Zehntausend!

Von in 2021 14 Kommentare , ,

Da kommt er mal wieder zum Vorschein, er, der so gerne mit Zahlen spielt! 🙂

Immer wieder einmal rechne ich hoch und runter, mein Tempo, manchmal meine Höhenmeter, die Kilometer der Schuhe, aber vor allem meine gesamten Laufkilometer. Hauptsache ich kann was rechnen, bzw. ich kann mit Zahlen spielen. Für mich ist auch das kontemplativ! 🙂
Als ich aber neulich mit den Kilometerzahlen der letzten Jahre spielte, fiel mir auf, dass meine Knie-OP gute 5 Jahre her ist. Zag, schon interessierte mich, wieviele km seitdem vergangen sind!

Kaum war ich zuhause, musste ich in die Kladden, bzw. in die Statistik schauen und schnell mal hochrechnen. Ja, ich hatte es gut eingeschätzt, so viele Kilometer, wie es die Zahl oben ausweist, bzw. sogar schon ein paar mehr, habe ich zurück gelegt, seit mein Knie gerichtet wurde! – Also genau:

Das Knie aber tut nach wie vor ohne Mucken seine Dienste! Krass! Wie verunsichert ich doch anfangs noch war. Ab und an ziepte das Innenband am re. Knie. Ich hörte hin, bis mich mein Physio beruhigte. Genau dort ist ein Punkt, an dem sich Nerv und Muskelsträngelchen treffen. Es weist wohl auf ein paar Verspannungen hin, die ich momentan nicht mal „höre“! Mit ein bisschen Selbstironie „wenn ich das Ziepen lieben gelernt habe, werde ich wieder befreit laufen können“ ging es voran! – Inzwischen liebe ich alles, was mir mein Körper zu sagen hat! 😛 Denn im Knie ist es nach wie vor schön ruhig!

Erneut ein Grund dem Motto meines Blogs zu frönen! 😆
Es ist so schön, so unbeschwert laufen zu können!
Dankeschön! 

14 Kommentare

  1. Elke |

    Lieber Manfred,
    wow, eine beeindruckende Zahl! Deine Erfahrung zeigt, man sollte nie vorschnell aufgeben und ein geliebtes Tun abschreiben. Mit Geduld, Vorsicht, einer kleinen Prise Demut und der richtigen Therapie ist doch manchmal etwas machbar und bei dir war und ist ja das Resultat bestens.
    Hör weiter auf deinen Körper, dann sollte den nächsten 10.000 km nichts im Wege stehen, toi toi toi!
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Manfred |

      Liebe Elke,

      herzlichen Dank dir!

      Zum Glück ereilte mich das Knie-Problem nicht in jungen Jahren. So hatte ich Geduld gelernt und dann auch glücklicherweise angewendet! 😉

      … und da ich in der Rekonvaleszenz sehr diszipliniert war und erst gar nicht und dann schrittweise progressiv belastet hatte, wie vorgegeben, konnte sich definitiv neuer Knorpel bilden. Das ist die Grundlage dafür, dass alles wieder absolut schmerzfrei geht.

      Toll, dass so nicht nur mein Meniskusschaden (Sportverletzung), der den Knorpel abgerieben hatte, instand gesetzt werden konnte.

      Auf die nächsten 10.000 km!
      LG Manfred

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  2. Catrina |

    Lieber Manfred
    Oh wow, das ist viel! Insbesondere wenn man bedenkt, dass du ja nach der Knie OP nicht sofort drauflos rennen konntest.
    Schön, dass das Knie hält! Ich wusste gar nicht, dass Knorpel nachwachsen kann. Immer wieder faszinierend, wie sich der Körper selbst reparieren kann.
    Was denkst du, wie lange wird es wohl gehen, bis du die nächsten 10’000km zusammen hast? Ich schätze deutlich weniger als 5 Jahre!

    Liebe Grüsse aus dem dunklen Zürich!

