Ohratalsperre & Triefstein

Von in 2021 8 Kommentare , , , ,

Unsere 3. Tour 2021:

Unsere 3. Wanderung führte uns von Oberhof aus gesehen nach Norden, erstmals richtig weg vom Rennsteig! 🙂

Auf dem Hinweg ging es ordentlich runter, wir wollten zu einem der drei Stauseen, die in wanderbarer Nähe von Oberhof aus liegen. Im Nordwesten von Oberhof liegt die Schmalwassertalsperre, direkt nördlich die Ohratalsperre und noch weiter östlich die Lütschetalsperre. Unser Ziel war die Ohratalsperre.

Bei der Planung hatten wir erst überlegt, ob es reizvoll wäre den Stausee einmal zu umrunden.

Es fiel uns nur kein richtiger Grund dafür ein, zumal die Streckenangaben für eine Umrundung zwischen 13 und 16 km variierten. … aber nur um Strecke zu machen? – Wir hatten uns doch schon bewiesen, dass wir gut 30 km zurücklegen können! 😆

So verließen wir Oberhof auf dem Herrenweg in Richtung Triefstein. Ob der Weg jetzt auch seinen Namen ändern muss, im Zuge des allgemeinen Gender-Irrsinns, haben wir nicht rausgefunden und der Name hat uns überhaupt nichts ausgemacht, sind doch beide emanzipiert. 😛 In Höhe der Vorsperre Silbergrund ging es dann durch das Mardertal zum See. Es war ein sehr schöner Wegabschnitt, auf den wir zum Glück durch einen Wegweiser aufmerksam wurden, und unsere kleine Eingebung für diese Tour. 😆

 

Die Fotos vom Rundweg um den See sind leider etwas getrübt, obwohl es an dem Tag nicht diesig war. Es lag wohl an etwas Feuchtigkeit auf der Linse. – Immer wieder mal gab es eine freie Sicht auf’s Wasser, naja, dort wo die Bäume es zuließen. Sitzgruppen luden ab und an zum Verweilen ein, allerdings war nur die dem See zugewandte Seite sehenswert. Auf der anderen Seite verlief eine breite Forststraße mit dicker Schotterauflage. Man kam recht gut voran … aber als Wanderweg?! … und dann so weit weg vom Wasser.

So führte unser Weg nur bis zu einer Sitzgruppe hinter der Staumauer im Nordosten, oberhalb von Luisenthal. Nach einer kurzen Jause ging es zurück … auf der öden Schotterstraße nach Süden. Nach ca. 4 km verließen wir den Stausee, kamen in den Silbergrund und tauchten wieder in eine naturbelassenere Umgebung ein.

 

An einem großen Felsmassiv machten wir dann Mittag. Dort, hinter unserem Rastplatz, informierte eine Tafel über einen künstlich angelegten Wasserfall, der sich aus dem Triefstein heraus ergossen hatte. Heute wird durch das untere Felsgestein das Wasser des Gerastollens zur Ohratalsperre geleitet.

Leider ist der lange Text der Infotafel nicht ganz so klar zu lesen.

 

Kein richtiger Wasserfall und doch lohnt sich ein Blick auf diese künstliche Wasserstraße!

Hier noch einmal ein Blick zurück auf das Wasser des Silbergrabens!

 

Unsere Wanderung führte uns dann auf einem breiteren Weg weiter nach Süden, Richtung Oberhof, nur war es jetzt viel schöner als an der Ohratalsperre. Beim Blick zurück erhaschten wir ein Schild, das uns nicht nur den Namen der Straße verriet, sondern auch darüber aufklärte, welchem Zweck sie diente und … dass sie schon vor langer Zeit bewusst so angelegt worden war.

   

Später, es ging steiler bergauf, erblickten wir die Rampe, die den Rodlern als Startplatz gedient haben muss … allerdings versehen mit modernen Haltegriffen! 😳

 

Nur ein paar Meter weiter folgte dann auch die Erklärung dafür! – Die Steigung nahm zu, so als wollte sie auf das Schweizer Hochgebirge hinweisen, denn passend dazu trafen wir dann auf die schon gezeigte Obere Schweizerhütte. Sie befindet sich ganz in der Nähe des Biathlon-Stadions. Oberhof war also nicht mehr weit.

   

Dort dann der obligatorische Besuch des Cafés. Meine Frau wollte einen kleinen Biss von einem Mohnkuchen probieren. Nur ist sie selbst keine Kuchenliebhaberin, so war mir ihr Wunsch Befehl … und kurz bevor ich fertig war, 🙄 fiel es mir siedend heiß ein … wie schlimm wäre es gewesen … ein 3. Mal ohne Aufnahme das Café zu verlassen. – Schnell fragte ich Catrina, ob das Bild so akzeptiert werden könne. Die Antwort kam rechtzeitig … und fiel erleichternd aus: „Haha! Absolut! Auch angefangene Kuchenstücke zählen! Genieße es“ 😆

 

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8 Kommentare

  1. Catrina |

    Lieber Manfred
    Die beste Kombination für eine Wanderung ist Wald und Wasser! Eine wunderschöne Tour habt ihr da wieder gemacht. Und das Geräusch der Wasserstrasse war bestimmt sehr beruhigend, nicht wahr?
    Das mit der angelaufenen Linse passiert mir übrigens auch immer wieder, trotz putzen. Aber besser als keine Bilder!
    Und DANKE für den Mohnkuchen! Ein drittes Mal hätte ich nicht überlebt!
    Ist das Restaurant eigentlich dasselbe mit der Schweizer „Trendküche“? Die immer geschlossen ist, wenn ihr kommt?

