… oh man … manchmal hat man doch komische Begegnungen!

Oder sind das diese Begegnungen der 3. Art? 👿

Da kommt eine Kollegin in unseren Sozialraum, hört einen Kollegen in der Sitzecke munter drauf losquatschen, aber niemand weiteres war weit und breit zu sehen! – Zugegebenermaßen hat die Couchecke dort recht hohe RĂŒcklehnen!

Bei genauerem Hinsehen erkannte die Kollegin dann eine andere Kollegin etwas auf Abstand dort sitzen, halb sitzend, halb liegend ihre Nachrichten auf dem Handy lesend. Diese junge Kollegin nutzt diese Ruheecke sehr gerne, um runter zu kommen und das zeigt sie eigentlich dadurch an, dass sie sich vertieft. In diesem Fall war es halt ihr Handy. Wer sich ein bisschen empathisch umsieht, der kennt die Angewohnheiten seiner Kollegen … nur nicht dieser Redner! – Anscheinend braucht er immer ein GegenĂŒber um drauf los zu quatschen. Sensibel sein können andere! 🙁


Quelle: Pixabay!

Als ich von der Begebenheit hörte, sagte ich spontan: „Da hilft nur`n Keks!“ – Das meine ich nicht despektierlich, wirklich nicht … aber soll man sich darĂŒber aufregen? – NatĂŒrlich sind solche ĂŒbergriffigen Mitmenschen nervig, aber sie Ă€ndern ist nicht so einfach und mir selbst mache ich das Leben nur unnötig schwer, wenn ich mich aufrege!

Wenn er mich mal zutextet und ich habe Zeit und gute Laune, gibt es ne spitze Bemerkung. Die nimmt er aber nicht krumm, sondern eher zum Anlass jetzt richtig durchzustarten! đŸ˜„

Wie geht ihr mit solchen NervensÀgen um?

12 thoughts on “zutexten”

  1. Lieber Manfred,
    ich gestehe, ich bin der direkte Typ. Ich denke man sollte einfach direkt sagen wenn einen was stört. Wenn ich was mache, was mein GegenĂŒber nicht will oder was ihn wirklich stört, dann ist es doch besser, mir sagt das einer und ich kann es abstellen (oder aber eben wissen, das es den anderen stört).
    Ich denke, wir haben inzwischen verlernt, einfach mal ehrlich zueinander zu sein. Ich finde Freundlichkeit und Ehrlichkeit schließen sich nicht aus. Und wenn andere nicht vertragen, das ich ihnen freundlich sage, das es mich stört, was sie da tun, dann ist es eben so.
    Ich bin lieber nicht Jedermanns Freund und dafĂŒr ehrlich.
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Helge

    1. Liebe Helge,
      du hast ja so recht … aber es gibt diese Unbelehrbaren, die auch so ganz unsensibel sind. Leider gehört dieser Kollege zu diesen Menschen, denen du etwas 3x sagen kannst und er macht weiter so wie bisher! đŸ˜„ Ich wollt auch kein SchĂŒler bei ihm sein. Sein Fach ist auch das Schwierigste und Beste und … keine Ahnung. Schade, denn er kann was und weiß auch viel!
      Deswegen belasse ich es bei Bemerkungen. Ich hab sonst nicht viel mit ihm zu tun und mit small talks kommen wir sehr gut zurecht. Da gibt es auch keine fachlichen Kompetenzgerangel! 😉
      … und wenn ich meine Ruhe brauche, ziehe ich mich in einen anderen Raum zurĂŒck. Leider ist diese tolle Sitzecke unsinnigerweise im gleichen Raum mit der LehrerkĂŒche, wo es fast immer Remmi-Demmi gibt.
      LG Manfred

  2. Lieber Manfred,

    am liebsten halte ich es wie Helge. Da aber die direkte Ansprache nicht jedes Mal von Erfolg gekrönt und körperliche ZĂŒchtigung heutzutage nicht mehr opportun ist, trete ich um meiner lieben Nerven willen auch schon einmal den geordneten RĂŒckzug an, ggf. mit einer NotlĂŒge, z. B. dass ich ganz dringend und zwingend jetzt den Kaktus gießen muß 😆

    Mich nicht aufzuregen schaffe ich ĂŒbrigens nur ganz selten. Da habe ich schon oftmals Angst um mein armes Sportlerherz. Ich beneide Dich darum, dass Du das kannst.

