Hiermit meine ich nicht diese erzwungenen Pausen, die z. B.  durch Erkältungen, oder Verletzungen verursacht werden. Nein!

Aber vernünftiges „Training“ kennt Belastungs- und Erholungsphasen. Und diese bewusst eingesetzten und gewählten Pausen können ein Segen sein! – Spätestens dann, wenn die Muskeln aufgrund zurückliegender Belastungen schon fast zu schmerzen beginnen, sollte man eine Pause einlegen. Zu schnell kann sonst aus der Ermüdung heraus Muskelkater entstehen. Das bedeutet ja, dass da etwas kaputt gegangen ist; der Mediziner spricht von Mikrotraumen (Miniverletzungen). Wenn ich die nicht auskuriere, habe ich bald größere Probleme!

Leider hält sich unter den „knallharten“ 😉 Kraftsportlern immer noch der (Aber-) Glaube, dass das gut sei. Wir sind da weiter, oder sollten es zumindest sein. 😆

Bei mir war es gestern mal „wieder so weit“. Ich war ordentlich ermüdet, aber irgendwie war es eine „wohlige“ Müdigkeit, die nicht weh getan hat, zumal ich wusste, woher sie kam. Aber auch eine Müdigkeit, die mir signalisierte, dass der ganze Kerl ne Pause braucht und sie sich nehmen sollte.

So machte ich gestern mit meiner Frau nen Stadtbummel ohne schlechtes Gewissen, mit der Betonung auf Bummel. Eingeschlossen war ein Besuch meiner Freunde vom Läuferherz. Mit einem Freund zusammen haben wir ihnen einen Kaffee mitgebracht und ein schönes Schwätzchen gehalten.

So konnte ich gestern regenerieren, um dann nach einer nicht nur lohnenden, sondern vollständigen Pause wieder durchstarten zu können.

4 thoughts on “auch Pausen tun gut”

  1. Lieber Manfred, bin schon wieder ganz bei dir, genauso mache ich es auch, wenn der KÖRPER nach Ruhe schreit, bekommt er sie, dafür revanchiert er sich dann auch wieder – ein Geben und ein Nehmen – und eine Pause tut auch mir recht gut – gerne auch zum Bummeln, darf nur nicht zu bummelig sein ! 😉

    1. Liebe Margitta,
      wie formulierst du immer: „Sag ich doch!“ 😉
      Bummeln heißt bei mir z. B. auch Freunde zu treffen und mich mit ihnen zu unterhalten.
      Durch Pausen baue ich auf und
      so bleiben wir fit!
      LG Manfred

  2. Lieber Manfred,

    aus diesem Grunde werde ich auch den täglichen Wechsel aus Laufen und Nichtlaufen nicht drangeben. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Bei aller Begeisterung, das Leben besteht nicht nur aus Laufen und davon profitiert auch gerade das Laufen 😀

    Liebe Grüße
    Volker

    1. Lieber Volker,
      sehr weise und gut, dass du das so gut durchhalten und durchziehen kannst. – Mich zieht es öfters raus, deswegen muss ich gerade jetzt in meiner Aufbauphase extrem aufpassen. Allerdings sollte ich eigentlich Erfahrung haben, nur müssen die „alten Knochen“ halt auch mitspielen. Letzte Woche habe ich diese Balance sehr gut „hingekriegt“! Wenn das Krafttraining für die Oberschenkel anschlägt, kann ich sicherlich weiter aufbauen.
      Dir wünsche ich, dass du dein für dich angemessenes Gleichgewicht halten kannst.
      LG Manfred

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Schau dir das auch an

Tücke im Detail

28. September 2017 8 Comments

Ursprünglich haben wir bei unserem Sponsorenlauf die Runden von Hand zählen lassen. Das ist aufwendig und auch nicht immer ganz genau. Manchmal kommen die Schüler in riesigen Pulks in die „Zielkanäle“, so dass

das ging gut ab

28. Oktober 2017 12 Comments

Donnerstag beim Lauftreff. – Ich war hingefahren um die Einsteigergruppe zu übernehmen. Meist begleite ich sie donnerstags. Zum Glück sind einige bereit die langsamste Laufgruppe zu begleiten. So können wir uns abwechseln. Nicht

1. „richtige“ Trainingswoche

15. April 2017 12 Comments

Irgendwann hatte ich mir mal in den Kopf gesetzt, dass eine Trainingswoche erst dann eine „richtige“ Trainingswoche ist, wenn ich über 60 Kilometer laufe. – Fragt mich nicht warum, ich weiß es nicht