Da gehe ich mit meiner Frau spazieren. Es ist tolles Wetter. Wir unterhalten uns über alltägliche Dinge. Als ich meiner Frau etwas zeigen will und auf eine Bank zusteuere, kann ich zum Glück im letzten Moment einem dieser ominösen Haufen ausweichen.

Was war ich froh, dass ich nicht wieder einmal diese unsägliche Reiningungsaktion durchführen musste, von dem Gestank ganz zu schweigen. … wie kann man nur?

Was geht in den Köpfen der Hundehalter so vor sich?
Haben sie ihre Hunde nicht „im Griff“, oder lassen sie sie einfach nur ohne Leine laufen, so mitten im Wald, so dass sie ihre „Sitzungen“ direkt vor einer Bank … ?

Immerhin sind in diesen Waldabschnitten nicht nur Spaziergänger mit und ohne Hund unterwegs. Wie oft kommt es vor, dass man auch mal ausweichen muss. Es ist ein Weg, der auch viel von Radfahrern zur Durchfahrt benutzt wird. Einer Familie, deren Kinder noch nicht so sicher auf dem Rad sind, will man ja genauso ausweichen, wie einer größeren Gruppe von Mountainbikern. Auch als einzelner Läufer bin ich schon öfters einer größeren Läufer-, oder Walkergruppe ausgewichen. Man will ja auch keine Stockspitze der Nordic Walker im Fuß haben! 😉

Also, nicht nur, weil ich nicht immer eine ausgediente Zahnbürste, oder anderes Reinigungsgerät zur Hand habe, der Gestank ist unerträglich! … deshalb, so ganz nebenbei:
Kann man nicht, im Sinne der gegenseitigen Rücksichtnahme, die eigenen Hunde animieren ein bisschen weiter ins Gebüsch „abzutauchen“ … und wenn sie eine kleine „manuelle“ Hilfe brauchen?

Es war schon eklig genug, dass ich in Berlin immer aufpassen musste, wenn ich die Straße überqueren wollte. Der kleine Grünstreifen zwischen Geh- und Radweg, oder zwischen Gehweg und Straße ist zumindest früher immer von Hunden aufgesucht worden. Noch heute, wenn ich Berlin besuche, achte ich peinlichst genau darauf!

Sollte man nicht heutzutage dafür sensibilisiert sein?

2 thoughts on “Tretminen”

  1. Tja, ein leidiges Problem, passiert hier hin und wieder auch, aber die meisten Hundehalter entsorgen den Mist sofort danach, gibt auch solche, die die Beutel, in denen das “ Gut “ vorher verstaut wurde, irgendwo in die Prärie werfen. Es ist wie überall – es gibt so’ne und so’ne !

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