    LG Volker

    1. Lieber Volker,
      keine Angst ich kann mich leider auch ordentlich aufregen. Deswegen bin ich sooo happy, dass es mir bei dem Kollegen so gelingt! Small Talk mit manchen Frotzeleien und die Sache kann ruhig ĂŒber die BĂŒhne gehen. Ist nur manchmal besonders anstrengend, wenn man nicht zu Wort kommt! đŸ˜„
      LG Manfred

  3. Lieber Manfred,
    wenn es stört, spreche ich das höflich und direkt an. Vielleicht ist dem GegenĂŒber das gar nicht so bewusst? Mein Eindruck ist, dass RĂŒcksichtnahme auf andere, sensibler Umgang leider abnimmt. Vor allem bei der jĂŒngeren Generation. Und dann hat man ja ein wenig selber die Wahl, ob man sich dem beugt, oder seinen Standpunkt vertritt.
    Liebe GrĂŒĂŸe
    Elke

    1. Liebe Elke,
      nur ist dieser Kollege gar nicht mehr sooo jung! Und dem Ă€ußeren Eindruck nach, ist er im Normalfall nicht recht sensibel.
      Eigentlich hilft es ja sehr gut, wenn man sowas anspricht. Nur das mit der jĂŒngeren Generation trifft nicht nur SchĂŒler, da gibt es durchaus auch Kolleginnen. – Wenn ich Ruhe brauche und auch will, dann gehe ich einfach woanders hin, wo ich dem Krach ausweiche.
      LG Manfred

  4. Lieber Manfred,
    es gibt genĂŒgend Menschen denen die Empathie fehlt, die werden wir aber auch nicht Ă€ndern können
 Ärgern und aufregen nĂŒtzt auch nichts, aber was tun? Ich bin auch eher dafĂŒr, ehrlich aber freundlich zu sagen, dass gerade nicht passt und dann, wenn er nicht aufhört einfach ignorieren, wie es die junge Kollegin mit dem Handy zu machen scheint ?
    Aber ich denke es ist schon schwer, wenn man sich den gleichen Sozialraum teilen muss

    Liebe GrĂŒĂŸe Anna

    1. Liebe Anna,
      eigentlich kommen wir im Kollegium ganz gut rum. Es gibt halt ein paar sehr laute junge Kolleginnen, die den Bereich mit der KĂŒchenzeile schon ab der FrĂŒhstĂŒckszeit annektieren. Wenn die eine Freistunde haben, darf man dort keine Ruhe suchen wollen. Und dann ist da eben dieser Langredner! Aber man kann ja auf den Stundenplan gucken! 😉
      Ich bin ja nicht mehr der Neueste dort! 😉
      LG Manfred

  5. Lieber Manfred,

    Ruhe und Stille sind mir heilig, daher lass ich mir das nicht zerstören sondern spreche dies geradeheraus an, sprich fordere die Quasselstrippe auf, einfach den Mund zu halten…sonst wĂŒrde ich explodieren ?

    Salut

    1. Lieber Christian,
      da dĂŒrftest du nicht in diesen „Sozialraum“, in dem es zumindest zu bestimmten Zeiten recht turbulent zugeht! 😳 😆
      Diese Quasselstrippe mĂŒsstest du ziemlich heftig auffordern endlich ruhig zu sein. Vielleicht wĂ€re er dann beleidigt, aber du hĂ€ttest dann wenigstens deine Ruhe! Diesen Raum mĂŒsstest du trotzdem meiden. 😉

      Salut

  6. Lieber Manfred,
    in so einem Moment denke ich mir, dass „Mensch“ noch nachgebessert werden mĂŒsste. Die Augen kann man ja schließen, die Ohren aber nicht. Manchmal gelingt es mir allerdings, die auf Durchzug zu schalten und wenn nicht, mach ich eine Kehrtwendung und gehe wieder. 🙂

    1. Liebe Doris,
      in welche Werkstatt kann ich ihn denn schicken, so er sich schicken ließe? 😳
      Genau das ist das Problem, man kann die Ohren nicht schließen und wenn man aus der Sporthalle kommt, nach dem Unterricht mit einer Unterstufenklasse, dann möchte man … nein, dann brauche ich eine Pause und Ruuuhe! … und es gelingt eben nicht immer auf Durchzug zu schalten! Da ist es am besten gar nicht erst dort aufzukreuzen, wo sich die Störenfriede normalerweise aufhalten! 😉
      LG Manfred

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