… heißt das Zauberwort, wenn man noch so antiquiert unterwegs ist, wie ich. Auch wenn jetzt eine solche Kalibrierung nötig war, sehe ich nicht ein auf GPS umzustellen, da mein „altes“ Material noch funktioniert. Eine neue Einstellung des „Umrechnungsfaktors“ wurde aber nötig, da ich gegenüber „früheren Zeiten“ immer noch deutlich kürzere Schritte mache. Solange sich dieser Rhythmus nicht entscheidend verändert, solange lohnt es sich den Kalibrierungsfaktor anzupassen.

Sicherlich kann man auch ohne diesen technischen Schnick-Schnack auskommen. Als Zahlenfreak möchte ich aber recht genaue Angaben haben, ohne meine Laufstrecke immer auf der interaktiven Karte nachmessen zu „müssen“ und unterwegs immer „preiszugeben“, wo ich gerade bin! – Ist mein „System“ kalibriert, kann ich mich auf die Angaben verlassen und meine „Werte“ direkt notieren. Mein Tagebuch nimmt alle Details ohne zu murren auf! 😆

Wie erfasst du deine Läufe?
Was hältst du von ihnen fest?

11 thoughts on “kalibrieren”

  1. Lieber Manfred,
    genau damit bin ich auch gelaufen. Polaruhr und dieses Teil da am Fuß. Und das hat auch alles funktioniert. Auf GPS bin ich umgestiegen, weil ich irgendwas fürs Radfahren brauchte. Jetzt habe ich halt eine Uhr für alles und brauche sonst keine Geräte mehr.
    Was ich mir festhalte: die geschwommenen, geradelten und gelaufenen KM und die Zeit und dann natürlich, gaaaanz wichtig, die HM.
    Ich bräuchte noch eine Skala für Spaß 😆
    Liebe Grüße
    Helge

    1. Liebe Helge,
      da ich „nur“ laufe, brauche ich auch nur eine Uhr für meine Lauferei. Zudem lade ich meine Daten auch nicht ins Netz hoch. So weit geht die Liebe nicht, dass ich alles von mir allen mitteilen muss. 😆
      Der Wermutstropfen ist, dass ich keine HM messen und aufzeichnen kann. Damit konnte ich bisher aber gut leben. 😉
      Ich schreibe sowieso viel mehr als nötig auf, wie z. B. auch Infos zum Wetter während meines Trainings und möglichst viel in Zahlen! 😛
      LG Manfred

    2. Liebe Helge,
      noch was zu einer Skala für Spaß: GUTE IDEE!
      Haste dir mal überlegt, wie man das umsetzen kann?
      Skala mit Werten von 1 bis 10?
      0 und 1 – hatte keinen Spaß
      2 bis 4 – hatte wenig Spaß
      5 und 6 – ging so
      7 und 8 – hatte viel Spaß
      9 bis 10 – war riesig heute
      Oder so ähnlich?
      LG Manfred

      1. Manfred, du wirst es nicht glauben, gerade habe ich eine neue Spalte in meine Tabelle eingefügt. Spaßfaktor. Ich werde die von dir vorgeschlagene Skalierung direkt übernehmen 😆
        Cool. Echt genial. Mal sehen wie der Mittelwert am Ende ist 🙂
        Übrigens, ich lade meine Daten zwar zu Polar hoch, aber nur sichtbar für mich. Ich teile meine Daten mit niemandem. Als ich noch eine Garmin hatte, durfte nur Karina das sehen.
        Das jeder alles bei mir mitverfolgen kann, das brauche ich nicht und vor allem, das möchte ich nicht 🙂
        Liebe Grüße
        Helge

        1. Liebe Helge,
          na, da haben wir was gemeinsam „entwickelt“! 😉
          Kannst mir nach ner Weile mal deinen Wert mitteilen. … und ich überleg mir gleich, ob ich die Skala nicht gleich auch für mich einführe. 😆
          Werte für mich greifbar ist immer okay, aber immer alles auch für andere wollte ich auch nicht!
          LG Manfred

  2. Lieber Manfred, ich laufe mit Garmin, lade die Daten auch hoch, aber nur für mich, teile sie mit niemandem, so habe ich ein ausgezeichnetes Bild von dem, was ich mir erlaufe – einschließlich Puls. In diesen Daten ist so gut wie alles enthalten: Puls, Kilometeranzahl, Zeit, km/h, Strecke, Höhenmeter (hier wohl nicht relevant !), Schrittanzahl, Kalorien, Zeit, Schrittfrequenz, Trainingseffekt, Schrittlänge, Bodenkontaktzeit, vertikale Bewegung, VO₂max, schönes Spielzeug, und jedes Mal, wenn ein neuer “ Rekord “ gelaufen ist, ein Pokal, was will das Läuferherz mehr am Meer ! 😎

    Früher gab es nix, und ich bin nicht weniger gerne gelaufen, aber jetzt möchte ich auch nicht mehr auf dieses Spielzeug verzichten !

