Unterschied

Von in 2022 10 Kommentare , , , ,

Ob ich nur trabend, oder trainierend unterwegs bin, macht schon einen großen Unterschied! … aber wenn einem ein bisschen was im Kopf rumspuckt …

… dann kommt eben nix von nix! 😆

Letztes Jahr bin ich oft aus dem Rhythmus gekommen, bzgl. eines vernünftigen Umfangs. Es hat natürlich auch Spaß gemacht, ich bin gerne rausgegangen und hab mehr und mehr auch und gerade die ruhigen Läufe schätzen gelernt. 🙂

Aber einen konstanten, oder gleich hohen Wochenumfang konnte ich nicht laufen, so hab ich’s auf mich zukommen lassen und das gemacht, was ging, im machbaren Tempo!

Jetzt bin ich, trotz des geringeren Umfangs, gut durch den Winter gekommen! Und wie’s aussieht, kann ich wohl wieder höher beanspruchen. – Festgestellt hab ich es während der NRFTW-Herausforderung! Bei den vielen kleinen Einheiten war ich zwar schön ruhig unterwegs, hab aber in der 1. Woche 93 km zurückgelegt! 😆

In der 2. Woche waren es nicht mehr so viel km, hatte die meisten Einheiten erledigt. Danach hab ich’s mit ner 50er-Woche abgefedert, um dann wieder zu erhöhen. Jetzt will ich mich erst mal an Wochen mit 70er-Umfängen gewöhnen, einschl. 800 hm bis 900 hm! … und sonntags wird wieder länger mit mehr hm gelaufen! 😉

Heute fing die Runde in den vorderen, nördlichen Odenwald nicht mit der Steigung zur Burg an, sondern mit einem 9-km-Anlauf, 😛 mal anders, aber auch gleich mit Höhenmetern. – Ein Schwatz mit Ehemaligen, die nach der Schulzeit bei uns geheiratet haben, kam da ganz gelegen. Sie ist heute an unserer Grundschule tätig.

Nach knapp 8 km ging es quer, runter zur Kaisermühle und zu meinem Wurzelweg, dem eigentlichen Einstieg in meine Burgrunde. Erst aber musste ich feststellen, dass der Forst noch nicht ganz rum ist:

   
Ich kroch unter einem Baum durch, um dann festzustellen, ich hätte ihn auch umlaufen können! 🙄

Wenigstens hatte man ein Stückchen später schon Hand, bzw. Säge angelegt:

Einem Trampelpfad folgend, erreichte ich die übertrieben bunte Bank (Bild vom Januar 2021).
   
Heute ging es um ein Selfie, bei direkter Sonneneinstrahlung etwas herausfordernd!

… und nach der Kaisermühle ächzte und stöhnte ich mich die Steigungen zur Burg hoch.

Haben für einen lockeren Bergauf-Lauf die 2 Tage Pause nicht ganz ausgereicht?

Egal, ich setzte mich im Burghof auf eine Steinmauer, lutschte ein Gel, trank auf Toi ca. 200 ml Wasser, umrundete anschließend die Burg und trabte wieder talwärts. Bergab änderte ich meine Strecke, um wenigstens auf einen ‚Halben‘ zu kommen. – Im flachen Eberstadt ging es wieder etwas zäh, aber flüssig laufend, konnte ich exakt 21,1 km vollenden! Für 418 hm war der 6:21er-Schnitt ok., ich war dann nur mächtig müde!

Einen Latte Macchiato, wie ich ihn anschließend für meine Frau zubereitete, bekomme ich schön mehrschichtig hin! – Im Unterschied zum Willi im Hochland-Café kann ich nur noch nicht solch schöne Muster auf einen Cappuccino zaubern! – Es hat aber geschmeckt, denn meine Frau orderte gleich noch einen zweiten! 😆

10 Kommentare

  1. Elke |

    Lieber Manfred,
    das liest sich klasse! Dann scheint aus der ersten Schwalbe wieder ein Laufsommer zu werden…? Ich wünsche es dir!
    Ah, da ist ja wieder die bunte Bank. Die ist ja mindestens genauso gut wie ein kollektiv geschmückter Weihnachtsbaum im Wald!
    Und leckeren Kaffee kannst du auch zaubern. Sehr gut! Wie ich dich kenne, wirst du auch das weiter trainieren und ausbauen… 😉
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Manfred |

      Liebe Elke,

      daaankeschööön!

