Bist du ein forscher Typ und gehst Herausforderungen locker an?

oder

Bist du ein zurückhaltender Typ und brauchst eher einen „Schubs“?

 

Bei mir kommt es oft auf die äußeren Umstände an. So kann es durchaus vorkommen, dass ich mich nicht so richtig an eine Sache herantraue und jemanden brauche, der mir die entscheidende Starthilfe gibt.

So waren die ganz langen Strecken nie wirklich Thema für mich. Und doch hatte ich mich oft mit meinem Freund Ulrich über die „Unternehmung“ des GORE-TEX® TRANSALPINE-RUNs unterhalten. Allerdings bin ich nicht wirklich „in die Puschen“ gekommen. – Dann erzählte mir Ulrich vom Zugspitz-Ultratrail. Anstatt mich mit diesem Event auseinander zu setzen, habe ich es wieder verdrängt. Ende März 2011 packte es mich dann. Es waren viele „Vorbedingungen“ erfüllt, so dass ich mich letztlich relativ schnell angemeldet habe.

Trotz der Unsicherheit, ob die Entscheidung richtig war, ging ich Planung und Umsetzung an.

… und es wurde eine erfolgreiche „Unternehmung“!

Wenn du Lust hast die Gedanken nachzulesen, die mir damals vor und während dieses Ultras so durch den Kopf gingen, dann findest du hier meinen Bericht
… und vielleicht regt es ja an mal was anzugehen, was du dich bisher nicht getraut hast!

Sag nicht, es geht nicht!

6 thoughts on “Puh, das ist mir zu schwer”

  1. Lieber Manfred, einen Schubs brauche ich nicht, aber es ist schön, wenn man jemanden an der Seite hat in den Anfängen, der einem den Mund wässrig macht, dich zu Abenteuern führt, die du bis dato nicht unternommen hast. Das tat früher mein Laufvater, der aus mir das machte, was ich geworden bin: Ultraläuferin.

    Später brauchte ich das nicht mehr, aber ich war froh, dass es ihn gab, ohne ihn wäre ich nie an die langen Kanten gekommen, die ich dann seit 1988 regelmäßig unternahm – ultra ist gut – sag‘ ich doch !

    1. Liebe Margitta,
      einen „Schubs“ brauchte ich auch nur bzgl. der langen Kanten. Irgendwie hatte ich mich nie dran getraut. Und dann habe ich gemerkt, dass es geht, sogar gut geht und wahnsinnig Spaß macht.
      Für die Kürzeren brauchte ich das nie. Da hat es mich eher raus gezogen.
      LG Manfred

  2. Hi Manni,

    da fällt mir spontan ein Satz von Walt Diseny ein: „If you can dream it, you can do it!“.
    Auch mir fällt es leichter mit einem „Schubser“ oder Unterstützung von einer zweiten Person. Oder wie hat Reinhold Messner mal gesagt: „Zu zweit halbiert sich die Angst!“. Alleine musst Du sie komplett „er“tragen. In der Sahara konnte ich die Herausforderung mit Torsten teilen, in Davos im letzten Jahr bei meinem ersten Ultra war ich auf mich alleine gestellt. Auch wenn viele Freunde daheim in Gedanken mitgefiebert haben.

    Bei mir reifen solche Herausforderungen oft über viele viele Jahre. Die Wüste hat mich schon immer gereizt. Den Swiss Alpine habe ich vor fast 10 Jahren zum ersten Mal gesehen. Mir immer wieder auf youtube Videos dazu angesehen.
    Ich beschäftige mich immer wieder gedanklich damit und irgendwann kommt der Tag an dem ich mich anmelde. Mir geht es einen Tag danach genauso wie Dir. Was hat mich denn da geritten? Schaffe ich das überhaupt…..
    Aber jeder Schritt nach vorne, jeder Trainingskilometer gibt einem Selbstbewußtsein an den Start zu gehen. Und Zweifeln gehört in der Vorbereitung genauso dazu wie im „richtigen“ Leben. Ob man den Wettkampf beendet ist zweitrangig, wichtig ist an den Start zu gehen und es zu probieren. Mein Freund und Extremsportler Danny sagt immer raus aus der Komfortzone. Ein Schritt weiter als unendlich ist sein Motto. Grenzein im Kopf und im Bewegen im Vorwärtsgehen verschieben. Man lebt so intensiv bei so einem langen Lauf. Es geht nicht ums Gewinnen, es ist das Gefühl ganz nah bei sich selbst,ein Teil der NAtur zu sein, ja vielleicht sogar um die Nähe zu Gott zu sein??? Das muss jeder für sich selbst fühlen unt entscheiden.

    Schöne Zusammenfassung Deines Laufes.

    Ich habe mir gerade meine Erinnerungen an Davoss durchgelesen. Gänsehaut…
    Hier der Link vom damaligen Bericht:
    https://www.betterplace.org/de/projects/26558-spenden-fur-die-deutsche-kinderherzstiftung-ultralauf-swiss-alpine-k78/news/118548

    Schade, dass ich krankheitsbedingt nicht in Biel starten konnte.
    Aber dann halt im nächsten Jahr.

    Bis dahin träume ich davon und lese schöne Lauf- und Erlebnisberichte von anderen.

    Viele Grüße
    Daniel

    1. Lieber Daniel,
      in manchem denken wir ähnlich, aber Angst ist bei mir eigentlich nicht dabei, eher die zurückhaltende Überlegung, ob ich sowas schaffen kann … allerdings nur als kurze Momentaufnahme. Und ich habe eigentlich nie am „Erfolg“ das Abenteuer zu bestehen gezweifelt, zumal ich ein Typ bin der zu seinen Entscheidungen steht.

      Gräm dich nicht bzgl. des entfallenen Biel-Abenteuers. Wenn ich auch Biel erstmal nicht plane, aber vielleicht können wir ja mal gemeinsam ins Gebirge?! 😎
      LG Manfred

  3. Hi Manni,
    ich schaue schon wieder positiv nach vorne!!
    Sehr gerne können wir mal einen gemeinsamen Lauf planen. Seit Davos bin ich Gebirgsläufen nicht abgeneigt *g*!!!

    LG
    Daniel

    1. Lieber Daniel,
      herzlich gerne, aber du musst Geduld haben, denn bei mir geht sicherlich erst wieder 2017 was!
      Bis dahin haben wir hoffentlich ein paar Trainingsläufe miteinander gemacht.
      LG Manfred

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