Also, ich will keinen falschen Eindruck erwecken, mal klassische Musik (im weiteren Sinne) hören, ist okay, aber … sie ist nicht so meins! Zudem weiß ich auch nicht gerade viel über die Epochen, deren Meister und ihre Werke. 😳

Einiges von Tschaikowski z. B. hab ich gern gehört, aber ich hör doch lieber was aus meiner Hardrock- und Underground-Zeit. – Sorry, liebe Klassik-Experten, wenn es den Eindruck macht, als wollte ich beides auf eine Stufe stellen! 😛

Inzwischen bin ich auch wieder offener und breiter aufgestellt. 😆

Aber wie komm ich drauf?

Letzten Dienstag bin ich am frühen Abend durch den Wald geschlappt, der Mond schien von hinten auf den Weg, da kam mir der Beiname Mondscheinsonate von Beethovens Klaviersonate Nr. 14 in den Sinn. Das Tempo des 1. Satzes dieser Sonate passte zu meinem Lauftempo. Ähnlich wie man beim Hören des 1. Satzes der Sonate ins Träumen kommen könnte, sofern man die Musik mag, so hatte ich Zeit meinen Gedanken nachzuhängen!

… und Kraft hat es gekostet, so kaputt war ich, konnte nur langsam traben! Es war eine 8-km-Geduldsprobe bei der mir bewusst wurde, dass es länger dauern wird, bis ich wieder fit bin. Mehr ging nicht!

Der 3. Lauf in 2023 (Do.) fiel dann noch langsamer aus. Ich hatte schon Angst, dass ich mir zum 377. Mal 🙄 😳 😛 😆 etwas eingefangen hatte. Freitag stellte sich heraus, dass es nur ein 1. knallharter Allergieschub war!

Heute ging es über 10 km im 6:24er-Schnitt. Den Vergleich zum Tempo des 1. Satzes dieser Sonate brauch ich nicht mehr, im Gegenteil, wenn ich ihn jetzt hören würde, hätte das Klavierspiel etwas einschläferndes! 😆

12 thoughts on “Mondscheinsonate”

  1. Lieber Manfred,
    das ist ein sehr interessantes Gedankenspiel – laufen und klassische Musik! Was der Vollmond alles so an Gedankengängen auslöst 😉
    Ich kann ohnehin mit Musik -wenn überhaupt- nur laufen, wenn der Takt genau zu meinem Tempo passt. Alles andere macht mir Stress. Klassik würde mich vermutlich nervös machen, weil das laufen die Konzentration auf die Musik stört und umgekehrt. Und da ich eher getragene Stücke schätze, wäre das Tempo auch im Keller.
    Auch wenn du langsamer unterwegs warst, als du es vielleicht möchtest, Hauptsache überhaupt „on the road“. Und mit Geduld wird es auch wieder!
    Gute Besserung, liebe Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke,

      soll ich sagen, zum Glück hatte ich weniger das Stück, sondern vielmehr diesen ‚Beinamen‘ im Kopf? 😛 Ich wusste nur noch, dass die Sonate langsamere Teile enthält. Zuhause hab ich dann aufgefrischt und mir die Tempi der 3 Sätze nochmal verdeutlicht. Insgesamt würde mir der 3. Satz am ehesten liegen. Salopp gesagt, ich mag eher die fetzigere Musik! 😉 Aber mit Musik laufen geht bei mir überhaupt nicht. Allerdings könnte ich auch keinen Podcast, keine Rede (Vorlesung, Predigt etc.) oder kein Hörbuch anhören, da ich eh nix auf dem Kopf mag … und meine Umgebung bewusst wahrnehmen möchte!

      Ja, danke! Ich war auch dankbar, dass ich draußen sein konnte, aber es bedarf immer eines Bewusstmachungsprozesses, um die Geduldsprobe auch anzunehmen!

