Es gibt ja so viele schöne Sprüche von Geduld haben, nicht so schnell aufgeben, oder für missliche Situationen, oder Pechsträhnen. Viele enthalten auch gute Ideen, oder Tipps, manche mit einem Augenzwinkern.

Nur manchmal muss man den Tatsachen ins Auge sehen:
Meine Hyposensibilisierung bzgl. meiner Allergien läuft jetzt den 3. Winter und gerade in diesem Winter mehren sich meine Zweifel am Erfolg dieser Langzeittherapie. Ich reagiere wieder stärker auf die Spritzen und zuletzt hat sich mehrfach eine Erkältung auf den ‚Allergieschnuppen‘ draufgesetzt. 😥

Eigentlich ist die Steigerungsphase abgeschlossen und die Erhaltungsphase der Dosis des Allergiemittels läuft. Insofern sollte mein Immunsystem diese Dosis kennen und nicht überreagieren. – Aber verpufft der Effekt denn schon wieder, oder bin ich ein hoffnungsloser Fall? 😉 Ich werde es beim nächsten Termin ansprechen müssen.

Hasel, Erle, Pappel und Birke sind einige der Übeltäter
… und zumindest Hasel und Erle blühen hier schon! 😥


und alle haben sie diese „Blütenkätzchen“ 😥

Lieber leb ich mit der Allergie und mach mich von Terminen unabhängig. Ich werd zwar nur alle 4 Wochen gespritzt, aber ich bin sehr müde und viel anfälliger. Weiterhin soll ich keine Antiallergika in Tablettenform nehmen, höchstens die viel schwächeren Nasensprays, wenn mich mal ein starker Allergieschub ereilt. Das ist dann sehr unangenehm, da ich dann am ‚Ganzkörperkratzen‘ bin, nur um schön brav keine Tablette zu nehmen.

Das macht auf lange Sicht keinen Sinn mehr, aber auch keinen Spaß, diese nervige Angelegenheit!

Die Unterbrechungen meiner Lauferei nerven zudem, weil ich am Spritzentag und am Folgetag viel zu müde bin und weil ich durch die heftigen Erkältungsschübe tw. sehr lang aussetzen musste. – Vorher war meine Lauferei so eine Art Bewegungstherapie und milderte meine Allergie viel besser als jetzt diese blöde Spritzentherapie. 😥

– – – – – – – – – –

Das hatte ich mir letzte Woche vorgenommen, diesen Mo. war ich beim Doc … und … er hat mir beigepflichtet!
Ende Gelände! Ich probier’s auf meine alte Art, auch weil seit Dezember eh schon wieder einiges blüht! 😆

8 thoughts on “Allergie”

  1. Lieber Manfred,

    wir hatten uns ja schon auf anderem Kanal darüber ausgetauscht. Schön, dass jetzt auch Dein Doc Deine und meine Meinung dazu teilt.

    Also künftig wieder normale die normalen Pillen einwerfen und ggf. Sprays und Tropfen benutzen. Wenn es ganz dicke kommt, sei nochmal die Volan A -Spritze erinnert. Die hat mich monatelang von Allergie-Beschwerden verschont. Aber nicht jeder Arzt spielt da mit und es sollte auch nicht mehr als eine Spritze pro Saison sein.
    Aber Versuch macht ggf. kluch!

    Ein so gut es geht leidensfreie Zeit wünscht
    Volker

    1. Lieber Volker,

      auch wenn es heute mal wieder etwas sonniger und kälter war, bei uns scheint Regenzeit zu sein. Das ist dann für Allergiker etwas angenehmer. Kommt der Winter nochmal zurück, könnte ja durchaus passieren, 😆 dann ist der Pollenflug meist auch etwas eingeschränkt. Von daher ist eh erstmal alles im grünen Bereich, aber ich konnte oft sehr entspannt damit umgehen. Manchmal habe ich halt gejuckt, fertig. Mittelchen nur in schlimmsten Fällen. Dafür brauche ich aber keine Hyposensibilisierung mehr, war lästig und zum Schluss wohl wirkungslos!

