Ja, ich bin sehr dankbar! 🙂

Der Auslöser dieser Äußerung?
Was wohl? – Ein Lauf, bzw. konkreter, die EindrĂŒcke bei diesem Lauf! 🙂

Das kam so:
Am Mittwochabend bin ich mal wieder zum Lauftreff vom LĂ€uferherz gelaufen. Ich war schön gemĂŒtlich unterwegs, weil ich dort mitlaufen und dann wieder zu Fuß zurĂŒck wollte. So der Plan!

Auf dem Hinweg hab ich ca. 65 hm auf knapp 6 km, laufe fast stetig bergan, so dass ich auf dieser Strecke eh langsam tue, zumal es meinem Diesel zum AufwĂ€rmen, Warmtuckern verhilft! 🙂

Bei der 11er-Runde mit den anderen merkte ich schon, dass ich mĂ€chtig mĂŒde wurde. Die gut 11 km liefen wir nicht schnell (65 Min.), ich war auch nicht wirklich kaputt, aber eben mĂŒde! Zum GlĂŒck war Björn da, der noch sĂŒdlicher wohnt. Er war so lieb und fuhr bei uns vorbei. Danke dir, Björn!

„Was wird das wohl heute fĂŒr eine QuĂ€lerei?“, dachte ich noch, als ich am Donnerstag, kurz vor Sonnenuntergang raus kam. Wieder lief ich langsam los. Nach 4 km lief ich sĂŒdlich der HeimstĂ€ttensiedlung nach Westen … einem wunderschönen Sonnenuntergang entgegen. Es war so schön, dass ich einem SpaziergĂ€nger mit Hund im Überholvorgang zurief: „Genießen Sie diesen tollen Eindruck!“ – Ich war schon zu diesem Zeitpunkt in einem Flow, dass ich vergaß mein Handy zu zĂŒcken. Der Sonnenuntergang war aber viel schöner als ein vor 2 Jahren aufgenommener:

Auch der Sonnenuntergang, den ich auf der Kennenlernfahrt mit unseren 5ern vor Kurzem aufgenommen hatte, war nicht so schön, aber ich kann es euch leider nicht belegen. 😆

Ob es an dem tollen „Input“ lag, oder an einer „wieder erstarkten“ ErholungsfĂ€higkeit … ich weiß es nicht. Der Lauf ĂŒber 13 km lief aber so gut, dass nichts an die MĂŒdigkeit vom Vortage erinnerte. Mein Tempo konnte ich sogar zunehmend steigern und kam auf eine gute Pace von 5:37. Allerdings war es im flachen Westwald, so dass nur 65 hm zusammen kamen!

Noch bin ich nicht wirklich fit. – Zu viele Werte im Blutbild bestĂ€tigen mir dieses GefĂŒhl, da z. B. Ferritin, Transferrin, HĂ€moglobin und HĂ€matokrit im Normbereich, aber eben nur gaaanz knapp im Normbereich liegen … und das obwohl ich substituiere.

… aber ich bin guter Dinge … und sehr dankbar, dass es eben doch ganz gut lĂ€uft!

14 thoughts on “soo dankbar”

  1. Lieber Manfred,
    Dein Körper braucht halt nicht nur alles knapp im Normbereich sondern von allem etwas mehr ? Also lass Dir Zeit, manchmal mĂŒssen LĂ€ufe auch mal nicht so toll sein.
    Du wurdest ja durch einen tollen Sonnenuntergang beim nĂ€chsten Lauf beflĂŒgelt, so dass Du fĂŒhlen konntest, dass nicht nur der Körper eine Rolle spielt…ĂŒbrigens gibt es darĂŒber ein ganz tolles Buch „Endure“ von Alex Hutchinson. Auf Englisch, aber sehr gut zu lesen, kann ich Dir nur empfehlen

    Salut

    1. Lieber Christian,

      dass nicht alle LĂ€ufe toll sind, ich glaube, dass wir uns alle daran gewöhnt haben! – Aber ich werde den Ă€rztlichen Rat umsetzen und mir Zeit lassen! 😉

      Nach dem emotionalen Input habe ich es darauf ankommen lassen, da ich ja 2 Pausentage vor mir hatte … und es hat geklappt und gut getan! 🙂

      Ich werde mich mal nach dem Buch umtun!

      Salut

  2. Lieber Manfred,

    Du warst ja in den vergangenen Wochen schwer auf Achse, umgeben von jede Menge Kindern, die sicher auch nicht gerade das Nervenschonenste sind. Da kann man schon mal mĂŒde sein. Aber so lange wenig spĂ€ter wieder so ein flockiger Lauf rausspringt, kann es so schlimm nicht um Dich bestellt sein 😉

    Also locker und munter bleiben 😀

    LG Volker

    1. Lieber Volker,

      sooo schlimm ist es sicherlich nicht um mich bestellt. Allerdings habe ich ganz schön Stress mit unserer Verwaltung (Schule)! đŸ˜„ Da ist dann die „Ackerei“ mit den Kindern Kinderkram dagegen! 😉
      Von daher war der Lauf am Donnerstag doppelt positiv … auch als Zeichen, dass ich beim Laufen immer noch das Andere ausblenden kann! 🙂

      Ich versuche locker und munter zu bleiben!

