Naja, vom Berliner Dom kam der Glockenklang nicht! 😉

Leider hätte bei uns in der Gegend die Umsetzung der tollen Idee (Solidaritäts-Party) gar keine Chance gehabt. Punkt 18.00 Uhr begannen die Kirchenglocken der Christuskirche zu läuten. Dieser Glockenklang kam mir noch nie so laut und so lange vor. Wahrscheinlich hatte ich genau diesen Eindruck, weil ich auf etwas anderes hören wollte.

Dem Glöckner will ich ja sonst nichts unterstellen! 😛

Die Christuskirche ist nicht einmal 200 m entfernt und wenn da die Glocken volle 8 Min. lang läuten … 😳

Sei es drum, ich hatte eh befürchtet, dass in einer zu seriösen Gegend nicht viele mitmachen werden. Möglicherweise halten sich hier viele für seriös, oder sie sind nicht in den sozialen Medien unterwegs! 😆

_______________

Für die Interessierten: im Nordwestturm des Berliner Doms hängt ein dreistimmiges Bronzegeläut … ob es lauter gewesen wäre? – Keine Ahnung! – 2017 habe ich den Dom von Westen fotografiert. (s. oben) Nur damit ihr nachvollziehen könnt, wo das Geläut hängt! 😉

Modell des Doms mit der Ostansicht!

 

8 thoughts on “schade”

  1. Lieber Manfred
    Na, das ist aber ein Pech! Ich weiss, wie laut die Kirchenglocken sein können, in Zürich wohnen wir in der Nähe von zwei Kirchen.
    Acht Minuten sind lange – vielleicht wollte der Glöckner einfach auf seine Art die Solidaritäts-Party mitmachen?
    Jetzt bleibt nur eines: nächste Woche wiederholen, aber auf 18.30h ansetzen!
    Liebe Grüsse aus Cape Town!

    1. Liebe Catrina,

      im normalen Alltag stören mich die Kirchenglocken nicht, auch wenn ich jetzt durch Home-Office fast immer zuhause bin! In der Regel läuten sie auch nicht so lange … weiß nicht, was da „eingeläutet“ wurde!

      Eine solche Aktion würde ich gerne (wieder) ins Leben rufen, allerdings bin ich über die „normalen“ sozialen Medien nicht vernetzt. Ich hab nur diese kleine „Schweizer Alternative“. Kennst du sie und weißt, was ich meine? – Von daher hätte eine Aktion von mir nicht eine solche Reichweite!

      Mal sehen, ob der Deutsche so was (nochmal) hinkriegt. Aber wir müssen ja auch die Italiener nicht kopieren. Es laufen ja viele tolle Aktionen der Mithilfe, in denen viel Mitmenschlichkeit gezeigt wird!

      LG Manfred

  2. Lieber Manfred,

    bislang habe ich schon von drei verschiedenen Aktionen gehört: Applaus vom Balkon, Kerzen in den Fenstern und der Solidaritätsparty. Alle zu verschiedenen Tagen und Uhrzeiten. Da fehlt wohl noch etwas Koordination 😉 Zumal denke ich, dass der „Druck“ in Deutschland auch noch nicht so hoch ist wie in Italien, dass mag sich ändern, wenn es wirklich eine Ausgangssperre geben sollte, die auch noch etwas länger anhält. Deshalb vermute ich mal, dass von P. Williams auch ohne Glockengeläut wohl nicht viel zu hören gewesen wäre.

    Zum Glockengeläut selber: Obwohl persönlich der Kirche als Institution nicht sehr nahe stehend, liebe ich Glockengeläut. Das geht sogar soweit, dass mein Handyklingelton Glockengeläut ist. Das Läuten von Glocken hat für mich etwas friedliches und heimatlich-erdendes. Etwas das mir, nicht nur momentan, immer sehr gut tut.

    LG Volker

    1. Lieber Volker,

      es ist schön, wenn bei uns auch solche Aktionen (an)laufen. Klar war hier der „Druck“ noch nicht so hoch, vielleicht (?) sind aber die Südländer kreativer. Wir gelten ja eher als nüchterner! Hier in Darmstadt gab es vor den massiven Einschränkungen so einige Solidarisierungsaktionen. Da haben die Fans vom SV Darmstadt (Profi-Fußball) einige große Banner vor Krankenhäusern und „systemerhaltenden“ Einrichtungen aufgehängt oder hochgehalten. Da wurden sehr positive Botschaften und Aufmunterungen „übermittelt“!

      Zum Glockengeläut: ich weiß, dass es Mitbürger gibt, die das nerven kann. Mich nervt es nicht, manchmal höre ich es gar nicht mehr und manchmal ist es sogar eine schöne zeitliche Orientierung. Bei uns läuten die Glocken nämlich alle Viertelstunde, aber zum Glück nicht nachts! Ansonsten gehört es irgendwie dazu! – Die besonderen Glockenspiele aber, die mag ich auch!

      LG Manfred

  3. Lieber Manfred, wie Catrina schon sagt: da bleibt nur eins: wiederholen !

    Man kann Menschen, die jetzt ihre ganzen Kräfte und darüber hinaus für andere einsetzen, nicht oft genug – egal auf welche Weise – DANKE sagen , ich nehme mir das fest vor und habe es auch schon getan.

    Und wir tun unser Bestes, um gesund zu bleiben !

    1. Liebe Margitta,

      es wurde für heute abend ein anders gearteter „2. Versuch“ gestartet. Diesmal waren wohl Musiker die Treibenden. Leider war ich mit den letzten Details einer Korrektur beschäftigt und konnte nicht raushorchen, ob es diemal „erfolgreicher“ gewesen ist! 🙂

      Für morgen stehen die nächsten Abitur-Prüfungen an. Da sind dann meine Sportler vom Sport-Leistungskurs dabei. Es gab extra eine Meldung, dass die anstehenden Prüfungen von der Kontaktsperre ausgenommen werden. Mal sehen wie die Stimmung ist, wenn die Schüler nur durch eine „Schleuse“ und einzeln ins Prüfungsgebäude dürfen!

      Ja, weiterhin das beste geben um gesund zu bleiben!

      LG Manfred

  4. Lieber Volker,
    mir fiel gestern auch Glockenläuten auf. Dabei sind doch derzeit auch keine Gottesdienste? Oder sollte das ein Signal seitens der Kirche sein. Jedenfalls fand ich das ein doch passendes Geräusch. Ich bin zwar nicht religiös, aber wenn man in einem Dorf des erzkatholischen Rheinlands aufgewachsen ist, hat Glockenklang dennoch eine ganz besondere Bedeutung, Festtag oder Mahnung. In jedem Falle „ist was“…
    Bleiben wir gesund!
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke,

      irgendwie ist es ja auch schön, wenn man Gewohntes hört und sieht! 🙂

      Manchmal gibt es Messen und Gottesdienste außer der Reihe, aber nicht im Moment. So war das eher im Sinne eines Aufrufs, oder als „Solidaritätsakt“ gemeint!

      Ja, bleiben wir gesund!

      LG Manfred

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