      Das andere ist vermerkt! 😉

      Danke! Machs hübsch und bis denne!
      Liebe Grüße Manfred

  2. Ach, wie ärgerlich, lieber Manfred!
    Ich kann gut nachfühlen, wie das ist.
    Du hast Recht: irgendwo muss der Aufwand und Nutzen stimmen. Was bringt es, wenn du durch die Therapie mehr leidest und es nichts bringt?
    Hast du spezielle Antiallergika Tabletten, die etwas nützen? Bei mir nützen nicht alle Medikamente gleich. Mein Bruder bringt mir jetzt jeweils eine Marke von Spanien mit, die ganz gut nützt.
    Was ich auch merke: bei mir kommt es auch auf die Ernährung an. Nach Getreide und scharfe Gewürze scheint es mir schlechter zu gehen. Aber das ist natürlich sehr individuell, bei dir ist es vielleicht gar nicht so.
    Ich hoffe, dass es sich bessert!
    Liebe Grüsse vom Flughafen Zürich!

    1. Liebe Catrina,

      ja, wie du schreibst, das Verhältnis von Aufwand und Nutzen muss stimmen und man muss selbst mitgehen, es mittragen können. Bei mir war das alles nicht mehr der Fall.

      Zum Glück ist meine Allergie noch nicht ‚runtergerutscht‘, ich leide nicht unter Asthma. Meine Lungenärztin meint zwar, dass ich allergisches Belastungsasthma habe, davon bin ich aber irgendwie nicht so ganz überzeugt. Und richtig extrem sind meine Allergieanfälle selten. Ich hab mich an die Juckattacken gewöhnt, oft reicht es, wenn ich dann (zurück) jucke! 😆 In schlimmen Fällen sollen Antiallergika helfen und genau diese Freiheit wollte ich zurückhaben. Bisher hat meistens Cetirizin gereicht, evtl. doppelte Dosis.

      Und was bringt eine Hyposensibilisierung, wenn sich bzgl. der Juckattacken nichts ändert.

      Gut dass du was gefunden hast, wenn es auch aus Spanien ist!

      So, ich hoffe, ihr seid gut angekommen! Euch eine gute Zeit!
      Liebe Grüße Manfred

  3. Lieber Manfred,
    oh weh, wenn ich das lese bin ich froh, dass ich damit nichts zu tun habe. Umso nerviger stelle ich es mir vor, immer wieder mit den lästigen Pollen umgehen zu müssen oder Behandlungen zu starten, die dann doch an Ende nichts bringen. Aber nun gut, man muss manchmal testen, was einem selber hilft.
    Auf alle Fälle wünsche ich dir ganz herzlich, dass du einen Weg findest, der dir Erleichterung bringt. Viel Erfolg also bei deinem Herangehen nun!
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke,

      vielen Dank dir!

      Ich hatte ja damit leben gelernt und zum Glück nie die ganz extremen Auswirkungen zu erleiden, die ich z. T. von anderen kannte und kenne. Meist hilft das Antiallergikum Cetirizin in Tablettenform, wenn ich es überhaupt brauche. Schlimmstenfalls nehme ich 2 Tabletten! Ich dachte halt, die Forschung ist etwas weiter, probiers nach gut 30 Jahren mal wieder (zum 2. Mal). ???

      Natürlich ist es schön, wenn man damit nichts zu tun hat. Gut getroffen! 👍

      Ich tröste mich damit, dass ich ein sehr aktives Immunsystem habe, dass zum Glück noch keine Autoimmunreaktionen gezeigt hat! 😉

      Liebe Grüße Manfred

  4. Die beste Entscheidung für dich, wie ich meine, habe zwar zum Glück keinerlei Erfahrung damit, aber wenn ich lese, was es dir gebracht hat bzw. nicht, dann ist das sicherlich der beste Weg für dich !

    Vielleicht geschieht sogar irgendwann ein Wunder – und du brauchst gar nichts mehr, wer weiß, alles schon vorgekommen !

    Viel Glück für die kommende Zeit🍀

    1. Liebe Margitta,

      vielen Dank dir!

      Bisher war es mir gelungen, es recht fatalistisch zu sehen. Durch die Anregung des HNO-Arztes dachte ich, man kann es (nach gut 30 Jahren) wieder mal probieren!

      Ich hatte ja erst zwischen 2/3 und 3/4 der Spritzentherapie hinter mir. Wenn es aber so kippt, dass ich in der 2. Phase quasi wieder bei Null bin, es also gefühlt nix gebracht hat, dann kann ich es auch lassen.

      … und dann mach ich es wie vorher, geh raus, lauf ne Runde und reduziere durch den verbesserten Stoffwechsel die Auswirkungen. Klappt das nicht, wird gejuckt, oder auch mal was eingenommen! 😆

      Liebe Grüße Manfred

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