… und zur Frankenstein! 🙄

Letzteres sagen wir hier aber nicht, eher noch „LĂ€ufste mit zum … ?“

Wenn man nĂ€mlich zur Burg Frankenstein kommen möchte, lĂ€uft man automatisch auf’s Frankenstein-Massiv. Dort ist die Burg auf dem Schloßberg errichtet worden, der Teil des Massivs ist.

FĂŒr mich, der ich ja schon eine ganze Weile hier wohne, war es mĂ€chtig verwirrend, als ich vor Kurzem las, dass der Berg, auf dem die Burg errichtet wurde, gar nicht Frankenstein heißt! Da las ich nur, dass der Berg Langenberg heißen soll. Jetzt hat es mich dann doch mal genauer interessiert. Anscheinend ist der Langenberg aber der Berg, der sich sĂŒdlich anschließt.

Im Grunde genommen ist es mir auch egal, da wird es mir nĂ€mlich geographisch zu spitzfindig. – Das Beste ist wohl, wenn ich in Zukunft einfach kurz von der Burg spreche, fertig! 😆

Wer es erahnt … ja, ich war endlich mal wieder oben! – Nach 3Âœ Monaten habe ich mir einen Ruck gegeben, kann doch nicht ewig auf das GefĂŒhl warten, das mir sagt, ob ich fit genug bin! 😛 Ganz ĂŒberzeugend waren die Körpersignale noch nicht, vielleicht aber hatte ich mich zu sehr irritieren lassen, durch all diese Bucker, die mir da so im Weg gelegen hatten.

Also bin ich heute Vormittag los, bei schönem Sonnenwetter. Erst war wieder einrollen angesagt. Nach gut 2 km grĂŒĂŸten mich 2 Ehemalige sehr nett. NatĂŒrlich grĂŒĂŸte ich zurĂŒck und dachte nur: „Ah, sie sind wohl noch zusammen!“ 😉 – Er war in meinem letzten LK und sie hatte ich 2 Jahre zuvor. – Bei km 3 ĂŒberquerte ich die B426 und sah gut 100 m vor mir eine Radlergruppe. „Nein, heute schaltest du dein Jagd-Gen nicht ein!“ 😛 … aber was sollte ich denn machen, đŸ˜„ als sie nach der nĂ€chsten Kurve relativ schnell ‚auf mich zukamen‘? 😆 … und schon hieß es „Achtung, von hinten!“. Ich nur: „Nix Achtung, bleib heut schön demĂŒtig!“ 😉 Wir wechselten ein paar Worte, danach ließ ich die Vier zurĂŒck.

… dann sah ich die Burg, wie sie mir durch die BĂ€ume zulĂ€chelte. Sie kann es noch … und ich auch! 😆

Wie vorher meiner Frau gegenĂŒber angedeutet, ‚Wenn es mir gutgeht, laufe ich weiter!‘, nahm ich die nĂ€chste Steigung in Angriff. Am sĂŒdlichsten Punkt machte ich eine Fotopause, wollte mal wieder das Zeichen des Burgenweges ablichten. Es ist oben in blau, neben dem Zeichen fĂŒr den Alemannenweg.

 

Beide Wanderwege laufen ein StĂŒck parallel aus nördlicher Richtung (re. Bild) kommend, weiter nach SĂŒden (li. Bild). Ich querte sie und lief nach Osten, nur dass mein Weg der breitere war! 🙂


bei genauer Ansicht, ist die ‚Kreuzung‘ zu erkennen

Auf dieser, meiner SĂŒdschleife umlaufe ich auch im großen Bogen die Galgenbuche! Dann nach 10 km war ich zurĂŒck am Parkplatz unterhalb der Burg und machte mich auf den Weg zurĂŒck ins Tal. Ich merkte die Belastung, da lange nicht gelaufen, konnte aber die Bergab-Strecken sehr gut laufen.

Unten in der Siedlung, kurz vor zuhause, bemerkte ich, dass da 400 m am nĂ€chsten vollstĂ€ndigen km fehlen wĂŒrden. Das geht nun mal gar nicht, also baute ich eine Schleife ein und machte den km voll. So lief ich eine superschöne 17-km-Runde mit 332 hm in 1:45 Std.