    1. Liebe Margitta,
      na, da erfasst du ja sehr umfangreich deine Läufe. Im Detail war mir nicht bewusst wieviel Garmin so abspeichert. 😉 Da hätte ich als Zahlenfreak ja noch ein richtig breites Feld mich „auszutoben“! 😆
      Spielzeug ist das treffende Wort dafür. Schön, dass wir es haben, wollen nicht mehr ohne, aber es ginge durchaus auch ohne!
      LG Manfred

  3. Jui, da hatte ich ja Glück, dass ich quasi gleich in die GPS-Laufära hineingegeboren wurde. Nur in der allerersten Zeit „durfte“ ich meine Strecke noch am Computer auf der Karte nachzeichnen und so ausmessen. Da es aber anfänglich eh immer die gleichen Strecken waren, war das nicht so dramatisch. So einem Fußsensor hätte ich in Sachen Genauigkeit aber immer misstraut :-/

    Dafür lebe ich heute immer noch auf dem gleichen Level. Meine Laufuhr kann zwar fast auch alles außer eine Maggi-Suppe warmmachen, aber hochladen tue ich davon nichts.

    Ich schreibe alles in meine Old-School-Laufkladde und zwar Datum, Strecke, Geschwindkeit und mit welchem Schuh ich gelaufen bin. Eine Wetterspalte habe ich auch, die pflege ich aber nicht. Die könnte ich gut in eine Spaßfaktor-Spalte umfunktionieren, die Idee finde ich nämlich ausgezeichnet! 🙂

    LG Volker

    1. Lieber Volker,
      kannste mal sehen, was dir so alles erspart geblieben ist! 😉
      Allerdings war mein richtig kalibrierter Sensor manchmal sogar genauer als manche GPS-Uhr. (Heute: je nach Software-Update.)

      Ich pflege meine Wetterspalte, auch wenn ich mal nicht gelaufen bin. – Eintragungen werden nur „vernachlässigt“, wenn ich mal richtig krank, oder durch Verletzung langfristig ausgefallen bin. (Nach einem Fahrradunfall vor gut 5 Jahren.)
      Ich hatte sogar die Kilometer meiner orthopädischen Einlagesohlen festgehalten, da mich mal ein Techniker gefragt hatte, wie lange die denn halten. – Heute brauche ich aber solche Sohlen nicht mehr, hab inzwischen andere „Probleme“.
      Spalte für den Spaßfaktor sollte aber immer noch irgendwie Platz haben! – Gute Anregung von Helge! 😆
      LG Manfred

  4. Lieber Manfred,

    meine neumodische Polar V800 habe ich mir vorletztes Jahr nach der Knie-OP als Motivationshilfe gekauft; der Akku meiner Garmin ging langsam in die Knie und ich wollte gern eine wasserdichte Uhr für’s Aquajoggen. Die Polar funktioniert leider nur mit der Webportal-Software, allerdings schalte ich meine Trainingseinheiten nicht für andere sichtbar, sondern schaue sie nur selbst an: Kilometer, Pace, Herzfrequenz, Höhenmeter, Schrittlänge, Running-Index. Allerdings nehme ich die Werte nicht übermäßig ernst, sondern nutze sie nur als Ergänzung zum Körpergefühl. Zu jeder Einheit schreibe ich mir ein paar Stichworte dazu auf, wie ich mich gefühlt habe und was ich ggf. erlebt habe, v.a. weil ich nicht (mehr) über alle Einheiten bloggen mag.

    Ach ja, und den beim Laufen getragenen Schuh protokolliere ich. Da ich recht viele Paare habe (Frau eben) verliere ich sonst den Überblick darüber, wie viele km ein Paar gehalten hat, bevor es sich „abgelatscht“ anfühlt. Haltbarkeit ist nicht das Hauptkriterium für den Schuhkauf, aber bei vergleichbarer Passform spielt das schon eine Rolle für mich.

    Liebe Grüße,
    Anne

    1. Liebe Anne,
      na, das sind ja auch bei dir ne Menge Daten. 😉 Kannst ja die Anregung von Helge aufnehmen und den Spaßfaktor noch einführen! 😆
      Da ich noch kein Aquajoggen gemacht hab und nicht schwimme, brauche ich (vorerst) keine neue Uhr. Noch hält mein altes Material.
      Allerdings schreibe ich in meine selbstentworfene (10-Jahres) Kladde noch einiges andere auf: Wetterdaten, ab und an mein Gewicht und meine Einsätze beim Lautreff mit der Anzahl der „Mit“-Läufer, wie intensiv ich es erlebt hab (früher nach „Tempotabelle“) und den Untergrund (Asphalt, Wald, Sand, Trail etc.). – Jetzt müsste noch der Spaßfaktor rein.
      – Ich hab übrigens auch als Mann ne Menge Laufschuhe (aktuell über 10 Paar)! 😆
      LG Manfred

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