      Also, vielen Dank und
      liebe Grüße Manfred

  2. Lieber Manfred,
    oh und ich dachte schon, der eben dagewesene Vollmond hätte dich auf die Mondscheinsonate gebracht! 😉
    Ich habe oft bestimmte Lieder/Stücke im Ohr, wenn ich laufe oder schwimme. Ich freu mich dann immer, weil ich ja sehr gerne Musik höre, ärgere mich nur, wenn der Rhythmus nicht zu meinem Lauftempo passt! 😀

    1. Liebe Doris,

      ich höre schon auch gerne Musik, da ich aber meine laute, fetzigere Musik niemandem in meiner Nähe zumuten möchte, vor allem nicht meiner Frau, höre ich doch nicht so oft, zumindest nicht meine Stilrichtung! 😉

      Musik habe ich nur ab und an mal im Kopf, oder Ohr. Das passiert dann eher, wenn ich es bewusst provoziere, also mir ne Melodie ins Gedächtnis rufen möchte, oder was singe. Ich bin nur kein geübter Sänger, könnte auch nur das Mitsingen in Gottesdiensten dafür nutzen! 😉 … aber ohne Begleitung, ist es sicherlich nicht so schön … 😛

      Liebe Grüße Manfred

  3. Lieber Manfred
    Vier Läufe in 2023, ist doch immerhin etwas!
    Der 10er im 6:24er Schnitt ist doch schon sehr positiv.
    Mir kommt nur selten Musik in den Sinn beim Laufen. Wenn, dann sind es erstaunlicherweise meist Kinder- oder Volkslieder, von denen ich nur immer den Refraintext noch weiss.
    A propos Mondscheinsonate: der Mond war letzte Woche sehr schön zu sehen. Eine Bloggerin in Iowa macht jeden Monat einen Vollmond-Lauf mit einer kleinen Laufgruppe. Eine schöne Tradition! Nur im Sommer würde mir das zu spät werden.
    Liebe Grüsse aus dem bewölkten Zürich!

    1. Liebe Catrina,

      ja, genau! Es soll auch nicht als undankbar rüber kommen, ist nur immer ein Bewusstmachungsprozess, dann kann ich diese Geduldsproben auch annehmen. Heute soll ja schon der 5. Lauf folgen. Mal sehen, wie es geht, äh läuft! 😆

      Melodien habe ich auch noch seltener, als Texte im Kopf und bei Texten fehlt auch immer (mindestens) die Hälfte. Da muss ich dann zuhause nachlesen.

      Mondscheinläufe regelmäßig zu machen ist ne schöne Tradition. Allerdings pflegt man sie wohl eher in einer Gruppe?! Nur wollte ich dann unterwegs auch Abschnitte ohne Quatscherei laufen. Das kann man aber vereinbaren, nach dem Motto: „Ab hier genießen wir mal ohne zu reden!“ – Dann wäre es für mich ne runde Geschichte! – Im Sommer … ist ja nur ein Lauf im Monat! 😆

      Aus dem bewölkten, aber milden Darmstadt (+7°)
      liebe Grüße Manfred

  4. Lieber Manfred,
    ich habe mit Klassik so gar nichts am Hut und Musik auf den Ohren beim Laufen mag ich auch gar nicht. Aber mal langsam durch die Gegend laufen ist ok. Du hast ja schon wieder einen besseren 10er hinter dir.
    Liebe Grüße!

    1. Liebe Roni,

      grundsätzlich habe ich ebenfalls nichts mit Klassik am Hut, manches aber weiß ich noch aus der Schulzeit, oder aus meiner Pastorenausbildung (Theologiestudium). Da ging es nicht um eine wissenschaftliche Seite, sondern vorrangig um ein Fitwerden für die Gemeindearbeit … und die läuft ja in manchen Gemeinden noch mit der ‚alten‘ Musik ab. 😉 – Nur ist dann mein Weg anders ‚verlaufen‘!

      Aber beim Laufen geht nichts ‚mit was auf den Ohren‘! 😆 Hab es probiert und dann schnell wieder bleiben gelassen.

