In Tagen des Wahns um Virus C herum, bin ich manchmal mit dem Rad nur so zum Spazierenfahren raus in den Wald entschwunden.

2 – 3 x hatte ich eine „echte“ Kamera 😉 dabei gehabt und fotografierte dann nicht nur mit der kleinen Wischfon-Kamera. 🙂

Am Ende einer sanften Tour durch meinen Westwald setzte ich mich auf eine Bank. Sie war nur etwa einen Kilometer von Zuhause entfernt. Ich hatte die Kamera vor der Nase und hĂ€tte zu gerne Vögel, meine Lieblingsmotive, vor die Linse bekommen. Leider hatte ich dafĂŒr die falsche Bank gewĂ€hlt, da kein Buschwerk, oder niedriges Astwerk weit und breit zu sehen war. … und weiter nach oben hĂ€tten mir Gegenlichtaufnahmen nicht das gewĂŒnschte Ergebnis geliefert. 🙁

Dort sitzend folgte ich dann einer spontanen Idee und fotografierte die umliegenden BĂ€ume. Vorrangig waren sie „umliegend“ im doppelten Sinne. Sie waren in unmittelbarer Umgebung und es waren gefĂ€llte BĂ€ume, also liegende Exemplare! Nicht alle Aufnahmen sind gleich gut ausgeleuchtet, je nachdem wie das Licht einfiel!

 
 
… und dann kam mir: „Das sind doch auch Schnittmuster!“

… und das auch! 😆
 

Die letzten beiden aber haben ein besonderes Design! 🙂

Komisch ist aber, dass mir das Internet anderes anbietet, wenn ich <Schnittmuster> eingebe! 😛

  • HĂ€ttest du „klassisch gedacht“? 😉
  • Gehen dir manchmal wĂ€hrend des Laufens/Radelns solche „Synonyme“, oder Ă€hnliche Wortspiele durch den Kopf? 😳

14 thoughts on “Schnittmuster”

  1. Liebe Manfred
    Ja, ich habe klassisch gedacht!
    Schön, dass du eine (hoffentlich gemĂŒtliche) Fahrradtour bei schönem Wetter machen konntest!
    Die Baumstamm-Löcher in den letzten beiden Fotos sehen fast aus wie kleine, dicke HeinzelmĂ€nnchen. 🙂
    Beim Laufen denke ich immer etwas zusammenhangslos und unstrukturiert… aber dann kommen auch immer die besten Ideen. Gerade vor einigen Tagen ist mir in den Sinn gekommen, dass ein Post-Titel anstatt „50 miles an hour“ auch „50 smiles an hour“ lauten könnte… morgen Dienstag poste ich den. 😉
    Liebe GrĂŒsse und gute Besserung aus dem sonnigen ZĂŒrich!

    1. Liebe Catrina,

      wenn man mir von Schnittmustern erzĂ€hlt hĂ€tte, wĂ€re ich auch zu allererst auf die klassische Bedeutung gekommen. 🙂

      Die Fahrradtour(en) war(en) sehr gemĂŒtlich: Der Max.-Puls lag zuletzt bei 130 und der Durchschnittspuls bei 113! – Ist doch zu genehmigen, oder? 😆 Nur BrĂŒckenquerungen haben ein bisschen mehr „angestrengt“! Muss eine FußgĂ€ngerbrĂŒcke im Wald ĂŒber eine Bundesstraße queren, wenn ich den westlichen Westwald erreichen will!

      Bei den Löchern hatte ich auch sowas wie Figuren im Kopf, aber keine HeinzelmĂ€nnchen! 😆

      Bin auf deinen Post gespannt! Bleibt weiterhin gesund und genießt das tolle FrĂŒhlingswetter!

      LG Manfred

  2. Lieber Manfred,
    manchmal muss einfach eines nicht klappen, damit man den Blick einmal auf ganz anderes lenken kann… 😉
    „Schnittmuster“ ist eben ein gesetzter Fachbegriff. Immerhin, unter „Baumschnittmuster“ kommt etwas in Deiner Richtung.
    Die letzten beiden Scheibenbilder regen mich an, einen Rorschachtest damit zu machen. Das rechte Bild zeigt doch ganz klar ein MĂ€nnlein mit einem weiten Mantel, das etwas Schweres lĂ€ngliches auf der Schulter trĂ€gt und gebĂŒckt nach links geht.
    Wenn man das linke Bild etwa ein 1/3 nach links dreht, zeigt ein Engelchen mit einem Licht in der Hand. Nur – was sagt mir das jetzt? Ich vermute mal, dass wir die schwere Last noch eine Weile schultern mĂŒssen, und uns zu Weihnachten ein Licht aufgeht…
    Liebe GrĂŒĂŸe und weitere spannende Entdeckungen entlang des Weges
    Elke