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    • Manfred |

      Liebe Catrina,

      ja und vielen Dank! 🙂

      Ich bin sehr froh, dass das Knie hält! – Das Nachwachsen des Knorpels ist provoziert worden durch eine sogenannte Mikrofrakturierung! Dies ist, grob gesagt, eine Stimulation des Knochenmarks zur Bildung von Faserknorpel. – Bei mir hat das super geklappt!

      Wenn es normal läuft wird es nicht so lange dauern, aber man weiß ja nicht, werde ja auch nicht jünger. 😉 Zuallererst möchte ich mein Eisenproblem in den Griff kriegen. Alle paar Woche habe ich damit mal Schwierigkeiten und habe noch kein ideales Mittel und die richtige Dosierung gefunden!

      Aus dem teilweise sonnigen Darmstadt
      LG Manfred

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  3. Anna |

    Lieber Manfred,
    wow, das ist eine sehr beeindruckende Zahl!!! Glückwunsch!! 💪🥇
    Ja, es ist in der Tat sehr schön unbeschwert laufen zu können. Wenn man schon mal eine Verletzung gehabt hat, ist man danach umso mehr dankbar, wenn es wieder schmerzfrei und unbeschwert läuft!
    Liebe Grüße Anna

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    • Manfred |

      Liebe Anna,

      vielen Dank dir! 🙂

      Unbeschwert laufen zu können ist wahnsinnig viel wert! Durch mein Sportstudium und manche Situationen in denen ich Pech hatte, ereilte mich immer wieder mal eine Verletzung. Meist war sie schnell ausgeheilt. Der Fahrrad-Unfall und die Knie-OP waren da aber schon heftiger. Toll ist es aber, ich bin da jeweils so rausgekommen, dass ich wieder unbeschwert laufen kann! 🙂

      Mögen solche heftigen Dinge andere und auch dich nie ereilen!

      LG Manfred

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  4. regenfrau |

    Lieber Manfred,
    eine beeindruckende Zahl! 🙂
    Was mich allerdings noch mehr beeindruckt ist, dass du im Kopf überschlagen kannst, wie weit du gelaufen bist!!! 😯 Ich liebe ja selbst auch Zahlen und Statistiken, könnte aber aus dem Stehgreif raus nie sagen, wann ich welche Distanzen gelaufen bin oder ähnliches….
    Und noch eine Frage: rechnest du auch während des Laufens?
    Und wenn ja: rechnest du hauptsächlich oder zählst du auch?

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    • Manfred |

      Liebe Doris,

      vielen Dank dir! 🙂

      Das hatte ich hin und wieder schon erwähnt, dass ich Zahlen liebe. Aber ich kann mir auch viele, viele Zahlen recht gut merken! Ein Zahlenfreak halt. Immer wieder gehe ich z. B. auch die gelaufenen Kilometer meiner aktuellen Schuhe durch. So weiß ich eigentlich aus dem Stehgreif, wieviel ich mit welchen Schuhen gelaufen bin, allerdings nicht auf 10 Kilometer genau! Das steht dann im Buch! 😉

      Während des Laufs rechne ich immer wieder mal, zähle z. T. aber auch. Letzteres nur nicht auf Streckenangaben (m/km) bezogen, das macht ja die Uhr, sondern eher als Konzentrationsübung. Dann zähle ich schon mal hoch wie viele Spaziergänger ich mit und wie viele ich ohne Hund, wie viele Läufer und Biker (Männlein oder Weiblein 😆 ) ich unterwegs gesehen habe. – Bitte denk aber nicht, ich kann nichts anderes. Oft mache ich das bei öden Läufen, oder z. B. bei Läufen im Dunklen. – Hauptsächlich aber genieße ich die Natur, erfreue mich der Bewegung und des schönen Lebens! 😛

      Dir alles Gute
      LG Manfred

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  5. ultraistgut |

    Lieber Manfred, ja, ja, Manfred und die Zahlen, wieder mal ein gutes Beispiel dafür ! Noch besser, dass du dafür dankbar bist, und das wiederum ist nicht jeder, der in der Lage ist, nach Verletzungen wieder so viele unbeschwerte Kilometer zu laufen.