Bei allen, die an mich geglaubt und mir gute Fortschritte prophezeit haben, möchte ich mich bedanken. Ich bleibe ruhig und bescheiden unterwegs, ĂŒbertreib es nicht, sondern werde mich weiterhin schön gedulden! 🙂

12 thoughts on “auf’n Frankenstein”

  1. Lieber Manfred,
    jeder dieser Blogs hat ja so seine Markenzeichen und die Burg ist sicherlich eines. Von daher freue ich mich sehr, dass wir sie jetzt mal wieder sehen durften. Noch besser auch dass dieser Lauf so prima geklappt hat.
    Auf dass es weiter so lÀuft!

    1. Liebe Roni,

      die Burg als Markenzeichen. Hab ich zwar noch nie so gesehen, aber da ist echt was dran! 😆

      Schön dass ich Bilder zeigen konnte, die dich erfreuen!

      Nach Austin
      liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  2. Lieber Manfred
    17km mit vielen Höhenmetern in einer sehr guten Zeit! Fantastisch! Da kannst du mti deinem Fortschritt sehr zufrieden sein.
    Eigentlich sind es jetzt nur noch 2.5x mehr und du hast die Marathondistanz. Und wenn man die Höhenmeter einkalkuliert, hast du eigentlich viel mehr als 17km geschafft. Super!
    Waren es tatsĂ€chlich 3.5 Monate, seit du nicht mehr bei der Burg warst? VerrĂŒckt. Der Wald sieht so ein bisschen nackt aus, so ganz ohne BlĂ€tter, aber es hat den Vorteil, dass man die Burg durch die BĂ€ume sieht.
    Es ist natĂŒrlich eine Ehrensache, dass man die Kilometer immer auffĂŒllt mit kleinen Schleifen vor der HaustĂŒre. 🙂
    Weiter so – langsam, stetig und geduldig geht’s immer weiter ein bisschen aufwĂ€rts. 🙂
    Liebe GrĂŒsse aus dem sonnigen Cape Town!

    1. Liebe Catrina,

      danke dir fĂŒr die Zusicherung!

      Klar bin ich mit meinem Fortschritt sehr zufrieden! Jetzt bleibe ich schön geduldig und lass mich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn es mal HĂ€nger gibt … und dann sehe ich weiter. Und bzgl. einer Meldung fĂŒr Berlin ha ick ja noch’n kleen bisschen Zeit, wa eh! 😆

      Allerdings ist die ‚Streckenerweiterung‘ nicht linear zu sehen. – Das letzte QuĂ€ntchen zum Erfolg geht dann aber ĂŒber die Psyche und da sollte ich Erfahrung haben. 😉

      Das letzte Mal bin ich am 7. Oktober um die Burg gelaufen. Es war die gleiche Strecke fĂŒr die ich damals sogar 3 Minuten lĂ€nger gebraucht hatte. 😛 Dazwischen war nur der Trail vom Abdel, da waren es allerdings nur 12 km mit 20 hm mehr.

      Wegen der nackten BĂ€ume wollte ich mal diese andere Ansicht festhalten, aber halbe km gehen bei mir nicht! Da laufe ich lieber ne klitzekleine Idee lĂ€nger. Aus uralter Angewohnheit heraus, schreibe ich aber nur die vollen km-Zahlen auf, da frĂŒher eine so genaue Messung nicht möglich war.

      Immer ein bisschen weiter und stetig, wenn auch langsam voran!

      Nach dem gestrigen Sonnentag ist es wieder trĂŒb. Trotzdem mit sonnigen GemĂŒt 🙂 aus Darmstadt
      liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  3. Moin lieber Manfred,

    plötzlich wird etwas nahezu AlltĂ€gliches zu einem Meilenstein. Toll das es geklappt hat mit dem Lauf zur Burg, egal wie der Hubbel auch immer heißt.

    Der Glaube an Dich fÀllt ja nicht schwer. Wir wissen doch, dass Du nicht aufgibst!