      Ich hab dieses Jahr zwar noch keine Schwalbe gesehen, 😆 aber ich hoffe auf einen guten Laufsommer! 😉

      Die bunte Bank steht noch fast so da, wir immer, vielleicht ein bisschen dreckiger … und der Zahn der Zeit … aber der nagt ja an uns allen!

      Ob ich das mit dem Weihnachtsbaum noch mal angehe, ich probiere es wohl nochmal mit dem Osterbusch, aber ob hier andere mitmachen? – Vielleicht muss ich einen finden, der noch näher dran ist? 🙂

      Jaaa, das mit dem Café kriege ich ganz gut hin … naja, meiner Frau und auch Gästen hat es bisher immer geschmeckt! Oder waren die nur höflich? 😳 😆

      Aber ausbauen, klingt gut und ist auch meine Ausrichtung. Ich hoffe, dass der Körper drauf eingeht und ich gesund bleibe!

      Bleib auch du gesund und
      liebe Grüße Manfred

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  2. Catrina |

    Lieber Manfred
    Nach einem Halbmarathon mit so vielen Höhenmetern darfst du auch ruhig müde sein! Sehr gut gemacht. Deine Wochenumfänge nehmen (mit Erholungswochen) kontinuerlich zu und dein Körper gewöhnt sich jetzt wieder an die längeren Läufe.
    Verrückt eigentlich, wie schnell der Körper lernt, mit einer höheren Belastung umzugehen.

    Gerade habe ich meine Kilometer beim Spendenlauf eingetragen. Da sehe ich auf der Ergebnisliste Läuferinnen, die jede Woche über 200km abspulen. Stelle dir vor, dass sind 30km pro Tag, wenn sie jeden Tag ohne Pause laufen. Vielleicht trainieren sie auf einen ultra-langen Ultra?

    Dein Kaffee sieht wunderbar aus! Das Müsterchen kriegst du bestimmt auch noch hin! 🙂

    Liebe Grüsse aus dem windigen Cape Town!

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    • Manfred |

      Liebe Catrina,

      danke dir!

      Hatte gerade nochmal ‚gelunst‘, 😆 weil mich die Veränderungen in der Ergebnisliste interessieren. Da hab ich gestaunt über deinen Sprung, aber du hattest ja länger nichts eingetragen.

      Über die Ultras und deren Umfänge hab ich anfangs gestaunt, mich jetzt dran gewöhnt, da ich weiß, dass es da sehr verrückte Spezies gibt. Solche Umfänge sind definitiv verrückt, aber wir wissen ja nicht in welchem Tempo sie unterwegs sind. Wobei es krasse Läufer gibt, die auch unwahrscheinlich belastbar sind.

      In höherem Tempo hab ich nur 1 x eine Trainingswoche mit 200 km durchgezogen. Auf Dauer hätte ich das nicht machen wollen, heute eh nicht mehr! 😉

      Mal gucken, wie es mir heute Nachmittag geht. Am Vormittag haben wir nochmal an der Steuer gesessen. – Ob mein Körper schon für längere Phasen adaptiert ist, bzgl. eines erhöhten Umfanges, werde ich sehen, für kürzere Abschnitte klappt es schon! 😉

      Mein Latte Macchiato geht schon ganz gut von der Hand, bei Mustern auf dem Cappuccino übe ich demnächst, hab mal beim Willi zugeguckt. Ansonsten zum Probieren mal vorbeikommen! 😉

      Aus dem wieder mal bedeckten Darmstadt
      liebe Grüße Manfred

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  3. regenfrau |

    Lieber Manfred,
    vielleicht bist du ja nicht nur trotz, sondern gerade wegen deiner geringeren Laufumfänge gut durch den Winter gekommen? Deine Kondition baut sich ja sehr schnell wieder auf und deine Laufumfänge sind beeindruckend! 🙂
    Und dann noch ein sehr, sehr buntes Bild – das schreit doch nach Frühling und (noch) mehr Farben.