    1. Liebe Elke,

      dann habe ich halt einen Fachbegriff entlehnt und ihn fremdbesetzt! 😉 … aber bei Baumschnittmuster wĂ€re man doch gleich drauf gekommen! 😛

      „Rorschachtest“, da war doch was … nee, komm nich drauf! … Ach ja, zum GlĂŒck gibt es das Internet und wenn es nur hilft Altes wieder hervor zu buddeln! 😉 Wenn ich deiner Interpretation folge, hat das MĂ€nnlein aber viel zu tragen. Das wĂ€re dann der Ausdruck eines sehr schwer beladenen Menschen! – Das Engelchen zeigt dagegen eher eine gewisse Leichtigkeit des Seins! 😎 1/3? Ich hĂ€tte es gleich um 135° gedreht! 😛 – Du bringst das aber alles sehr schön in Zusammenhang, so als Hobby-Psychologin! Nur fĂŒr mich ist die Last gar nicht so schwer. Momentan hatte ich ja andere Sorgen!

      Auch wenn sich bestĂ€tigt hat, dass ich eine „leichte“ Thrombose in der Wade habe, darf ich Sport machen *jubel, jubel* und muss mich nur noch 5 Wochen spritzen! 😎 Werde ganz vorsichtig wieder zu laufen beginnen!

      Bleibt alle gesund!

      LG Manfred

      1. Lieber Manfred,
        dann ist es ja nicht ganz so schlimm wie befĂŒrchtet, Entwarnung! Aber dennoch geht die Diagnose in die schon vermutete Richtung. Du weißt nun, was Du tun musst, in der nĂ€chsten Zeit und auch langfristig. Ist doch prima, dass Du wieder laufen darfst. Aber bitte alles vorsichtig!
        Liebe GrĂŒĂŸe und gute Heilung!
        Elke

        1. Liebe Elke,

          vielen Dank dir!

          Einerseits war es eine Verkettung blöder UmstĂ€nde und andererseits auch ein StĂŒck weit selbst verschuldet. Es gilt, meine genetische SchwĂ€che nicht aus den Augen zu verlieren, nicht in den Phasen der ImmobilitĂ€t und erst recht nicht, wenn der Körper mit anderen „Dingen“ (Infekte) zu tun hat! etc. – Ja, ich hoffe wieder etwas schlauer und bewusster da raus zu kommen!

          Es ist ein Segen, dass ich wieder und weiterhin laufen kann und „darf“! Es hilft ja in vielerlei Hinsicht, so auch meine Muskelpumpe zu aktivieren fĂŒr den Transport des venösen Blutes! Arterien haben ja eigene Muskel, Venen nicht!

          Ich werde in dieser Woche schön versetzt nur 3 superruhige 8km-LÀufchen machen, um den entwöhnten Kerl wieder dran zu gewöhnen!

          Machts gut und
          LG Manfred

  3. Tja, mein lieber Manfred, auf welche Gedanken MANN so kommen kann, wenn man auf einer Bank sitzt……….Schnittmuster und so !! Ich glaube, ich werde mich auch einmal auf eine Bank setzen, mal sehen, was dabei herauskommen wird – ist ein Versuch wert !!

    Bleib gesund !

    1. Liebe Margitta,

      auch und gerade beim Laufen kann ich gut „in mich abtauchen“ und oft sehr kreative Gedanken entwickeln. Da ich momentan nicht so laufen konnte, habe ich halt die Bank genutzt! Vielleicht auch eine gute Idee fĂŒr dich?

      Ich kannte den Begriff von „heimwerkelnden“ Mitmenschen (meist Frauen), 😉 habe aber nie selbst etwas geschneidert. Ich habe eher mit BauplĂ€nen Erfahrung gemacht. Manche haben fast Ă€hnliches Aussehen gehabt! 🙂 Nach einer Idee eines solchen Bauplans habe ich einen schönen SekretĂ€r fĂŒr meine Frau gebaut!

      … und weiterhin schön dem Virus davonlaufen!