    Liebe Grüsse aus Zürich mit lauffreundlichem Wetter (kühl und bedeckt)! 🙂

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    • Manfred |

      Liebe Catrina,

      Wasser im Wald ist richtig erholsam und eine tolle Kombination, wohl wahr! 🙂 Dort am Triefstein war es definitiv so, dass das Gurgeln des Wassers erholsam war. Noch schöner wäre es gewesen, wenn wir ganz alleine gewesen wären, aber gerade da kamen immer wieder Leute vorbei. Man kann nur nicht alles haben und zu vermessen, alles für uns zu beanspruchen, wollten wir auch nicht sein! 😛

      Danke dir! – Uns hat die Tour auch gefallen. Nur für diese Schotterstraße gab es leichte Abzüge! 😉

      Selten, aber es passiert, wenn ich schwitze und vorher nicht auf die Linse gucke! Die Bilder reichen für einen Eindruck!

      Mit dem Bild vom Mohnkuchen habe ich wohl gerade noch meinen Kopf aus der Schlinge gezogen! … arme Catrina, hast schon gelitten, oder? 😆

      Die Obere Schweizerhütte in der Nähe vom Biathlon-Stadion hatte nicht die Schweizer Trendküche und war ca. 3 km westlich vom Zentrum Oberhofs. Das Restaurant mit der Schweizer Trendküche nannte sich Luisensitz, war viel näher dran und in der Nähe von dem riesigen Klotz des Ahorn Panorama Hotels. Wir sind dann zu einem sehr netten Italiener in eine Pizzeria gegangen. Die war wiederum schräg gegenüber vom Luisensitz! – Hilft das ein wenig zur Orientierung? 😉

      Aus dem etwas kühleren, aber sonnigen Darmstadt
      LG Manfred

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  2. ultraistgut |

    Ach ja, lieber Manfred, ich genieße die Ruhe, die Natur, das Wasser mit, das ist genau das, was mir auch gefällt, dazu noch Bewegung in lieber Begleitung – man kennt sich und seine Macken !! –

    Gab es denn keine anderen Menschen oder hast du sie bewusst aus der Linse “ genommen „?

    Was den Mohnkuchen angeht, so kenne ich da noch jemand, der ganz scharf auf ihn ist, tz, tz, tz………..wer soll das verstehen ? 😉

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,

      danke dir und schön, dass du es mitgenießen kannst! 😉 – … und für das Kennenlernen der Macken hatten wir ja jetzt schon fast 43 Jahre Zeit! 🙂

      Es gab schon andere Menschen, aber ich mag nicht so sehr wildfremde Menschen vor meiner Linse. Zum einen muss man aufpassen, dass sie einem nicht einen schönen Blick „verbauen“, zum anderen ist das heute mit den Bedingungen der DSGVO nicht so ganz einfach! Bei einer „Sitzgruppe“ mit Blick zum See konnte ich nicht draufdrücken, da alle Viere direkt in die Kamera guckten.

      Zum Glück müssen wir nicht alles verstehen! 🙂 … auch nicht in diesem Punkt, wobei ich „den Jemand“ gut verstehen kann! 😆

      LG Manfred

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  3. Volker |

    Lieber Manfred,

    die Gegend ist schon schön. Wälder, Bäche, Felsen, (Stau-)Seen. Sehr abwechselungsreich und wildromantisch.

    Also wegen meiner einer hättest Du den Mohnkuchen auch noch weglassen können, ich mag nämlich keinen Mohnkuchen. Hihi, kannst es halt nicht jedem recht machen 😛

    LG Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,

      dafür lieben wir Mittelgebirge, wie den Thüringerwald. Am besten ist es im Mischwald am oder bei Wasser, etwas profiliert … und es darf auch mal was Felsiges dazwischen sein! 🙂

      Nix dagegen, dass Eka ab und an ein klein wenig Mohnkuchen mag, aber oft sind sie mir zu ‚massig‘, da zu süß, wie auch der in Oberhof. Also hätte ich den ruhig weglassen können. Leider gab es keine Mini-Stückchen. 😆

      Man muss es ja nicht jedem recht machen, aber allen, oder? 😛

      LG Manfred

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  4. Elke |

    Lieber Manfred,
    ich finde auch, es kommt nicht auf Km-Fresserei beim Wandern an. Gib den Kilometern mehr Inhalt, als der Wanderung mehr Kilometer!
    Interessant, diese Rodelbahn!
    Und wieder dieses herrliche Grün (Hier lehne ich Gendern besonders strikt ab, das wäre dann ja „dämliches“ Grün!)
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Manfred |

      Liebe Elke,

      danke dir für die Verstärkung! 😉 … „Gib den Kilometern mehr Inhalt, … … ist sehr gut ausgedrückt!

      Je nachdem, wie man den Schwung nutzen kann und konnte, ging es weit hinab ins Tal!

      Naja, wenn sie jetzt schon bei den privaten TV-Anstalten Tiere gendern, mit die Bärin und so … 🙄 Ob die sich beschwert hätte? – Gibt es eigentlich ein Pendant zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) für Tiere? 😳

      LG Manfred

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