    Nur allzu viele Menschen, darunter selbstredend auch Läufer, sind nur in der Lage, das Schlechte für sich zu erkennen und übersehen dabei ganz, wie gut es ihnen eigentlich geht – von Dankbarkeit keine Spur ! Schön, dass du es immer wieder zum Ausdruck bringst !

    Antworten
    • Manfred |

      Liebe Margitta,

      ja, Zahlen sind ein Spielzeug von mir! 😛

      Ich bekenne mich dazu! 😉 Nein wirklich, Dankbarkeit ist definitiv ein Teil von mir. Genau deshalb ist es ja auch in meinen Blognamen integriert!

      Schade ist es, wenn andere das nicht können. Allerdings gibt es auch viel härtere Schicksale. Aber ich für mich werde bei dieser Linie bleiben!

      LG Manfred

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  6. Volker |

    Lieber Manfred,

    manche fahren 10.000 km in fünf Jahren nicht einmal mit dem Auto und Du bist sie mit operiertem Knie gelaufen, chapeau! Um bei dem Vergleich zu bleiben, Du wirst in fünf und in zehn Jahren immer noch laufen, da ist besagtes Auto schon längst auseinander gefallen 🙂 Der Mensch ist schon eines extrem haltbare Maschine 😀

    Viel Spaß beim weiteren Kilometerrunterspulen und liebe Grüße
    Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,

      herzlichen Dank dir!

      Ich fahre unter C-Bedingungen auch längst nicht so viele Kilometer mit den Auto, sondern laufe viel mehr. Heute bin ich trotz der Kälte mit dem Fahrrad zur Enkelin gefahren, hab natürlich auch Mama und Papa besucht. Hat Spaß gemacht und das Auto konnte in der Tiefgarage verweilen! 😉

      Das mit den 5 – 10 Jahren nehme ich als positive Prophezeiung. Natürlich hoffe ich, dass der Faserknorpel das hält. Er ist leider nicht so elastisch, wie der originale hyaline Knorpel.

      Die haltbare Maschine Mensch ist nicht nur höchst robust, sondern auch wahnsinnig regenerationsfähig. Viele wissen aber nicht, dass diese Maschine benutzt und belastet werden muss, um intakt zu bleiben. Abgestellt in der Garage rostet sie und hält längst nicht so lange! 😛

      Kilometer spulen wir doch hoffentlich beide noch genügend ab! 😉

      LG Manfred

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  7. Helge Orlt |

    Lieber Manfred,
    wow, da kann man definitiv sagen, das die Knie OP sich gelohnt hat. Schon mehr als 10000 km. Das ist nicht wenig.
    Ich verstehe deine Liebe zu Zahlen. Zahlen sind so gerade heraus und unaufgeregt. Weil sie halt einfach nur einen Fakt darstellen. Da kann man nicht mit diskutieren. Di bist seit deiner Knie-OP mehr als 10 000 KM gelaufen 😆
    Das is einfach so 😀
    Herzlichen Glückwunsch!
    LIebe Grüße
    Helge

    Antworten
    • Manfred |

      Liebe Helge,

      vielleicht jongliere ich auch gerne mit Zahlen, weil sie nicht widersprechen, nicht nur nicht diskutieren! 😛

      Aber ich war schon erstaunt, dass es 10.000 km sind. Blöderweise höre ich momentan wieder etwas mehr in mein Knie hinein, so als müsste jetzt doch noch was kommen. Sicherlich wird sich das wieder verlieren, denn es ist bisher „aus dem Knie“ heraus nichts vermeldet worden!
      😆

      Vielen Dank für die Glückwünsche! – Ich wünsche es jede/r/m anderen auch … nein, ich wünsche allen anderen, dass sie erst gar nicht am Knie operiert werden müssen! Ich hab das ja jetzt für ALLE anderen übernommen! 😛

      In den Hunsrück
      LG Manfred

      Antworten

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