      LG Manfred

  4. Lieber Manfred,

    das Beitragsbild hat mich gleich in die richtige Richtung gedreht, außerdem habe ich eh keine Ahnung von Schnitten, Mode, NĂ€hen und so Zeug, also mein Kopf hat Schnittmuster und das Bild direkt mit BĂ€umen assoziiert 😆
    Ich bin halt eben auch viel im Wald unterwegs und habe schon hunderter solcher Bilder gemacht.
    Und ich finde sie sehen alle sehr toll aus 🙂
    Mir kam auch in den Kopf was Elke geschrieben hat: manchmal geht irgendwas nicht wie geplant und damit richtet sich der Blick auf ungeahntes ….
    Toll, oder?
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Helge

    1. Liebe Helge,

      ich hab Margitta schon geschrieben, dass ich auch nix mit Schneidern habe, eher etwas mit Basteln, sprich Holzverarbeitung! Da hab ich schon einiges „hergestellt“!

      Das kreative Interpretieren habe ich schon bei Wolkenformationen, Tapeten- oder Kachelmustern vorgenommen. Was man da plötzlich so alles zu sehen bekommt! 😆 … richtig toll!

      Bleibt ĂŒber den Wolken vom Virus verschont! 😉

      LG Manfred

  5. Lieber Manfred,
    Schnittmuster kann fĂŒr mich als Schwedin vieles sein ? und so habe ich nur vage in die „klassische“ Richtung gedacht und wurde nicht ĂŒberrascht, dass es hier nicht um Stoffe ging ? In der Natur kann man so viel finden, man muss nur die Augen offen halten und vor allem manchmal „anders“ denken. Was einem beim Laufen oder Radfahren alles so durch den Kopf geht
 ? Ich weiß jedenfalls, dass ich beim Laufen meist besser denken kann und oft mit LösungsvorschlĂ€gen von diversen Problemchen nach Hause komme ?
    Liebe GrĂŒĂŸe Anna

    1. Liebe Anna,

      ja, beim Laufen fallen einem so manches Mal tolle Sachen ein bis hin zu Problemlösungen. … aber auch viel Kreatives. Da ich zuletzt nicht so viel laufen konnte und die Radausfahrten sehr gemĂŒtlich waren, könnte ich gedanklich noch mehr „abhĂ€ngen“! 😆

      In Schweden wird doch aber auch hobbyhalber geschneidert? … aber eben auch vieles mit Holz?! 🙂

      Bleibt alle gesund!

      LG Manfred

  6. Nun, lieber Manfred,

    ich hatte beim Titel zwar auch gleich Schittmuster im Sinne von Schneidern vor dem geistigen Auge, konnte mir aber schon gleich bei der Überschrift nicht vorstellen, dass Du unter nun unter die tapferen Schneiderlein gegangen bist 🙂

    Elkes Betrachtungen von Englein und MĂ€nnlein kann ich ĂŒbrigens teilen 🙂

    Zu Deiner abschließenden Frage: Ich kann nur sagen, dass mir beim Laufen etwas durch den Kopf geht, aber meistens weiß ich nach dem Lauf schon nicht mehr was das war. An Wortspiele und Synonyme kann ich mich wenigstens nicht erinnern.
    Was mich gelegentlich nervt, dass ich wÀhrend eines Laufs schon wieder die Laufstatistik hochrechne. Das bekomme ich leider nicht abgestellt.

    Es freut mich sehr, dass Dir die Diagnose erlaubt wieder Sport zu treiben. Aber nicht gleich ĂŒbertreiben, gelle? 😀

    Eine „sanfte Tour“, schön ausgedrĂŒckt.

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Volker

    1. Lieber Volker,

      ich kann mich manchmal beim Ideensammeln fĂŒr BeitrĂ€ge „erwischen“. Dann guck ich sogar bewusst nach Motiven, um sie vor die Kamera zu bekommen. Das gelingt dann nicht immer ganz so gut. – Aber ein Schneiderlein bin ich nicht, höchstens Hobbybastler! 🙂

      Zahlenspielereien nehme ich eigentlich immer vor und vieles davon betrifft auch bei mir die Laufstatistik. Nimm es einfach so hin, es gehört zu dir! 😉 Mir macht es Spaß und ich teste mich auch immer damit, ob ich meine „Zwischenergebnisse“ alle im Kopf habe. Bei 10 Paar Laufschuhen ist das nicht ganz so einfach und manches weiß ich dann nur grob einzuschĂ€tzen.

      Vorsichtig ist jetzt definitiv angebracht, hab doch keine Lust ĂŒber eine kurze Phase (6 Wochen) hinaus, oder mein Leben lang zu spritzen!

      Diese Woche sind daher nur 3 LĂ€ufe im 7:30er-Schnitt ĂŒber 8 km mit je einem Pausetag vorgesehen. Schön sachte zum „Wieder-Einstieg“! Hab doch urewig ĂŒberhaupt gar nixe gemacht!

      Immer schön fröhlich, gesund und munter bleiben!

      LG Manfred

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