habe ich auf ein Startsignal gewartet … vielleicht seltener, oder häufiger!?! 😛

Ich meine ein Signal nach Pausen, von innen kommend, das Ende einer Verletzungs-, einer Nach-Wettkampf-, oder anders gearteten Pause anzeigend.

… eigentlich warte ich heute noch drauf! 😥

Im Mai war der MegaMarsch. Er sollte ein Test meiner Belastbarkeit sein, der als solcher sehr gut verlief. Ich hatte ihn auch gut verkraftet, nur war ich danach ungewöhnlich lange sehr müde und das Brennen in den Oberschenkelmuskeln war wieder da. Zuerst dachte ich nur an Eisen, als Verursacher der Müdigkeit. – In der Zeit war ich viel zu müde für regelmäßige, fröhliche und lange Läufe, substituierte aber ordentlich Eisen … und es kamen mir Zweifel.

Inzwischen bin ich mir sicher, dass es nur multikausal zu erklären ist. Ein Blutbild hat mir das kürzlich bestätigt. Die Blutwerte waren in Ordnung, bevor das Brennen und die Müdigkeit deutlch zurückgingen.


hier ein Ausschnitt

BZC und Cholesterin stören mich wenig, nur das sehr, sehr niedrige Kreatinin irritiert mich etwas! 🙄

Als dann die Temperaturen und die Luftfeuchte sanken, wurden ganz langsam auch die Beine williger. In der Zwischenzeit habe ich auch endlich meine Funktionsgymnastik wieder aufgenommen und stärke auch wieder meine Bauchmuskeln, um eine gewisse ‚Fehlstellung‘ im oberen LWS-Bereich auszugleichen.

Liegen vielleicht mehrere verursachende Gründe vor?

  • Schwankungen der Eisenwerte?
  • Leistungsabfall bei hohen Temperaturen?
  • Sauerstoffaufnahme bei hoher Luftfeuchte?
  • mangelnder Eisen- und/oder Sauerstoff-Transport?
  • Spielt Kreatin eine Rolle (nur sehr wenig vorhanden)?
  • Probleme (in) der Wirbelsäule; (evtl. ein verrenkter Wirbel)?

Sollte letzteres zutreffen, ist es noch erstaunlicher, dass mir der MegaMarsch so gut gelungen ist! – Seit dem 23. April aber habe ich verschiedenartige Rückenprobleme, die ich vorher nicht hatte! 😳

Was bleibt zu resümieren? . Wo stehe ich?

Meine Schwäche in der Eisenverwertung lässt sich durch Substitution ausgleichen. Schwierig ist nur abzuschätzen, wann ich wieviel substituieren muss. Wer hat schon Interesse Eisenprofile über einen aussagekräftigen Zeitraum und vor allem während Belastungen bei einem alternden Mann durchzuführen? 😆

Gehöre ich schon in die Altersgruppe, die bei hoher Luftfeuchte Schwierigkeiten mit der O2-aufnahme hat? – Haben meine Lungenprobleme (leichte Embolie) von 2020 diese Problematik evtl. ausgelöst, verstärkt?

Ob ich Rücken habe, 😛 kann ich hoffentlich nach dem 19. Juli sagen. Mal sehen was der Orthopäde zu den 3 Baustellen meiner Wirbelsäule sagt: extreme Verspannungen im Nacken und oberen Rücken; u. a. Schwierigkeiten auf der linken Seite zu liegen (seit dem 23. April); alte Probleme in der LWS. Sie machen in der Praxis Muskelfunktionstestungen und 4D-Wirbelsäulenvermessungen. – Hoffentlich können sie mir helfen!

In der Zwischenzeit trabe ich vor mich hin, versuche langsam wieder von 3 auf 4 kürzere Einheiten pro Woche zu kommen, die so um die 10 bis 13 km umfassen. … und freue mich, wenn (selten) mal ein Lauf dabei ist, der sich fast wieder wie normal angefühlt hat, wie letzten Freitag: 13 km mit 178 hm in 80 Min.

Nachtrag:
… und wenn ich, wie zuletzt, doch nicht erweitern und ergänzen kann, wenn ich wieder abbrechen muss, dann mache ich halt (notgedrungen) wieder meine Pause. – Richtig Spaß macht die Lauferei so nicht! Wenigstens habe ich Freude am Alltag und genieße die Familie, vor allem die Enkelinnen! 😆

10 thoughts on “zum 587. Mal”

    1. Liebe Doris,

      he loves to run! – Ich auch! Aber ich kann und konnte ja nicht mehr, musste z. T. meine Läufe abbrechen! … und dann gehste raus und quälst dich so sehr, dass du lieber lange Pausen machst … und danach geht es genauso weiter. Das macht dann keinen Spaß mehr.

