses Dahinschlappen nicht!

 Also muss ich anders rhythmisieren, als in einer Beispielswoche, die ich im Kopf habe:

  • Sonntag 14 km
  • Montag 16 km und
  • Mittwoch 24 km

… auch wenn an dem 24er-Mittwoch die „mittleren“ 11 km mit einem Freund in einer 5:23er-Pace mit ĂŒber 100 hm sehr gut liefen. – HĂ€tte ich nach dem besagten Mittwoch auch am Donnerstag noch ein LĂ€ufchen gemacht, der Sonntag danach wĂ€re besser angelaufen!

Jetzt weiß ich es besser und hoffe auch in meinem Alter noch was dazu gelernt zu haben!

6 thoughts on “Rhythmisierung”

  1. Tja, „alter Kerl“ irgendwie ist das alles nicht so einfach mit dem Nicht zu viel aber auch nicht zu wenig laufen. Das es nicht einmal Dir als erfahrener Runningcrack anders geht, lĂ€ĂŸt mich nicht gerade hoffen, dass das bei mir nochmal besser wird 😆

    Schaun wir weiter, dass wir laufend die Kurve kriegen 🙂

    LG Volker

    1. Bitte mehr Respekt, lieber Volker!

      Nee, alles gut, bin ja wirklich nicht mehr so frisch! 😛

      Lass dich damit lieber trösten, dass es auch alten „Hasen“ passieren kann. Erfahrung ist halt nicht alles, wenn man nicht ĂŒber sich, seinen Körper und dessen Adaptationen so richtig nachdenkt! 😉

      So viele Kurven laufe ich lieber nicht, da ich mein rechtes Innenband nicht ĂŒberstrapazieren möchte! 😆

      LG Manfred

  2. Lieber Manfred, die Gedanken, du du dir machst, habe ich nicht, bin froh, dass ich laufen kann, laufe so, wie es mein Körper diktiert – und es werden meist mindestens 80 km in der Woche plus/minus – und dieses Niveau halte ich seit vielen, vielen Jahren. Im Gegensatz zu dir mag ich auch das Dahinschlappen – ganz nach Lust und Laune – wie meine Beine und mein Kopf gerade lustig sind.

    In diesem Sinne, ich geh dann mal laufen……………mach dir keinen Kopf, lauf einfach ……………

    1. Liebe Margitta,

      da kommt halt der alte „KĂ€mpfer“, bzw. WettkĂ€mpfer immer wieder mal durch. Aber fĂŒr mich ist das kein Problem, ich denke ja nicht stĂ€ndig darĂŒber nach! 🙂 … und 80 km mĂŒssen auch erstmal gelaufen werden. Da bin ich noch weit weg!

      … und sicherlich ist es dir auch schon mal so ergangen, dass dir Gedankenspiele durch den Kopf schwirren ĂŒber Themen, die dich sonst im (Lauf)Alltag gar nicht groß berĂŒhren!

      Es war hoffentlich schön draußen! 😉

      LG Manfred

  3. Lieber Manfred, da bin ich ja immer hin und her gerissen, einerseits irgendwie einen Plan zu haben, andererseits einfach so zu rennen wie es mir meine Tageslaune gestattet. Spannend dass ein viel erfahrener LĂ€ufer wie du da auch noch mit hadert 🙂
    Da ich aber planlos viel besser zu recht komme, laufe ich halt einfach so drauflos. Der Spaß gewinnt immer 🙂
    Liebe GrĂŒĂŸe, Oliver

    1. Lieber Oliver,
      naja hadern … 😉 vielleicht liest es sich so? 😳
      Aber verwundert hat es mich schon, dass mich 3 Tage Pause so aus „dem Tritt“ bringen können. Im Prinzip kann ich ja dankbar fĂŒr diese „Erkenntnis“ sein, laufe ich doch so wahnsinnig gerne, dass ich dadurch einen weiteren Motivationsschub erhalte. Vielleicht komme ich dadurch noch besser ĂŒber „Durststrecken“ hinweg?
      Der Spaß gewinnt sowieso immer, nur brauche ich mit meinem Dieselmotor bei bestimmten LĂ€ufen noch lĂ€nger bis ich drin bin! 😛
      LG Manfred

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