      LG Manfred

  3. Wunderbar, lieber Manfred! Laufen tut ja eigentlich immer gut (zumindest wenn man es hinter sich hat 😉 ). Aber so ein Lauf erfĂŒllt die Seele voll und ganz. DafĂŒr kann man nur zutiefst und von ganzem Herzen dankbar sein.

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Anne

    1. Liebe Anne,
      manchmal tut ein Lauf erst im Nachhinein gut, aber diesen Lauf konnte ich wieder in einem tollen Flow laufen. Da war es dann auch wĂ€hrenddessen super … eben, weil er meine Seele fĂŒllte! 🙂 Da musste ich doch wiedermal mein Motto herausstreichen!

      LG Manfred

  4. Lieber Manfred, jeder von uns, der gerne lĂ€uft, kann dich so gut verstehen, umso mehr genießt man LĂ€ufe dieser Art ganz besonders, wenn es “ flowt „.

    Passt bestens zu deinem Blog, mögen uns solche LĂ€ufer immer wieder mal ĂŒberraschen, um dankbar zu sein – und das bin ich auch !

    1. Liebe Margitta,
      ja, weil es so passend ist, dachte ich auch, dass ich es bringen muss! 😉
      Es lief einfach gut und dann noch der schöne Sonnenuntergang!
      LG Manfred

  5. Gut Ding braucht Weil, lieber Manfred 🙂 Und dann wird plötzlich aus einer vermeintlichen QuĂ€lerei ein richtiger schöner Lauf. Davon mal ab dass wir viele GrĂŒnde haben dankbar zu sein, das ist auf jeden Fall ein guter. Bleib dran und pass auf dich auf.

    1. Lieber Oliver,
      ja, ein bisschen brauche ich noch, nach ein paar Monaten des „Durcheinanders“. Deshalb will ich auch gerne Geduld haben, jetzt da ich seit ein paar Wochen wieder zum regelmĂ€ĂŸigen Laufen komme! 😉
      … und dann kommt unverhoft ein solch schöner Lauf raus … da muss ich doch nochmal mehr dankbar sein! 🙂
      LG Manfred

  6. Lieber Manfred,
    ich finde sie enorm wichtig, solche Momente der Wahrnehmung und der Dankbarkeit! Wie oft lassen wir das Leben einfach passieren, ohne wirklich einmal auf das zu achten, was um uns herum passiert, großes oder kleines. Laufen ist eine wunderbare Gelegenheit, immer wieder einmal auf die Dinge zu fokussieren, und bewusst das Hamsterrad des Alltags auszublenden.
    Schön, dass die 13 km so munter und locker liefen, weiter so, ich drĂŒcke Dir die Daumen!
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Elke

    1. Vielen Dank, liebe Elke,
      es war schön, vor allem nach dem Stress der letzten Wochen! 😉
      … jetzt nur dranbleiben! 🙂
      Das andere, mit den kleinen Dingen und der Dankbarkeit, bringst du sehr gut auf den Punkt!
      LG Manfred

  7. Lieber Manfred,
    manchmal habe ich das GefĂŒhl, das man die „schweren“ LĂ€ufe hat, damit man sich dann an den „leichten“ wieder richtig erfreuen kann?
    Ich finde es toll, das du dankbar bist fĂŒr einen Lauf, der ja eben nur ein Lauf ist, aber eben doch so viel mehr fĂŒr einen LĂ€ufer 🙂
    Und am besten gefÀllt mit das Wort: Warmtuckern !!!!!
    Herrlich. Besser kann man es nicht nennen. Das drĂŒckt exakt aus, was die ersten KM fĂŒr mich immer sind 😆
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Helge

    1. Liebe Helge,

      erst einmal ein Dankeschön dafĂŒr, dass du bei mir schreibst, obwohl ich momentan gerade nicht auf allen anderen Blogs so richtig zum Nachlesen und Kommentieren komme! đŸ˜„

      Da ich einen Diesel habe, brauche ich immer (ewig) lange, bis ich warm bin, bis sich mein Diesel warmgetuckert hat! … hoffentlich stoße ich nicht zu viel Feinstaub aus, nicht dass sie mir das Laufen auch noch verbieten! 😳

      Ich hatte mal wieder das BedĂŒrfnis meine „Grundhaltung“ zur Lauferei auszudrĂŒcken. Da kam dieser tolle Lauf gerade recht!

      LG Manfred

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