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Volker

    1. Lieber Volker,

      det is jut! Ihr wisst, dass ich nicht aufgebe! GefĂ€llt mir und bestĂ€rkt mich! 👏

      Über den Hubbel hab ich nur kurz philosophiert, aber dann bin ich zu dem gleichen Schluss gekommen wie du. Es ist egal, wie er heißt, Hauptsache man kann ihn erobern! 😉

      Jetzt hoffe ich, dass der Meilenstein wieder mehr und mehr alltÀglich werden kann.

      Wir bleiben dran und genießen die kleinen Schritte des Fitnesszugewinns!

      Ins Oldenburgische
      liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  4. Eigentlich mĂŒsste ich gar nichts mehr sagen, denn alles, was ich von dir derzeit so halte und von dir denke, bestĂ€tigt sich in jedem Post – Möge es immer so bleiben !!

    Den Kilometer noch voll machen, das kenne ich auch, noch ein kleiner Schlenker – und dann ist auch dieser Kilometer voll !

    Weitermachen, weitermachen, immer schön sachte, geduldig, und dann…………..werden wir hier eines Tages…………….tralalalalalal !😙

    1. Liebe Margitta,

      ja, vielen Dank dir, auch dafĂŒr, dass du es mir zutraust und auch denkst, dass ich es mehr und mehr wieder packe!

      Schön ist es, dass es ganz gut geht und wenn es in kleinen Schritten langsam nach oben geht, bleibe ich bescheiden und geduldig. … und die HĂ€nger zwischendrin nehme ich einfach mit!

      Auch du schlenkerst ganz gerne zu ‚vollen‘ km. Schön dass wir uns auch hier verstehen.

      In den hohen Norden
      liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  5. Lieber Manfred,
    jetzt bin ich verwirrt.
    Eine Burg auf dem Schloßberg?
    Aufn Frankenstein oder ins Massiv? Und wo kommt der Langenberg plötzlich her? Und wenn wir schon beim den Fragen sind: wo sind Victor und Mary Shelley? 😉

    Schön, dass du deine Burg wieder besucht hast – der Lauf klingt so richtig toll mit Schlenkern und Freude! 🙂

    1. Liebe Doris,

      bitte nicht verwirrt sein! – Ich war es am Anfang auch und zwar bzgl. des Namens auf dem die Burg thronen soll: Langenberg oder Schlossberg. 😆 Theoretisch hĂ€tte ich es sogar noch vertiefen können, da es neben dem Massiv auch noch einen Frankenstein-Komplex gibt. Das war mir aber zu komplex! 😳 😛

      Victor und Mary sind wahrscheinlich irgendwo in den Kellergewölben aktiv, bzw. zuhause?! 😆

      Danke, es war auch sehr schön, so mit Schlenkern, Höhenmetern und positiven EindrĂŒcken! 🙂

      Liebe GrĂŒĂŸe Manfred

  6. Lieber Manfred,
    mannoman ist das kompliziert mit Burg und Berg bei euch!
    Aber davon hast du dich nicht abbringen lassen und bist munter beachtliche km und beachtliche Höhenmeter getrabt, bravo, es geht laufend und lÀuferisch aufwÀrts!
    Und wenn nun bald der FrĂŒhling kommt, der Draußensportler ja doch meist beflĂŒgelt, dann wirst du wieder emsig deine km sammeln.
    Die Buchstabensteine sind ja witzig, lagen die so auf deinem Weg?

    Liebe GrĂŒĂŸe
    Elke

    1. Liebe Elke,

      mĂ€chtig kompliziert, bzw. komplex, deshalb habe ich es auch nicht weiter vertieft. Das können die Fachleute von mir aus bis zum ‚Geht-nicht-mehr‘ betreiben! 😉 (s. Antwort auf Doris‘ Kommentar)

      Hoffentlich geht es laufend aufwĂ€rts! 🙂
      Kilometer will ich weiter sammeln und zwar im progressiven Sinne … und doch weiterhin mit Geduld!

      Diese Buchstabensteine waren nicht direkt auf meinem Weg, zumindest nicht am Sonntag! Bin ich irgendwann vor Jahren mal drĂŒber gestolpert … aber nur sprichwörtlich! 😆

      Liebe GrĂŒĂŸe Manfred

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