Da laufen wir im Eberstädter Westwald nichtsahnend unsere übliche Runde und landen relativ plötzlich auf Wegen, die „tierisch“ aufgewühlt sind. Diesmal aber nicht im wirklichen Sinne von Tieren, also z. B. nicht von Wildschweinen zerfurcht. – Da sind Exemplare unserer Spezies „zugange“ gewesen! – Und dann kommt uns: „Achja, es ist mal wieder Herbst geworden!“

Was uns dabei erstaunt ist, dass am Waldrand keinerlei Hinweise zu finden sind, dass man dort zu arbeiten gedenkt. Erst ein paar hundert Meter weiter ist dann doch ein Schild des Hessen Forstes zu finden.

Wenn es dem Hessen Forst wirklich wichtig wäre, dass niemand zu Schaden kommt, müsste er eigentlich früher und deutlich sichtbarer seine Schilder platzieren. – Und ob es wirklich immer und alles auf Engerlinge zurückzuführen ist, erscheint zweifelhaft, weil sich das Prozedere jeden Herbst relativ ähnlich wiederholt. Da ist wohl der Satz mit dem Wert des Holzes ein ganz entscheidender. In Hessen wird ja auch Forstwirtschaft betrieben! 🙁

    

Auf unserer Laufrunde blieb uns aber nichts anderes übrig, als uns auf die aufgewühlten Wege einzulassen, oder die freien Stellen  zu suchen und einen Lauftanz zu beginnen. 😆 Es ist nicht nur ungewohnt, sondern auch ziemlich schwer in diesen Baggerspuren seinen Schrittrhythmus zu halten, bzw. es auch ohne umzuknicken zu überstehen. Wir taten unser Bestes und sahen auch die Vorteile: eine Extra-Einheit für die Fußkräftigung blieb uns erspart!

   

 

8 thoughts on “Fußkräftigung einmal anders”

  1. Lieber Manfred, kann ich nur wiederholen : warum kommt mir das schon wieder soooooooooooooooooo bekannt vor, das Gleiche auch hier im Wald, dazu kommen meist noch Wildschweinspuren, die es einem richtig schwer machen, ABER leicht kann ja bekanntlich jeder – darum dürfen wir nur stolz auf uns sein, wenn wir alles, aber auch alles mitnehmen – oder ?

    1. Liebe Margitta,
      klar wird alles mitgenommen, da wird auch nicht gejammert! 😉
      Und wie gesagt, zusätzliche Fußgymnastik, bzw. Kräftigung! 😆
      Die Wildsäue halten sich bei uns an die Wegränder. Man sieht die Spuren, aber sie stören uns Läufer nicht!
      LG Manfred

  2. Lieber Manfred,

    solche Reifenspuren sind fies. Blöd wenn man ihnen nicht ausweichen kann. Das Verletzungsrisiko ist da wirklich nicht ohne. Gut, dass Ihr es offensichtlich schadlos überstanden habt.

    LG Volker

    1. Lieber Volker,
      ja wir haben es schadlos überstanden, zum Glück! 🙂
      Da unser Tempo nicht so hoch war, war es auch gut zu leisten! 😉
      LG Manfred

  3. Lieber Manfred,
    die Ausrede für den Baumeinschlag ist ja wirklich sehr einfallsreich 😉
    Diese ausgefahrenen Rinnen werden dann richtig tückisch, wenn es mal mehrere Tage geregnet hat…da bin ich schon übel geschlittert 😀

    Salut

    1. Lieber Christian,
      tja, manchmal „suchen“ sie wohl Ausreden! 😆
      Aber schlittern … und das vorm Winter, unangenehm! 😳
      Nee, bei solchen Passagen bin ich immer froh, wenn ich unverletzt durch bin!
      Also bitte immer unverletzt bleiben!

      Salut

  4. Lieber Manfred,
    ach diese Treckerspuren sind richtig fies. Noch gemeiner sind sie nur im gefrorenen Zustand!
    Aber auch aus so einem Untergrund kann man was machen, wie ihr bewiesen habt. Toll! 😀

    1. Liebe Doris,
      danke! – Zum Glück ist nix passiert! 🙂
      Im gefrorenen Zustand, oder nach längerem Regen sind die „Dinger“ richtig fies.
      Diese Woche ging es, zumal wir nicht so schnell unterwegs waren!
      AG und LG Manfred

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