      Mal sehen, wie es weiter geht, bzw. läuft. Der 10er war ein guter Anfang!
      Liebe Grüße Manfred

  5. Lieber Manfred,

    ich höre sehr gerne klassiche Musik. Mir hat mal jemand vor langer Zeit gesagt, dass man kein Klassik-Experte sein muß, sondern einfach genießen soll. Viele verleiden sich die Freude an klassischer Musik damit, weil sie meinen sich damit auch auskennen zu müssne. Ich kenne mich wirklich nicht damit aus, trotzdem kenne ich inzwischen einige Stücke, die ich sehr gerne höre. Es kann auch überraschend viel „Pepp“ in klassischer Musik herrschen. Gerade zur Stimmung beim Laufen passen ab und zu sehr gut die vier Jahrezeiten von Vivaldi oder die Morgenstimmung von Edvard Grieg.

    Aber um beim Laufen zu bleiben: Du bist gut in das neue Jahr gestartet, möge es so weitergehen! 😀

    Liebe Grüße
    Volker

    1. Lieber Volker,

      keine Angst 😛 das war bei mir nie der Fall. 😉 Über bestimmte Komponisten klassischer Musik hatte ich sogar einiges gehört (z. B. Schulunterricht), oder gelesen, aber sie hat sich mir nie so wirklich erschlossen! Natürlich gibt es so einiges an ‚Pepp‘ in klassischer Musik, wie z. B. bei Tschaikowski, oder Mussorgski! – Zum Auskennen: ich weiß ja sogar, 😛 dass z. B. Tschaikowski (1840 – 1893) streng genommen ein Musiker der Romantik war und nicht im engeren Sinne zu den Klassikern zu zählen ist (1730 – 1830). Allerdings ist das sehr spitzfindig musikwissenschaftlich! 🙄 😳 – Vielleicht haben es mir aber auch so ein paar ultra-engstirnige Vertreterinnen der klassischen Musik in manchen unserer Kirchengemeinden verdorben! 😥

      Genau, zurück zum eigentlichen Thema Laufen: ich bin sehr zufrieden damit, dass ich nach den erzwungenen Pausen schon wieder ein paar Läufe machen konnte, hoffe aber, dass das alles bald wieder flüssiger läuft … im doppelten Sinne!!! 😆

      Bis neulich 😆
      liebe Grüße Manfred

  6. Mir geht es ein wenig wie Catrina, wenn schon Musik beim Laufen, dann auch eher Lieder von früher, die ich vor mich hin singe und/oder auch vor Weihnachten, aber nur wenn weit und breit keiner zu sehen ist !!

    Klassische Musik hingegen mag ich sehr, habe da auch meine Favoriten, leider hat man hier “ auf dem Land “ weniger Möglichkeiten, gute Konzerte zu besuchen. Hamburg wäre da mein nächstes Ziel, hast mich auf eine gute Idee gebracht !!

    Ansonsten läuft es ja, wie man liest, kein Wunder bei den vielen guten Wünschen für das neue Jahr !! 😉

    1. Liebe Margitta,

      das verstehe ich sehr gut, wenn man schon singt, dann braucht man nicht unbedingt noch Zuhörer! Vor allem ist das ja beim Sporteln noch ein bisschen schwieriger. Zumindest mir ginge es so, da ich vielleicht nicht unmusikalisch bin, aber auch kein geübter Sänger!

      Da ich kein Kulturbanause sein möchte, war ich auch schon in klassischen Konzerten, sogar in einem Orgelkonzert, obwohl ich Orgel als Instrument so überhaupt nicht mag! – Da mag ich moderne Arrangements ‚alter Musik‘ noch eher, wie z. B. moderne Interpretationen von David Garrett! 😉 – Idee: gerne doch! 🙂

      Es läuft, bzw. ist angelaufen! Vielen Dank auch für deine guten Wünsche … sie helfen natürlich! 😉
      Liebe Grüße Manfred

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