Denke immer daran

Von in 2018, mal was anderes 14 Kommentare

Der Rennsteig-Marathon liegt hinter mir und die letzten entscheidenden Schultage auch! Langsam fällt die Last der letzten Wochen ab. Eigentlich hieße es jetzt: Vorsicht, Infektionsgefahr droht!

Oft ist es so: nach stressvollen Zeiten (können) Infektionen ins Haus stehen! 🙁

Bei mir ist es da zu spät, ich hab mir ja schon was eingefangen. Schon vor meinem Abenteuer Rennsteig war ich ja leicht erkältet gewesen, hatte mir aber eingebildet, es überstanden zu haben! 😳

Wer vernünftig reflektiert, denkt wenigstens im Nachhinein, ob und was sinnvoll war. Man will ja für die Zukunft lernen … wenn man nicht allzu beratungsresistent ist! 🙄

Genau in diesen Stunden fiel mir diese Woche ein Kartenspruch in die Hand.

Recht hat er!

… und schon war jeglicher Zweifel verflogen. Unter diesen Vorzeichen halte ich auch aus, dass der Schnupfen jetzt doch hartnäckiger ist, als es anfangs der Woche den Anschein machte! 😛

Wie geht es dir mit der Reflektion von zurückliegenden Abenteuern?

14 Kommentare

  1. Volker |

    Lieber Manfred,

    grundsätzlich hoffe ich immer mit Freude und vielleicht auch Stolz auf das Erreichte zurückblicken zu können. Natürlich gehört aber auch Durchbeißen und auch etwas Qual dazu. Das macht eben schon stolz, wenn ich etwas erreicht habe, was mir nicht gerade in den Schoß gefallen ist. Mir ist da bei mir noch die Harzquerung in „guter“ Erinnerung, die über weite Teile doch mehr eine Harzquälung gewesen ist.

    Ich habe aber auch eine etwas unverkrampftere Einstellung zu einem DNF. Wenn es absolut nicht läuft und einfach nur noch null Spaß macht, muß ich mich nicht durcheseln um mir irgendetwas zu beweisen. Dieses „Wer einmal aufgibt, wird es immer wieder tun“ finde ich, mit Verlaub, schwachsinnig. Niemand tritt vernünftig vorbereitet zu einem Lauf welcher Länge auch immer an, um beim ersten Zwicken das Handtuch zu werfen. Aber wenn ich einen Lauf ausschließlich danach und nicht während genießen kann, dann ist mir das zu wenig.

    LG Volker

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    • Manfred |

      Lieber Volker,
      also, ich lege es nicht „verkrampft“ darauf an, es entspricht wohl eher meinem Naturell nicht aufzugeben. 🙂
      Das „einmal-und-dann-immer-wieder“ haben wohl eher die Profis nötig, um ihren Marktwert zu halten! 😛
      Aber der Rennsteig hat auch zum Schluss wieder richtig Spaß gemacht. Es war toll zu erleben, wie es plötzlich wieder ging und was der Kopf so mit einem macht!
      Also nicht nur durch-geeselt! 😆
      LG Manfred

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  2. Helge Orlt |

    Lieber Manfred,
    wahre Worte. Du weißt jetzt, das es möglich war. Du hast das Ziel erreicht. naja, und auch wenn du jetzt wieder den Schnupfen hast, vielleicht hättest du den auch ohne dein Abenteuer.
    Ich versuche im Nachhinein immer rauszufinden, ob das, was ich gemacht (oder nicht gemacht) habe, richtig war. Ich habe vor ein paar Jahren tatsächlich einmal bei einer Mitteldistanz aufgegeben, ich habe mir eingeredet, es zu tun, weil mein Fuß schmerzte, der davor ziemlich lang und schlimm verletzt war. Aber das war nur pille palle, kein wirklicher Grund. Es war einfach nicht mein Tag. Es fiel mir schwer. Ich habe es wirkllich wirklich wriklich bereut. Es hat mich unglaublich lange beschäftigt. Und ich habe mir gesagt: es wird nie wieder aufgegeben (es sei denn, die Gesundheit ist wirklich gefährdet).
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Manfred |

      Liebe Helge,
      es war bei mir das erste Mal wirklich „reizvoll“, da es dieses Wertungsangebot gab und mein Innenband so verunsichert hat. Da ist schon noch die Idee im Kopf, dass ich mir meine wiedergewonnene „Freiheit“ nicht kaputt machen will! Aber irgendwie habe ich auch gemerkt, dass das nur äußerliche Zicken sind!
      Also bleiben wir uns treu!
      LG Manfred

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  3. ultraistgut |

    Lieber Manfred, dieser Text entspricht ganz meinem Denken, und ich richte mich in Sachen Laufen und auch im privaten Leben danach. Ganz im Gegenteil zum lieben Volker bin ich sehr wohl der Meinung : “ Wer einmal aufgibt, der tut es immer wieder “ , weil ich oft genug solche Fälle in nächster Nähe erlebt habe. Es soll sogar Läufer geben, die nicht an den Start gehen, weil das Wetter an diesem Tag nicht wunschgemäß ausfällt, für mich ein Unding, aber so hat jeder seine Vorstellung vom Durchhaltevermögen, wäre ja auch langweilig, dächten wir alle gleich !

    Ich halte es wie Helge, DNF nur, wenn wirklich die Gesundheit gefährdet ist, überhaupt keine Frage, zum Glück musste ich das noch nicht erleben !

