prominente Sportler – Teil 6

Von in 2021, Trailevent 8 Kommentare , , , ,

Nach einem Interludium von verschiedensten Beiträgen aller Art, möchte ich doch noch mal auf meine Serie (prominente Sportler) zurückkommen.

2 Kategorien bzgl. Prominenter, denen ich mal begegnet bin, stehen noch aus. Heute möchte ich auf eine noch relativ neue „Variante des Laufsports“ eingehen. Es war noch vor 10 bis 12 Jahren, als ich diese Art des Laufens für mich entdeckte, eher eine Nischensportart, die sich recht rasant entwickelt hat. Gemeint ist der Trail-, Gebirgs- und Ultralauf.

Seit etwa dieser Zeit gibt es auch die Printausgaben des Trail-Magazins, das ich seit einigen Jahren auch abonniert habe. In das Online-Magazin hatte ich schon vorher immer mal reingelesen.

Bei 2 Events habe ich dann den Chef-Redakteur kennengelernt. Hier ein kleiner „Werbeausschnitt“! 🙂

Denis Wischniewski ist auf seine Art und Weise sehr rührig, läuft viel und lange (41-Etappenlauf 2016). Er (und Team) hatte(n) die Idee eine Serie von Revierguides auszurufen. Dabei wurde zu gemeinsamen „Trailruns“ eingeladen, bei denen sogenannte „Locals“ in ihren heimatlichen Gefilden durch die Trails führten. Diese Serie wurde ein paar Jahre durchgezogen, bis viele Laufreviere in Deutschland erlaufen worden waren. Ich konnte damals im Spessart (2013) und im Odenwald (2014) mitlaufen. – Ein Truck eines Schuhherstellers war dabei und man konnte Laufschuhe testen. Denis steht mit weißer Mütze neben dem Truck im Eingangsbild.

   
und wenn die Einheimischen ihre Weitsicht erklärten, gab es manches zu bestaunen

Nach dem Odenwald-Event waren wir noch in einem örtlichen Café und saßen mit Darmstädter Freunden, den Locals und Denis gemeinsam an einer Kaffee-Tafel bei netten Plaudereien.

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Zuvor hatte ich den TAR ein paar Jahre per Internet verfolgt, um dann 2010/11 den ZUT zu entdecken. Damals hatte letzterer noch nicht so viele Streckenvarianten, so meldete ich mich gleich für den Hunderter an. Nach der Meldung hielt ich mich selbst für irre, aber es hatte viel besser geklappt, als ich es mir zugetraut hatte!

Im Festzelt in Grainau stand plötzlich Matthias Dippacher in meiner Nähe. Da hab ich ihn in ein kleines Interview „verwickelt“! 🙂 Der Link führt zu einem neueren Interview! 😆

   

Im linken Bild ist Matthias mit der Brille auf dem Kopf direkt hinter dem Motorrad zu erkennen. Bzgl. der Brille hatte ich es genauso gehalten, aber ich lief viel weiter hinten im Pulk (hinter der Dame mit der 353) und unterhielt mich mit meinem Freund Ulrich.

Matthias Dippacher lief die 101 km mit mehr als 5400 hm in 11:14 Std. und wurde 3. hinter zwei Spaniern und Ryan Sandes aus Südafrika, der knapp 4 min. dahinter als 4. durchs Ziel kam.

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2017 war ich nach einer Knie-OP soweit wieder in Form, dass ich am Basictrail des SUT teilnehmen konnte. 2018 war ich wieder im Stubaital, da ich unbedingt auf die Jochdohle laufen wollte. Zuvor hatte man es langsameren Läufern verwehrt. Ein Temperatursturz mit Schneefall war Schuld.

Am Vorabend des Laufs 2018 bei der Pastaparty stand der Südafrikaner Ryan Sandes direkt hinter mir an der Nudelausgabe. Da musste ich ihn doch ansprechen. Er ließ sich auf einen kleinen Wortwechsel ein, war sehr nett und wirkte bodenständig und offen. Später am Abend bat man Ryan auf die Bühne und er erzählte uns von seinen Läufen und Abenteuern.

  • Wie hältst du es mit Pastapartys oder spezieller Ernährung am Vorabend eines großen Laufs?
  • Hast du dann auch schon mal wildfremde Läufer angesprochen?

8 Kommentare

  1. Elke |

    Lieber Manfred,
    da ich nicht in der Trailszene unterwegs bin, sagen mir diese Namen leider überhaupt nichts. Aber wenn du sie hier herausstellst, haben sie sicher besondere Leistungen vollbracht und daher Anerkennung verdient.
    Ich bin nicht unbedingt auf Pastaparties aus, zumindest nicht die vom Veranstalter. Die letzten, die ich besuchte, gaben eher Mampf auf den Teller. Auch spreche ich eher selten andere Läufer an. Umgekehrt durchaus und ich kann mich an immer wieder nette Dialoge erinnern.
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Manfred |

      Liebe Elke,

      es ist ja auch eine recht spezielle Szene, die zwar langsam größer wird, aber nicht jeder Läuferin Sache ist! 😉 Wie du bei Catrinas Kommentar lesen kannst, ist vor allem Ryan Sandes in der Szene bekannt. Matthias war vor 10 Jahren einer der besseren deutschen Trail- und Ultraläufer. Wie es da heute um ihn steht, bin ich ehrlich gesagt, doch etwas überfragt.

      Pasta auf Pastapartys können ja auch unterschiedlich schmecken, da habe ich schon große Unterschiede erlebt. Die Atmosphäre ist aber schon gegeben, auch andere mal anzusprechen. Die Kontakte sind dann auch oft gelöst und die Gespräche schön, nette Dialoge, wie du schreibst!