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    • Manfred |

      Liebe Doris,

      ja, vielleicht, vielleicht? 😆

      Ich freue mich auf jeden Fall daran, dass die Fitness sich verbessert. Wobei ich jetzt erstmal auf einem ‚Plateau‘ bin, bzw. den Umfang so halten möchte. Ich will mich nicht noch überlasten, dem alternden Kerl ne Chance geben sich wirklich dran zu gewöhnen. Nicht dass der denkt, es ist nur für kurz! 😆

      Vielen Dank dir!

      An allem Aufkeimenden und den vielen Farben freuen wir uns, mindestens immer dann, wenn wir draußen sind!

      Ins Salzburger Land
      liebe Grüße Manfred

      Antworten
  4. Volker |

    Der liebe Manfred geht wieder in die Vollen! Da hat sich der NRFTW als Gradmesser für Dich ja so richtig gelohnt. Super!

    Was für schwindelerregende Wochenumfänge! Aber übertreib es bitte nicht! Ansonsten schubse ich Dich bei Gelegenheit mal in den Kleinen Bornhorster See 😆

    LG Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,

      das ist aber sehr lieb, dass du dich um mich sorgst! Vielen Dank dir! 🙂

      Bisher werde ich nur müde, wenn es mich mal sehr anstrengt, dann aber steuere ich gleich dagegen! Nur schwindelerregend sind doch die Umfänge noch nicht, zumal ich bzgl. des Tempos noch nicht in die Vollen gehe, auch wenn ich wieder ein bisschen schneller laufen kann. Allerdings war die NRFTW-Herausforderung wirklich so was wie ein Gradmesser!

      … und wegen des Kleinen Bornhorster Sees mache ich wohl erst einmal einen Bogen um dich und Oldenburg, bis das Wasser wieder warm genug ist … 😛

      Mach’s gut und
      liebe Grüße Manfred

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  5. ultraistgut |

    Ach ja, hier duftet es nach Erfolgserlebnissen und nach mehr……, aber das las ich ja schon in vergangenen Posts von dir. Klingt alles sehr positiv – und ja, nicht überlasten, das wäre fatal, aber du hast ja genug Erfahrungen gesammelt, wann du die Bremse anziehen musst oder nicht – oder ???

    Dass du Gels auf kurzen Strecken zu dir nimmst, das wundert mich, brauchst du sie wirklich oder ist das Vorbeugung ?? Mal ganz abgesehen davon, dass ich Gels überhaupt nicht mag, habe ich erst bei Strecken jenseits der 30 Kilometer etwas Essbares (meist Rosinen) zu mir genommen.

    Carina schrieb ja gerade von gekauften Gels, damit konnte und kann ich mich überhaupt nicht anfreunden, aber vielen tun sie gut, dir offensichtlich auch, könntest du auf diesen relativ kurzen Strecken auch ohne ?

    Die Ostsee lässt herzlichen Grüßen

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,

      danke dir! 🙂

      Erfahrung sollte ich habe, aber du weißt ja, Alter schützt … nicht (unbedingt) … 😉 – Vorerst bin ich nur mit dem Umfang hochgegangen und werde nicht weiter steigern, auch mit dem Tempo nicht groß anziehen. – In den letzten beiden Jahren haben mich auch jeweils andere Malaisen ausgebremst. Da hoffe ich, dass solche Irritationen dieses Jahr ausbleiben.

      Früher habe ich bis 35 km nichts zu mir genommen, heute ist das eher eine Vorsichtsmaßnahme. Weiterhin muss ich wohl momentan zusehen, dass ich meine Kalorien zusammen bekomme, da ich leider etwas abgenommen habe. So wenig, wie im Moment, habe ich selten gewogen! 😳 – Viele Gels sind mir auch zu süß, mit den Maurten-Gels komme ich aber zurecht! Sie sind mir weder zu süß, sondern haben eine Konsistenz, durch die sie gut aufgenommen werden können! – Ich denke schon, dass ich bis 30 km auch ohne Zusätze auskommen könnte, nehme auch nicht bei jedem ü20er etwas mit. Bei noch kürzeren Strecken nehme ich auf gar keinen Fall etwas mit! 🙂

      Ein heute verregnetes Südhessen lässt grüßen!
      Manfred

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