im Schneckentempo

Von in 2017 8 Kommentare ,

.. oh man, war ich Dienstag lahm und unbeweglich unterwegs! 😥

Auch 8 km können dann lange werden! 😳

Nachdem ich mit meiner Frau eine kleine Runde gedreht hatte, schloss ich meine eigene an. Ich merkte von Anfang an, dass es nicht mal langsam, sondern nur im Schneckentempo geht! … und dann lächelt mich noch dieses „Hutzelmännchen“ nach ca. 2 km so milde und mitleidvoll an, so als wollte es sagen: „Wie kommt der denn heute daher, der hatte auch schon bessere Tage!“ 👿

Als ich dann so weiterschlich, habe ich einige Vierbeiner getroffen. Nirgendwo war Hektik, oder Betriebsamkeit angesagt. – Mahlzeit! Soll da mit mir was werden, wenn andere (fr)essen?

    

Zur Essenszeit und nix im Magen?
Dabei war ich ja nicht mal hungrig losgelaufen?

    

Tage, wie diesen gibt es immer wieder und jeder von uns hat sie schon erlebt. Schon gestern, tags drauf, ging es deutlich besser! Lag es daran, dass ich die Top-Triathleten vergangener Tage Nicole und Lothar Leder getroffen und mit ihnen ein paar Worte gewechselt hatte? Oder lag es einfach nur an der Vorfreude, dass ich wieder meine Lieblings-„Auffaltung“ vor mir wusste? 😆 Berge haben wir ja hier im Odenwald nicht! 😳

Es machte gestern schon wieder deutlich mehr Spaß und auf der Skala à la Helge konnte ich immerhin eine 9 eintragen!

Das Mäuschen, dass den Weg vor mir querte, konnte ich allerdings genauso wenig ablichten, wie die Rehe, die gerade in den Wald eilten, als ich aus ihm herauskam! Aber die Stimmung am Abendhimmel habe ich noch einzufangen versucht!

 

8 Kommentare

  1. ultraistgut |

    Lieber Manfred, natüüüüüüüürlich kennen wir sie alle die Tage, an denen es nicht so läuft wie sonst und wir wissen auch, dass es am nächsten wieder viel besser laufen wird. So hattest du Zeit, die Tiere zu beobachten, die wunderschöne Stimmung am Abend einzufangen – ich finde das sehr schön, die Tiere machen es uns vor !

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,
      Belastung und Erholung … ein natürlicher Wechsel. Wahrscheinlich haben die Tiere da ein noch besseres „Gefühl“ für ihren Körper?! 😉
      Aber wir kennen uns ja auch, sonst würden wir ja nicht übern Tag wieder gut beieinander sein!
      Tiere gucken kann auch eine entspannende Sache sein.
      LG Manfred

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  2. Volker |

    Lieber Manfred,

    nimm Dir die Tiere zum Vorbild, die hetzen auch nicht durch die Gegend, wenn es nicht nötig tut. Und auch eine Schnecke kommt an ihr Ziel 😉 Zu den idyllischen Bildern paßt auch nur ein gemächliches Tempo 🙂

    Aber inzwischen läuft es ja eh schon wieder. Das wissen wir auch nur zu schätzen, weil es eben solche Tage gibt.

    Den Hutzelmann finde ich ja nur cool 😀

    LG Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,
      Tage wie diesen sollte ich mir öfters gönnen. Hab beruflich ne Stressphase. Nehm mir das Lächeln des Hutzelmannes zur Anregung!
      Alles Gute und
      LG Manfred

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  3. Helge Orlt |

    Lieber Manfred,
    alles zu seiner Zeit 🙂
    Die Schnecke nimmt bestimmt sehr viel mehr von ihrer Umgebung auf als der Hase, der im Renngalopp durch die Gegend rennt 😆
    Auch langsam kann schön sein.
    Deine Bilder strahlen ja auch eine gewisse Ruhe und Gelassenheit aus. Insofern passt das 🙂
    Und das Bild von der Abenddämmerung ist ja wohl einfach nur schön 🙂
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Manfred |

      Liebe Helge,
      Danke! 🙂
      Ich will auch ganz geduldig bleiben und hoffe trotzdem weiter langsam aufbauen zu können!
      Ich muss ja keinen Inferno absolvieren, obwohl … ?! 😆
      LG Manfred

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  4. Anne |

    Lieber Manfred, da frag ich doch mal leicht empört: Was ist am Tempo von (Weinberg)Schnecken auszusetzen? 😉

    Im Ernst: Bad days come, bad days go. Nicht ärgern und auf bessere Tage hoffen, die du ja auch schon wieder erleben durftest.

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • Manfred |

      Oh, liebe Weinbergschnecke, liebe Anne,
      sorry, aber diese Brücke habe ich beim Schreiben des Beitrages überhaupt nicht „geschlagen“! 😳
      Natürlich ist nichts an dem Tempo an sich auszusetzen, aber dass man sich dabei so ausgelaugt und lahm fühlt. Wenn ich das Tempo freiwillig für einen Regenerationslauf wähle, würde ich diesen Lauf nie so beschreiben! 😉
      YES, ein schlechter Tag, aber der ging auch vorbei! 😉
      Gestern abend kam ich auf den letzten drei Kilometern auch nach Hause geschlichen, fühlte mich aber nicht wie eine Schnecke, sondern wusste, was ich getan hatte! Ich hatte nämlich das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit wieder 20 Kilometer hinter mich gebracht. (Ewigkeit ist hier gleichbedeutend mit 21 Monaten)
      LG Manfred

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