      Vielleicht kommt es zu wenig rüber, dass ich mich über den letzten Freitag gefreut habe, dass ich dankbar war. … aber danach, geht es nicht wirklich weiter. Einmalige Angelegenheit? Fortschritt ist erstmal nicht. – Ich guck nicht nur nicht auf Ergebnislisten, ich kann seit geraumer Zeit gar nicht erst teilnehmen, weil ich auch nicht weiß, wie ich an dem Tag laufen kann. Das ist auch der Grund, warum ich seit gut anderthalb Jahren nicht mehr zu Lauftreff gehe. Liegt es am Rücken? Wehe ich mache eine falsche Bewegung … na wenigstens kann ich noch Alltagsbewegungen durchführen … 😛

      Vielleicht kann man es von außen auch nicht nachvollziehen, aber wenn du mal richtig gut und schnell unterwegs warst und kannst aus für dich unerfindlichen Gründen (plötzlich) nicht mehr … dann fragst du dich doch nach den Gründen. Dann willst du doch wenigstens Bescheid wissen woran es liegt. (Könnte ja auch was Schlimmeres sein?)

      Als neugieriger Mensch werde ich weiterforschen und vorerst halt nur traben … und wenn es nicht geht, halt abbrechen und nach Hause schlappen! 😆

      Liebe Grüße Manfred

  1. Tja, das sieht tatsächlich nach mehreren Faktoren aus, eins kommt zum anderen und bremst dich aus, nur ist das wirklich richtig doof wenn man weder das eine noch das andere richtig greifen kann. Da wünsche ich dir wirklich dass du dem recht bald auf den Grund gehen kannst. Und irgendwie bin ich mir ziemlich sicher dass du das ziemlich bald rausbekommst und die Erklärung ziemlich simpel ist, ich würde sonst nicht verstehen wie du sowas wie den Megamarsch vor kurzem noch durchziehen konntest. Der Frustfaktor ist ja mehr als nachvollziehbar, aber bleib positiv dran, das ist eigentlich auch „nur“ ein Ultra bei dem es grade sehr schwer vorangeht. Im Herbst läufts du wieder was Längeres, ich bin mir sicher 🙂
    LG Oliver

    1. Lieber Oliver,

      vielen Dank dir! 🙂

      An sich geht es mir ja ganz gut. Wir hatten auch gestern einen schönen Tag mit der Enkelin, nach Übernachtung bei uns. Das hilft fröhlich und wohlgemut zu bleiben!

      Wenn bloß diese blöde Unsicherheit bzgl. der Lauferei nicht wäre, mit diesen blöden schwankenden Leistungen, Leistungsfähigleiten nicht wäre. – Suspekt ist mir das mit dem MegaMarsch auch, aber vielleicht konnte ich da nochmal alles mobilisieren … und es war nur ein ruhiges Tempo, gegenüber der Lauferei! 😏

      Ich hoffe auf den Orthopäden! … und es wäre schön, wenn du recht hättest!

      Also, vielen Dank und
      liebe Grüße Manfred

  2. Mhm, schwierig, lieber Manfred.
    Wenn man genau weiss, was man hat (z.B. Achilles), dann ist alles viel einfacher: man weiss, was man tun muss um dem Körper zu helfen, sich zu heilen.

    Aber so im Dunkeln zu Tappen ist nicht lustig. Irgendwie scheint es mir eine Kombination von deinen erwähnten Faktoren zu sein. Ich hoffe, dass Oliver Recht hat, und dass am Ende die Erklärung ziemlich simpel ist.

    Allenfalls würde es sich auch lohnen, einen richtig guten Arzt zu suchen? Vielleicht hat jemand in deinem Bekanntenkreis einen Tipp?
    Gute Ärzte/Physios und umfassende Untersuchungen waren für mich immer ein Schlüsselfaktor. Die Krankenkasse hat zwar nicht immer alles bezahlt, aber bei der Gesundheit ist das ja zweitrangig.

    Liebe Grüsse aus dem sonnig-kühlen Zürich!

    1. Liebe Catrina,

      ja, schwierig! – Ich habe auch an dich gedacht, mit deiner Achillessehne, und überlegt ob ich auf hohem Niveau ‚klage‘. Immerhin kann ich immer wieder mal laufen, wenn auch mit Pausentagen dazwischen … und ich weiß nie, wie gut es mir dann dabei geht.

      Mehrere Faktoren sind es bestimmt, da meine Eisenwerte auf jeden Fall schwanken. Allerdings bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich evtl. zu sehr auf Eisen fixiert war und die Eisen‚problematik‘ gar nicht so eine große Rolle spielt! – Mal sehen, was der Orthopäde sagt. Es arbeitet in einer guten, empfehlenswerten Praxis, dem OZD

      Es ist erstaunlich, dass ich jetzt schon 😳 einen Termin bekommen habe! – Hoffentlich tappe ich dann nicht mehr im Dunklen! 😉

      Aus dem sonnigen Darmstadt
      liebe Grüße Manfred

  3. Tja, der Wurm ist drin, man muss versuchen, ihn wieder herauszutransportieren, die Frage ist nur WIE ? Richtig doof, wenn man nicht so funktioniert, wie man es sich wünscht, auch keine Ahnung hat, wie man es ändern kann, wo die Ursache des Übels liegt !