    Das mit den Infekten DANACH kenne ich natürlich auch, und ich versuche dem vorzubeugen, indem ich mich unmittelbar nach dem Lauf und die Tage darauf reichlich mit VIT C und Zink versorge.

    Gute Besserung, weißt ja, Unkraut und so……………….

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    • Manfred |

      Liebe Margitta,
      wie so vieles, wir sind nicht nur unterschiedlich gestrickt, sondern wir erleben auch unterschiedlich! 🙂
      „Richtige“ Läufer 😆 die ihre Teilnahme an Wettbewerben vom Wetter abhängig machen, kenne ich nicht. Aber ich war und bin z. T. mit Hartgesottenen unterwegs, mit solchen, die sich an Feiertagen bei kalten Temperaturen und „Schw….wetter“ auf die Socken machen und tief ausgewaschene Trails laufen. – Allerdings muss es wohl reihenweise „Jogger“ geben, die dem Lauftreff wegen des Wetters fernbleiben! 😥

      Das mit den Infekten danach ist ja leider nicht nur von den Wettkämpfen selbst abhängig. Wenn der Wettkampf am Ende einer beruflich, richtig harten Stressphase liegt, dann ist man doppelt gefährdet. Dann helfen manchmal nicht die besten Maßnahmen zur Vorbeugung! 🙁

      Danke für die Besserungswünsche … und ich zähle mich zum Unkraut! 😛
      LG Manfred

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  4. regenfrau |

    Lieber Manfred,
    deine Erkälltung hat wohl noch mal so richtig zugeschlagen! Gute Besserung!
    Aber wenn du über deine Entscheidung auch im nachhinein glücklich bist, war es sicher die richtige in dem Moment für dich. 🙂

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    • Manfred |

      Liebe Doris,
      danke für die guten Wünsche!
      In der Regel bereue ich meine Entscheidungen nicht. So war es nicht nur ein lohnenswertes Lauferlebnis, sondern insgesamt ein schöner Ausflug!
      Jetzt lasse ich meinem Körper einfach die Zeit, die er haben will! 😉
      LG Manfred

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  5. Christian |

    Lieber Manfred,
    ich habe da zum Glück keine Regelmäßigkeiten, aber meine Abenteuer sind auch rar geworden in den letzten Jahren…mal sehen was noch kommt.
    Ich wünsche Dir rasche und gute Besserung und hoffe, dass zukünftige Infekte ausbleiben

    Salut

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    • Manfred |

      Lieber Christian,
      danke auch dir für die guten Wünsche!
      Es wäre natürlich schön, wenn es sich nicht so lange hinzieht!
      So am Ende eines Schuljahres kam wohl zuviel zusammen! 😥
      Aber es wird ja wieder! 🙂

      Salut

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  6. Anne |

    Gute Besserung, lieber Manfred!

    Wie Helge schon schrieb, vielleicht wärst du auch ohne Rennsteig krank geworden – und wenn nicht: Ich denke, das erfolgreiche Finish war es wert. Und hoffe, dass dir das Kranksein jetzt nicht noch mehr beruflichen Stress bereitet.

    Was das Nicht-Aufgeben angeht: Wenn man doch nur immer wüsste, ob man nur erschöpft ist oder Wehwehchen hat oder ob eine ernsthafte Verletzung droht … so einfach ist das sicher oft nicht zu entscheiden und man ist erst im Nachhinein schlauer. So gesehen bin ich froh, dass bei mir der „Wettkampfsport“ gerade keinen Stellenwert hat. 🙂

    Liebe Grüße
    Anne

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    • Manfred |

      Liebe Anne,
      erst einmal vielen Dank für die Genesungswünsche! 🙂
      Es ist gut möglich, dass es mich auch ohne den Rennsteig „dahin gerafft“ hätte! 😉 Meist reicht bei mir ein Stressor dieser Art (hohe berufliche Belastungen) nicht unbedingt aus, aber der Mai 2018 war schon extrem.
      Jetzt mache ich mir diesbezüglich keinen Kopf mehr. Der Schnuppen, wenn auch hartnäckig, geht langsam zurück, so dass ich die letzten Schulwochen auch noch gut überleben werde! 😆
      Wettkampfsport ist ja auch nicht „ein-und-alles“, man kann gut ohne auskommen!
      Dir alles Gute und
      LG Manfred

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  7. Anna |

    Lieber Manfred,
    ein Abenteuer ist immer die Anstrengung und die Qual Wert – im Nachhinein sowieso 😉 Es sei denn, die Gesundheit leidet zu sehr darunter!
    Ich wünsche Dir gute Besserung damit Du die stressfreiere Zeit schön genießen kannst!
    Liebe Grüße Anna

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    • Manfred |

      Liebe Anna,
      da ich es als Abenteuer eingeschätzt habe, kann ich dir unumwunden Recht geben! 😆
      Danke für die guten Wünsche! – Wenn auch der Schnupfen ziemlich hartnäckig ist, es geht aufwärts!
      Der erste kleine Lauf liegt hinter mir! Der lädierte Bereich ums Knie hält gut! Also kann ich jetzt ganz langsam wieder einsteigen, vorausgesetzt der Schnupfen klingt bald ganz ab!
      Euer Urlaub kommt bestimmt auch bald! – Genießt ihn dann auch!
      LG Manfred

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