Unsere Stürme müssen ab einer bestimmten Geschwindigkeit einen Namen erhalten. 72 Stundenkilometer waren es, glaube ich, damit man die gefährlichen bezeichnen und unterscheiden, sie verfolgen, wohl auch vor ihnen warnen kann?!?
Und letzte Woche hat ja wohl überall in Deutschland wieder so einer gehaust. Egon haben sie ihn getauft, diesen Wüterich! – Hoffentlich sind die allseitigen Schäden nicht zu hoch. Sachschäden sind zum Teil schlimm und traurig. Ich finde es aber viel schlimmer, wenn Personen zu Schaden kommen, oder gar sterben müssen.

Als ich letzten Freitag um 7.00 Uhr mal ganz dekadent mit dem Auto zur Schule gefahren bin, habe ich die ersten Auswirkungen gesehen. Allerdings waren es meist nur kleinere Beschädigungen und überall herumliegende Zweige und Äste, z. T. auch richtig große.

Erst heute morgen sah ich dann die ersten richtigen Schäden, die nicht irgendein Wind anrichten kann. Ich fuhr „meinen“ Feld-Wald-und-Wiesen-Weg zur Schule und sah dann entwurzelte Bäume. Auf meinem Heimweg habe ich dann einen fotografiert, der leider auch seinen Nachbarn kaputt gemacht hat.

Zu einem Spaziergänger sagte ich: „Zum Glück hat den kein Mensch auf den Kopf bekommen!“ Er lachte. Irgendwie muss ich es lustig herausgebracht haben, es war aber sehr ernst gemeint. Nicht auszudenken, wenn zu dieser Zeit z. B. eine Läufergruppe unterwegs gewesen wäre und der Baum hätte seinen Nachbarn nur um einen halben Meter verfehlt. Die Läufergruppe wäre leider um einige Teilnehmer dezimiert worden! 😥

Passt allseits auf euch auf und … bei solchen Bedingungen ist es dann doch sicherer zuhause zu bleiben, auch wenn die Naturgewalten einen ungeheueren Reiz ausüben!

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8 thoughts on “oh dieser Egon”

  1. Hallo Manfred,
    so wie Egon bei uns letzte Woche getobt hat, wäre ich sowieso niemals nach draußen gegangen. Das war sooo laut und unheimlich.
    Hier hat es auch ganz schön viele Bäume gekostet.Zum Glück ist auch bei uns kein Mensch verletzt worden.
    Im Wald sieht es zum Teil noch echt schlimm aus. Überall liegt alles rum, aber ich hoffe mal, das auch die Tiere alle heile davon gekommen sind 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

    1. Liebe Helge,
      natürlich sollte man die Tiere nicht vergessen. Hätte es dazu setzen sollen. Die wild lebenden Tiere sind ja noch eher diesen Gefahren ausgesetzt.
      Wie gesagt: gut dran war, wer sich an die Tipps gehalten hat, bzw. die Vernunft hat walten lassen! 😉
      Gestern abend mussten wir auch auf manchen Waldwegen einiges „umkurven“!
      LG Manfred

  2. Lieber Manfred, Egon hatte uns zum Glück nicht im Griff, aber dafür waren wir ein paar Wochen früher dran und ihr nicht, hast du ja an meinen Bilder erkennen können.Wahrlich gefährlich, und man sollte dann doch – wie überall angekündigt – die Wälder meiden, um den Gefahren aus dem Weg zu gehen.

    Mit dem Auto zur Schule ?
    Tz, tz, wie weit ist es denn ?

    1. Liebe Margitta,
      gut dran waren diejenigen, die sich an die Tipps gehalten haben.
      Zur Schule sind es nur knapp 3 Kilometer. Wie weit war ich gesunken. 😉
      LG Manfred

  3. Lieber Manfred,

    bei Sturm läuft man ja nun auch nicht im Wald. Wer das beherzigt, minimiert sein Risiko vom Baum erschlagen zu werden.

    Also immer darauf achten, was gerade für ein Lüftchen weht 😉

    Liebe Grüße
    Volker

    1. Lieber Volker,
      ja, immer drauf achten!
      Dumm dran ist halt derjenige, der noch unterwegs war und nicht rechtzeitig zurück kommt, z. B. bei einem mehrstündigen Trainingslauf! 🙄
      LG Manfred

        1. Lieber Volker,
          ich habe es gar nicht mal als überheblich empfunden, du hattest ja Recht mit deinen Äußerungen.
          Als erfahrenener Läufer sagt man: stimmt, er hat Recht!

          Ist aber „ne heiße Story“, die du da berichten konntest. Ganz so krass habe ich es noch nicht erlebt, wenn ich auch schon da und dort in beginnende Gewitter geraten bin … und dann ab und schnell nach Hause! 😉
          Den schlimmsten Pladderregen habe ich mal bei einem Halbmarathon und den blödesten Dauerregen beim Frankfurt-Marathon erlebt. Nach diesem Marathon habe ich das erste Mal nach einem Lauf so richtig gefroren, weil sie danach mehr als 30 Minuten brauchten, um meinen Kleiderbeutel zu finden. 😡
          Halten wir uns an deine „Anweisungen“! 😉
          LG Manfred

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