    ABER schön dein letzter Satz, in dem du schreibst, dass du WENIGSTENS Freude am Alltag hast, das ist doch ein kleiner Trost – oder ?

    Klar, ich kann mir sehr gut vorstellen, wie dir zumute ist, aber es wird sich hoffentlich bei deinem nächsten Arztbesuch klären und/oder sogar von selbst verschwinden, was die schönere Lösung wäre !!

    Halte dir alle Daumen, dass du bald wieder Licht am Horizont siehst und die Beschwerden verschwinden. Glaube an das Gute, manchmal hat man solche Phasen – leider, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Noch ein Paket frischer Seeluft anbei, tiiiiiiiiiiiiiiiief einatmen und dann……

    Liebe Grüße von ganz oben, ich denke an dich !

    1. Liebe Margitta,

      oh, das ist aber lieb … ich hab gleich mal sehr tief ein- und durchgeatmet! 🙂 Das muss doch helfen!

      Heute hab ich ich mir mal ne Pause verordnet. Ich hatte ein paar Versicherungsdinge auf den Weg zu bringen. Dann stand die Triathlon-DM der Frauen bei den Finals in Düsseldorf an. Die musste ich doch gucken, da die Tochter eines Bekannten deutsche Meisterin geworden und eine ehemalige Schülerin auf dem 4. Platz gelandet ist! … und jetzt geht es gleich zu einer Geburtstagsfeier von 2 Neffen! – Die Pause hilft dann hoffentlich auch ein Stück weiter!!! 😉

      Von dem Arztbesuch verspreche ich mir was und hoffe, dass ich nicht zu viel erwarte!

      Danke fürs Daumendrücken … und komm du gut durch die (nervige) Touristenzeit!

      Liebe Grüße Manfred

  4. Lieber Manfred,
    nun ja, du musst dich weiter in Geduld üben…
    Ich glaube gern, dass dir die derzeitige Situation umso mehr auf den Zeiger geht, als du ja mal ziemlich flott unterwegs warst. Das ist sehr nachvollziehbar.
    Andererseits, das war früher, man kann ja nicht dauerhaft in Top-Form bleiben. Und auf Knopfdruck läuft auch nichts…
    Vielleicht braucht dein Körper nach all den Zeiten mehr und länger Erholung?
    Wobei ich ja nicht hoffe, dass da etwas Ernstes dahinter steckt, dann gäbe es doch wohl deutlichere Signale…
    Was auch immer deine weiteren Recherchen ergeben, ich wünsche dir von Herzen, dass am Ende der Geduldsphase doch wieder mehr Laufspaß steht!
    Und bis dahin sind deine Enkelinnen doch sicher sehr dankbar, dass du dir Zeit für sie nimmst 😉
    Liebe Grüße
    Elke

    1. Liebe Elke,

      ja, da ist definitiv Geduld gefragt! 🙂 Allerdings bin ich ja schon lange nicht mehr in Top-Form! 😉

      Ich denke nicht, dass ich nach all der Rennerei (damals) länger als ’normal‘ brauche, um mich ausgiebig zu erholen. Ich kenne ja schon seit gut 20 Jahren, dass die Form so langsam entschwindet und dass ich zunehmend längere Erholungszeiten benötige!! 😆 – Einen ‚Tempoknick‘ hat es nach meiner Knie-OP gegeben. Vor gut 7 Jahren wusste ich lange nicht, wann das Knie wieder belastbar ist und was es dann auch aushält. Logisch war dann, dass bei geringerem Training auch die Leistung stärker abfällt. Aber so richtig krass ging die Form seit 2020 verloren. Seit der Zeit habe ich verstärktes Brennen in den Oberschenkeln … und jetzt hat sich das nochmal verstärkt????????? – Jetzt hoffe ich natürlich auch, dass nichts Ernstes dahinter steckt.

      … und ich hoffe, dass mir der Orthopäde weiterhelfen kann. Wenn ich dann wenigstens wüsste, woran ich bin, kann ich mich ja auch besser drauf einstellen. – Naja, bis nächste Woche halte ich es auf jeden Fall noch aus! 😛

      Bis dahin amüsiere ich mich mit kleinen Kindern, zu allererst mit den Enkelinnen! Sie freuen sich auf jeden Fall, wenn sie uns sehen. – Aber ich tobe auch mit anderen Kindern, wie heute im Rewe. Da winkte mir der 3jährige Sohn eines Neffen zu, rannte zu meiner Frau, die bei seiner Tagesmutter stand und sagte freudestrahlend: „Ich hab den Manfred gesehen!“. Dann kam er mit der Tochter der Tagesmutter auf mich zu und wir machten zu dritt solange Quatsch, bis die Mama des Mädels ihr Gespräch beendete! 😆

      Du siehst, ich behalte meine gute Laune und weiß die Zeit auch lustig zu verbringen! 🙂
      Liebe Grüße Manfred

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