Also vier Fs kannte ich von Turnvater Ludwig Jahn (frisch, fromm, fröhlich, frei) und ein dreifaches F gab es auch schon mehrfach, wie z. B.:

   –  Fédération Française de Football    –  Forum für Führungskräfte

Nu isses nochmal belegt, das dreifache F: Fridays for Future!

Ich weiß nicht, was ihr davon mitbekommen habt, oder wie ihr darüber denkt, aber ich sehe durchaus Positives in der Bewegung.

Sollte es euch interessieren, wie ich darüber denke und was ich am großen FFF-Freitag (20.09.2019) gemacht habe, könnt ihr gerne mal einen Blick riskieren und auf den untenstehenden Link klicken.

Auf meiner „Extra“-Seite by the way habe ich mal etwas dazu festgehalten:

Fridays for Future!

6 thoughts on “FFF”

  1. Lieber Manfred,

    vorweg: Ich finde gut, dass Du am 20.09. mitdemonstriert hast! In Oldenburg gab es auch eine große Demonstration, aber ich war da noch auf Sylt, sonst hätte ich da auch mitgemacht.

    Zum anderen: Ich sehe die Dinge genauso wie Du sie beschrieben hast. Diejenigen, die den jungen Menschen messen mit zweierlei Maß vorwerfen, sollten sich zu allererst einmal an die eigene Nase fassen.

    Und das was Greta Thunberg teilweise an Haß und Hetze entgegenschlägt, von denen, die nicht bereit sind von ihrem Wohlstandsleben auch nur die geringsten Abstriche zu machen, ist schon erschreckend und beängstigend.

    Ich wünsche der Bewegung auf jeden Fall Durchhaltevermögen und weiteren Zugewinn. Schnelle Änderungen in unserem Verhalten sind alternativlos. Noch semmelt die Weltgemeinschaft mit Karocho wie die Titanic auf den Eisberg zu und wenn sie das Steuer nicht rumreißt, ist sie auch genauso dem Untergang geweiht.

    LG Volker

    1. Lieber Volker,

      vielen Dank für die Rückmeldung! 😉

      Da weiß ich wenigstens, dass ich nicht einer der wenigen aus unserer Generation bin, der diese jungen Menschen unterstützt und auf unseren Planeten zu achten bereit ist! 🙂

      … na, und ich hoffe, dass da noch was rumzureißen ist!

      LG Manfred

  2. Lieber Manfred,

    es wird inzwischen fleißig diskutiert über dieses Fridays for Future Ding. Da gibt es die, die sowieso immer meckern und sagen: Das ist alles nur ein gut organisiertes Medienspektakel, da wird ordentlich Geld verdient, die Eltern der Greta stecken mit ihrem großen Medienunternehmen dahinter, … und so weiter und so fort.
    Vielleicht stimmt das ja auch. Ich kann das nicht beurteilen. Mir ist auch egal, ob die Heul- Rede der Greta einstudiert war, oder nicht oder ob die Schüler Samstags demonstrieren sollten und doch einfach Freitags in die Schule gehen sollen.
    Ich weiß nur eines: Es denken sehr sehr viele Menschen drüber nach. Es gehen sehr viele Menschen auf die Straße. Angetrieben von Schülern. Die Politik kann es nicht mehr ignorieren. Auch wenn es vielleicht zu spät ist, auch wenn es nicht mehr alles retten kann, es passiert was.
    Und mir ist es auch ehrlich gesagt lieber, das dich die Eltern von Greta damit dumm und dusslich verdienen, als das die Lobbyisten der Wirtschaft ihr Geld weiter vermehren und damit definitiv nix Gutes im Sinn haben.
    Also hoffe ich, das Greta möglichst viele Menschen motivieren kann. Überall. Auch dort, wo noch reichlich wenig passiert in Sachen Umweltschutz.
    Liebe Grüße
    Helge

    1. Liebe Helge,

      danke für die Bestätigung aus anderer Sicht! 🙂

      Leider sind es zuhauf Gymnasiasten, die bei der Bewegung mitmischen. Noch hat es nicht so viele andere erreicht.
      … und das Dusseligste ist die Reaktion der Kultusminister, die bestrafen wollen. Es sind meist Gymnasiasten aus 10. Klassen und höher. Die haben allesamt keine Schulpflicht mehr … und wenn sie etwas versäumen, dann nehmen sie in der Regel die Konsequenzen dafür in Kauf und dazu zählen auch mal schlechtere Noten. (Vorher versäumen sie Unterricht, den sie nachtürlich nachbereiten müssen. Dazu sind sie offenkundig bereit!)

      Makaber gesagt: wenn sich jetzt die Noten normalisieren sollten, dann kann das den Ministerien doch recht sein. Momentan schimpfen sie ja über zu gute Abi-Noten! Grrrr

      Es wurde etwas angestoßen und das ist sehr gut! 🙂

      LG Manfred

  3. Lieber Manfred,
    die Gesellschaft braucht ab und zu Bewegungen wie FFF, damit sich Dinge verändern. Probleme habe ich immer, wenn die neuen Positionen zu einer Art Ersatzreligion werden.
    Die Gefahr, dass sich FFF und alles, was damit assoziiert wird, in eine Richtung entwickelt, die sicher nicht beabsichtigt sein kann, sehe ich trotz meine großen Sympathien für die Proteste. Denn in der Tat muss sich unsere Gesellschaft verändern und mit Blick auf Umweltschutz und Klima aus der Komfortszene verabschieden.

    Viele Grüße
    Rainer

    1. Lieber Rainer,

      danke für deine Rückmeldung!

      Natürlich muss die Bewegung aufpassen, wohin sie sich entwickelt. Eine Ersatzreligion können wir in dieser Richtung sicherlich nicht brauchen, wären doch dann die „Anhänger“ rationalen Argumenten gegenüber nicht mehr offen. … aber „Krawall“ sollen sie ruhig mal machen, vielleicht wachen ja wenigstens ein paar vom „Establishment“ auf! 😳
      … und die Komfortzone freiwillig zu verlassen ist sicher besser, als sie dann verlassen zu müssen!

      LG Manfred

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