      LG Manfred

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  2. Catrina |

    Lieber Manfred
    Ah, du hast mal Denis Wischniewski getroffen und sogar die Local Events mitgemacht! Cool, da wäre ich auch gerne mitgelaufen.
    Dass du prominente Läufer ansprichst finde ich sehr schön. Ich bin da immer etwas scheu, aber Kai kennt da zum Glück keine Berührungsängste. Dafür sind Pastaparties genau das Richtige!

    Ryan Sanders ist schon eine ganz grosse Nummer. Auf seiner Wikipedia Seite steht, dass er fast einmal disqualifiziert wurde, weil man irrtümlich dachte, er hätte die obligatorische Notfalldecke nicht dabei gehabt.
    Er hat auch die „13 Peaks“ Laufroute in Cape Town gegründet. Das ist eine Route auf 13 „Bergspitzen“ in der Table Mountain Area. Natürlich ein Projekt, dass ich noch im Hinterkopf habe… aber nicht an einem Tag 🙂 https://ryansandes.com/13-peaks/
    Da bin ich schon sehr neidisch auf dich, dass du ihn persönlich getroffen hast!

    Liebe Grüsse aus dem verregneten Zürich!

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    • Manfred |

      Liebe Catrina,

      wie so viele andere Läufer kam Denis locker, gelöst rüber, so an der Kaffeetafel … und so. Beim Laufen waren wir in recht großen Gruppen unterwegs, da ergibt sich ja nicht so viel. Immer traue es ich mich auch nicht, „Promis“ anzusprechen, aber ich habe es immer wieder mal gemacht. Manchmal ergibt es sich auch nicht, trotz Pastaparty-Atmosphäre! 😆

      Dass du den Namen Ryan Sandes kennst, hattest du ja schon mal erwähnt … und da du ja immer wieder in Südafrika bist, ist es auch wahrscheinlich seinen Namen zu kennen. Vielleicht ergibt sich für dich und euch mal eine persönliche Begegnung. – Danke für den Link, da werde ich mir mal Zeit dafür nehmen. Aber neidisch brauchst du nicht zu sein, dafür kannst du auf seinen Spuren laufen gehen! 😉

      Aus dem wieder sonnigen Darmstadt (nach verregneter Nacht)
      LG Manfred

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  3. ultraistgut |

    Lieber Manfred, da sind wir schon wieder verschieden. Bekannte Läufer, Sportler schätze ich sehr, aber ich muss sie nicht unbedingt persönlich kennenlernen, würde sie auch nicht ansprechen, sind für mich Menschen wie du und ich, nur eben Spitzensportler.

    Anfangs hatte ich mich früher auch auf Pasta Partys mit Nudeln vollgestopft, später hatte ich dann meine eigene Ernährungsstrategie, aus Erfahrungswerten gelernt !!

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,

      klar sind wir unterschiedlich, aber es hat wenig mit ansprechen müssen zu tun. Ich bin wahrscheinlich insgesamt extrovertierter als manch anderer. Allein durch Studium und Beruf hätte ich viel, viel mehr Leute ansprechen und kennenlernen können, vor allem, wenn ich diesen ‚Zwang‘ hätte. Auch habe ich ja z. B. nicht geschrieben, dass ich Denis Wischnieski angesprochen habe. Er saß mit am Tisch und wir haben uns allesamt unterhalten. Auch hat es wenig damit zu tun, dass es ‚unbedingt‘ Promis sind. Wenn es sich ergibt und ich niemanden aufhalte, rede ich auch mal mit einer Kassiererin, oder mach im Wald bei Begegnungen mal ne lustige Bemerkung. So kenne ich insgesamt halt ne Menge Leute. – … und nebenbei habe ich z. B. auch die Angewohnheit ‚Kontakt‘ mit kleinen Kindeen insoweit aufzunehmen, als ich sie anlächle, oder ihnen zuzwinkere. In der Regel schaffe ich es immer bei ihnen ‚gute Laune‘ zu erzeugen. Dafür würde ich keine Leckerlis für Hunde mitnehmen.

      Vollgestopft ist mir zu negativ, das habe ich auch NIE gemacht, da ja am nächsten Tag ein Wettkampf angestanden hat. Eine eigene gute Ernährung und eine Teilnahme an einer Pastaparty widersprechen sich ja nicht. Manchmal ergeben sich ja gerade dort nette Gespräche, muss ja nicht nur fixiert auf mich in einen Wettkampf gehen. Das hat für mich auch immer mit Atmosphäre und Begegnung zu tun.

      So weit ein paar Unterschiede vertieft. 🙂

      LG Manfred

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  4. Volker |

    Lieber Manfred,

    Pasta geht immer, aber erstaunlicher Weise war ich noch nie auf einer Pastaparty, hat sich einfach nicht ergeben.

    Klar habe ich schon wildfremde Läufer angesprochen, vorm Start, beim Lauf und im Ziel. Ich wurde ja auch schon oft angesprochen. Warum denn nicht? Man ist doch „Leidensgenosse“

    LG Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,

      ich kann mich da an eine Pastaparty in Kreuzberg erinnern, war nur nicht mit wahnsinnig großem ‚Publikum‘. 😛

      Ansonsten ist es ja keine Pflicht dort hinzugehen.

      Manchmal ergeben sich sogar sehr nette Gespräche … wenn man vor lauter Vorfreude fast platzt. 😛

      … und immer dran bleiben!

      LG Manfred

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